Das Leben ist verrückter als Scheiße

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Udo Proksch gab es wirklich, auch wenn sein Leben verdammt ausgedacht klingt: Der Spross überzeugter Nazis netzwerkte aus dem Hinterzimmer einer legendären Wiener Feinbäckerei so tief in die österreichische Politik, dass er im Fallen den Innenminister und weitere Politiker mitnahm. Ursache für den Absturz: Proksch hatte den Frachter Lucona inklusive der Besatzung mittels einer Bombe im indischen Ozean versenkt, um einen Versicherungsbetrug durchzuziehen.

Die notorischen Wiener Nicht-Künstler von monochrom haben aus diesem Stoff ein Musical gemacht, das im Inneren eines Computers spielt, in dem die Bonitätsprüfung des Udu Proksch durch einen Banklehrling sich als Virusattacke erweist. Das ganze gibt es jetzt als Filmchen zum Download: Go for it!

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Cloud Computing in Wolkenkuckucksheim!

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  1. zweitens-magazin.de » Links ins Netz voller Bilder

    […] Via DE:BUG BLOG findet man den Weg zu einer Aufzeichnung einer Musical-Aufführung des Wiener Künstler-Kollektivs monochrom. In dieser Arbeit mit dem Titel “Udo ‘77″ geht es um Udo Proksch, einen bekennenden Nazi und Freund der besten Kreise, der sich für einen der größten Skandale der österreichischen Nachkriegsgeschichte verantwortlich zeichnete, für den Fall Lucona. Ein kurzes Überfliegen des Wikipedia-Artikels zu dieser gruseligen Person macht schon gewaltig Lust auf das Musical. Nebenbei: Am 15.7. gibt es um 22.05 Uhr im Zündfunk auf BR2 ein Porträt über monochrom. Auch interessant. […]

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