Online-Petition gegen kulturfeindliche GEMA-Regelungen
Bitte unbedingt mitzeichnen, gegen die ungerechten Regelungen der GEMA

Bild: cartoons.manniac.de
Clubbetreiber und Konzertveranstalter leiden unter starren und kulturfeindlichen GEMA-Regelungen, die z. B. GEMA-Gebühren unabhängig von tätsächlicher Anzahl der Gäste, sondern nach Fassungsvermögen von Veranstaltungsorten fällig werden lassen. Ebenfalls steht die Ungerechte Verteilung der Tantiemen über den großen GEMA-Topf in der Kritik.
Doch richtet sich die Petition nicht gegen die Abschaffung der GEMA, sondern für eine Reformierung dieser, und Regelungen, die Kultur fördern und die musikalische Niesche, die fern des Stadion- und Hitparaden-Sounds besteht, nicht behindern. Besonders bitter für Veranstalter ist, eine geplante baldige Erhöhung der GEMA-Gebühren bei Konzerten um bis zu 600 %.
Deshalb sehr wichtig: Noch bis zum 17. Juli kann die Petition auf bundestag.de mitgezeichnet werden. Macht bitte unbedingt mit! Innerhalb von drei Wochen muss die Online-Petition 50 000 Mitzeichnungen erhalten, um vor dem Deutschen Bundestag angehört zu werden. Im Moment ist mit etwa 22 000 Mitzeichnungen noch lange nicht das Ende der Möglichkeiten erreicht.
Online-Petition beim Deutschen Bundestag
Auch gut:
DIE WOLKE HAT 7 Kommentare zu "Online-Petition gegen kulturfeindliche GEMA-Regelungen" 
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schon wieder starre strukturen vs. fließender fortschritt GEMA Petiton http://bit.ly/lsbyI werde da heute noch drüber bloggen #GEMA
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schon wieder starre strukturen vs. fließender fortschritt GEMA Petiton http://bit.ly/lsbyI werde da heute noch drüber bloggen #GEMA
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DE:BUG MEDIEN » Online-Petition gegen kulturfeindliche GEMA-Auflagen http://tr.im/oVXs
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gema ist kulturfeindlich: http://bit.ly/OtxcQ




Mittlerweile hat die Gema auf die Kritik geantwortet.
http://www.nmz.de/kiz/nachrichten/petition-in-sachen-gema-reaktion-der-gema
Was ist davon zu halten?
Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) beabsichtigt, ihre Tarife für Konzertveranstalter den Gegebenheiten anzupassen. Hierzu heißt es in der Stellungnahme:
” So waren die Urheber bislang an den stetig wachsenden Umsätzen der Konzertwirtschaft nicht angemessen beteiligt. Mit der ab dem 01.02.2009 im Konzertbereich eingeführten, schrittweise auf sechs Jahre gestaffelten, Tariferhöhung hatte die GEMA zu Jahresbeginn die ausstehende Anhebung der Vergütungen umgesetzt. Für die Mitglieder der Verbände der Konzertwirtschaft bedeutete das konkret eine Nettovergütung in Höhe von 8%. Betroffen hiervon sind ausschließlich die Tarife U-K und VK.
Hierzu Dr. Harald Heker: „Wer sich die Erhöhung der Einzeltarife genauer ansieht, stellt fest, dass die moderate und stufenweise Erhöhung innerhalb eines Zeitraums von sechs Jahren, keinesfalls der von den Veranstaltern genannten “600% Erhöhung” entspricht. Die vielzitierten “kleinen Clubs” sind von den Tariferhöhungen nicht betroffen, da der für diese Veranstaltungen geltende Tarif nicht erhöht wurde.“
Zitert, GEMAsite:
http://www.gema.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/?tx_ttnewstt_news=840&tx_ttnewsbackPid=76&cHash=6019f81521
Betrachtet man den Tarif U-K (Konzertveranstaltungen usw) so beträgt die Vergütung 10% des Bruttoumsatzes… Ich wage nicht zu beurteilen, ob diese Anteile gerecht oder ungerecht sind. Beklagt werden zudem die auf den kleinen Clubs liegenden Tarife.
Ein Mehr, als ein Nullsummenspiel zu erreichen ist selten und frustriert Clubbesitzer wie Musiker. Betrachtet man die Tarife jedoch genauer, so wird klar, dass die Situation mehr als ernst zu nennen ist, da es sich um relativ moderate Summen handelt:
Den meisten steht das Wasser schlicht bis zum Hals!
Das dieses Geschäft nicht immer so laufen kann, wie Organisator sich das denkt ist auch der GEMA nicht entgangen und so bietet sie eine “Härtenachlassregelung”. Die Allerortens laut werdende Kritik, schießt hier und da am Ziel vorbei.
Es besteht aus meiner Sicht jedoch erheblicher Renovierungsbedarf, um Transparenz und Gerechtigkeit in dieses System zu bringen. Dabei schlägt mein Herz nicht für die Unterstützung derjenigen, die diese Ungerechtigkeiten haben jahrelang leben lassen.
Als kulturelles Armutszeichen empfinde ich den Umstand, dass wir Kreativen es nicht zu einer eigenen, alternativen Verwertungsform geschafft haben, warum eigentlich?!
LG tobias wahnsound.de
3 potato