Musik für umsonst und alle profitieren? Openpot will es wissen.

Man ist weiterhin auf der Suche nach einem fairen Online-Musikvertrieb. Openpot bietet kostenlos sowohl allen Künstlern und Konsumenten Zugriff auf ihre Plattform. Jeder Download wird mit 10 werbefinanzierten Cent vergütet, was den Künstlern zugute kommen soll:

Musiker, die sich auf openpot anmelden, bleiben Inhaber ihrer Urheber- und Leistungsschutzrechte. Das Hochladen von Musik-Titeln ist nicht exklusiv – Musiker können also problemlos ihre Werke auch auf anderen Plattformen anbieten oder vertreiben. Es besteht die Möglichkeit, seine Werke integrativ über Creative Commons zu lizensieren. Die Oberfläche bietet zudem weitere Net-Features wie Messaging, Reviewing, Ranking, usw., sowie einen redaktionellen Bereich.

Klingt plausibel und praktikabel, bleibt abzuwarten wie hoch die Werbeeinnahmen für solch ein Projekt unterm Strich aussehen und ob die Masse und Qualität, die für Musikplattformen überlebenswichtig sind auch für die Zukunft bewerkstelligt werden kann.

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4 Responses

  1. stefan

    mhm. recht nette idee, aber das portal hinkt noch gewaltig. es fehlt z.b. ein player für die songs / alles runterladen um es dann wieder zu löschen ist mühseelig. ausserdem fehlt mir eine kontrolle der inhalte. alles was ich hochlade, schreibe und zeige ist in echtzeit im zugriff. ich denke das wird nur eine frage der zeit bis die ersten beschissenen inhalte kommen …

    habe_die_ehre

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  2. sascha70

    Wo bleibt die Privatsphäre! Ich denke, dass die Zukunft wohl der Mobile auf dem Handy abläuft. User sind immer Online und können sich so ihre Songs runterladen. Ein netter Artikel hierzu findet man im receiver

    “Privacy

    Loss of privacy is the primary concern people have with social mapping and other location-based services. While many people try to build a firewall between their real lives and their anonymized on-line personalities, it will be impossible to maintain that separation should they start using location-based services; anonymity becomes thin when your cell phone tells you that you are standing three feet away from “citygirl105″. Knowing someone’s location is a two-way street, and if users want to reap the benefits of finding out where other people are, they will also be forced to share their own locations. People will know where you are, for better or for worse. Parents may embrace systems that track their teenage driver’s location but they should be prepared for the day when that same system, which perhaps their company uses to help coordinate team members that are flying to a convention in another city, can also be used by their boss to follow their movements when they call in sick. (Did you really stay in bed all day…?). ”

    The world as the interface – location data and the mobile web, Jonathan Follett in receiver magazine, Autumn 2008

    http://www.receiver.vodafone.com/the-world-as-the-interface

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  3. Thomas

    Also ich hab mir das mal angesehen und hab prompt eine Inhalts Kontrolle endeckt.. ein Player fehlt das Stimmt, aber hab mir mal was runtergeladen und das dauert nicht lange und der Künstler bekommt ja direkt Kohle dafür(alos irgentwie ok für mich, muss ja nicht alle Songs eines Künstlers holen der mir nicht gefällt). Es könnten ein par mehr Künstler sein aber die Seite ist ja noch Jung, hab zumindest mal schon ne richtig geile Band gefunden :)

    Gruß Thomas

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  4. Whiliam

    @ stefan:
    Da bekommt man schon Tracks umsonst, und du beschwerst dich darüber Titel wieder löschen zu müssen, die dir nicht gefallen?? .. dekadent??
    Zum Thema Qualität der Inhalte: Seh ich auch so wie du. Aber das ist eben Web 2.0. Immernoch besser als irgendwelche sinnlosen Votings oder Jurys oder so was.

    @ sascha70:
    Wo ist denn da der Zusammenhang?

    @ Thomas:
    Welche Band war denn das? ^^

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