OpenPetition macht's möglich.

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Scheinbar hat es unserer Artikel über den eigentlich nicht sonderlich neuen GEMA-Tarif VR-Ö für DJs jetzt zu einer Petition geschafft. Wer also meint, das Thema sollte von politischer Seite vielleicht noch mal genauer angesehen werden, oder braucht eine Lobby, die über sich aufregende und gut vernetzte aber politisch leider irrelevante DJs hinausgeht, darf die guten Gewissens unterzeichnen. Schliesslich haben auch genügend Leute unterschrieben, als es darum ging, den Clubs diese jetzt auf die DJs umgewälzten Gebühren zu ersparen.

PS: Wir würden den Erstellern der Petition raten, vielleicht noch Herauszustellen, dass die reale Umsetzung des Tarif einen erheblichen Eingriff in die Privatssphäre bedeuten könnte und die Begründung etwas aufzupeppen.

Hier geht es lang.

Update: Die Petition wurde eingestellt, weil dem Macher zu oft gesagt wurde, dass es nichts bringt.
Update 2: Es gibt eine neue Petition, hier.

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Elektronische Lebensaspekte.

5 Responses

  1. matthias leiter

    Ich finde die Gema raubt einen den letzten Spass im leben. Sie macht die Clubkultur kaputt.

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  2. Stefan Dörr

    Die Aktion finde ich gut!
    Ich habe grundsätzlich nichts gegen die GEMA, aber mit Ihren ständigen Versuchen lediglich zur “Gewinnmaximierung” einiger weniger beizutragen, kanns einem schon verleidet werden. Dadurch, das ich auflegen nur als Hobby sehe und das vermutlich auch so bleiben wird, sehe ich keine Möglichkeit, das Geld das für eine Lizenzierung benötigt wird jemals wieder einzuspielen.
    Das kann in dieser Form eigentlich nicht so weiter gehen, erst versucht man die Clubs anzugehen, was durch deren relativ starke Lobby relativ schwierig wurde, jetzt versucht man es beim schwächsten Glied.

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  3. DJ Atomic2.0

    das ist doch vom staat legalisierte wegelagerei.
    Selbst wenn ich immer noch schallplattne kaufen würde, und das habe ich in 20 Jahren Auflegen aus hobby (über 5000stk) immer mehr getan, als jemals reingekommeen ist. würden diese verbrecher einen noch extra abzocken wollen…
    DAS ist die echte Schweinerei. die GEMA ist ein VEREIn !!! . . . Das heisst. gewinn machen ist eignetlich schon von gesetzes wegen verboten..

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  4. Peer

    Für meinen Geschmack lässt der Petitionstext aber das Hauptproblem aus: Die GEMA beabsichtigt (wie immer) keine titelgenaue Erfassung und somit auch keinerlei Vergütung der tatsächlich im Club gespielten Künstler (Mitgliedschaft mal dahingestellt). Das Problem ist nicht dass die Künstler mit deren Musik der Club gerockt wird auch ein paar Euro Fuffzich dafür bekommen sollten, sondern dass in ihrem Namen Geld eingetrieben wird dass sie (und das gibt die GEMA in ihrem “Dialog” offen zu) niemals bekommen werden.

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  5. nomi

    hier in Ö sieht das glücklicherweise noch ganz anders aus … veranstalter / clubs zahlen (relativ) ok-e gebühren / mit glück pauschalen … musiker / djs geben nach erfolgtem gig ihre Programmlisten ab – und die gespielten komponisten werden ganz normal vergütet. geld rein – geld raus…. wieso dass trotz der immer wieder erwähnten vernetzung der verwertungsgesellschaften nicht auch in D möglich ist, ist mir schleierhaft .. in Belgien, Italien und der schweiz übrigens das gleiche wie in Ö. (zumindest meiner erfahrung nach)…

    btw die vielgeschmähte festplattenabgabe geht hierzulande (hoffentlich wieder bald) in einen Fond der sich um die förderung von Underground-labels und musikern kümmert – das ganze auch noch transparent und online einsehbar…. wohl insel der seeligen hier .. und nein ich steh nicht auf der gehaltsliste einer Verwer.-gesellschaft .. ;)

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