Hin zum Livestream

Das erfrischende an einer Keynote von The Yes Man bei der re:publica 14 ist, sie sind so unparanoid. Das setzt einen guten und kontruktiven Ton, der nicht nur von Überwachungsszenarien dominiert wird. Die Idee: die Inkompetenz auf der Gegenseite ist so groß, dass sie bei den diversesten Aktionen nicht mal einen besonderen Schutz durch Verschlüsselung oder ähnliches braucht. Zugegeben, die Aktionen von The Yes Men sind zwar nicht selten amüsant, augenöffnend, aber auch nicht kritisch. Und gerade für solche Aktionen lohnt es sich nach ihren Angaben nicht, sich auf die Paranoia einzulassen, sondern es ist effektiver die Zusammenarbeit so transparent zu gestalten, wie es möglich ist und Verschlüsselung – so wichtig sie ist – kann dabei gelegentlich eine Bremse sein. Social Engineering mit offenen Karten. Definitiv eine optimistische Ansage für die ganze Konferenz.

Und ihr neuestes Projekt der Vernetzung von Aktivisten über ein Action Switchboard mit Facebook-ähnlichen “Action”- statt Likebuttons klingt schon mal nach einer vielversprechenden Ansage für eine Aktivisten Plattform.

Also, wir empfehlen den Livestream zur re:publica 14 für alle die nicht da sein können.

Und als Bonus, eine der Aktionen um die es in der Eröffnungs-Rede ging.

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.

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