Wäre das nicht schön! Die Musikindustrie rettet sich, nein, nicht durch Streaming, sondern mit einer eigenen Währung. Genau das hat Kasian Franks vor mit Songcoin. Vielleicht ist jetzt nicht gerade der glücklichste Moment mit so einer Idee zu kommen, da Mt. Gox gerade zusammengebrochen ist, aber dennoch, neue Zahlungsmethoden, vielleicht hip genug um neue Hoffnung zu verbreiten.

Im Interview mit Evolver.fm umreißt Franks wie das funktionieren soll. Zur Währung soll es wie Bitcoin werden, nach und nach. Weil Bitcoin das auch konnte.

Hilfe, noch ein alternatives Finanzierungsmodell mit ungewisser Zukunft? Aber warum dann überhaupt? Songcoin will in die Coins selber gewisse Discounts einbauen. Die Idee: man bekommt etwas billiger wenn man Songcoins benutzt, das stachelt zur Nutzung an. Hm. Wir sind noch immer nicht überzeugt. Was noch?

Sie wollen ein “recommendation system” bauen, bei dem jeder Künstler eine Trinkgeldkasse bekommt. Nach und nach soll der Wert von Songcoins, die man beim Macher kaufen muss (die ersten gibt es zum Teasern der neuen Währung umsonst), dann steigen. Minen geht natürlich auch wie bei Bitcoin. Äh, ja?

Das Ganze ist also schlichtweg eine Frage des Vertrauens. Glauben genügend Menschen an den Wert von Musik und den Wert von Songcoins, dann wird irgendwann eine Währung draus, die man wie ein Aktie vielleicht behält, damit sie mehr wert werden, oder im richtigen Moment an den virtuellen Börsen dieser Welt umtauscht. Platzt die Idee wie eine Blase, dann hat man auch nicht wirklich groß was in den Sand gesetzt.

Wir haben schon verrücktere Ideen gehört und würden uns freuen wenn das funktioniert. Flappy Coins sind so last month.

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