Das mit dem "Alles überall für jeden streamen" muss noch mal gründlich überdacht werden.

Klar, das war zu erwarten. Spotify muss einige Tracks aus seinem Streaming-Katalog nehmen, manche Tracks dürfen nur noch in manchen Ländern laufen und die User sind trotz Ankündigung, dass das Portal täglich tausende neuer Tracks aufnehmen wollte, nicht sonderlich glücklich. Manche Musiker haben keine Lust, manche Verträge sind einfach nicht darauf ausgerichtet.

Next week we are going to be making some changes to our music catalogue that we feel are important to communicate clearly. Unfortunately we are going to be removing a number of songs from our catalogue and adding country restrictions to some tracks, which may make them unplayable for you.
spotify blog

So düster wie bei YouTube wird es allerdings überhaupt nicht aussehen, dennoch leeren sich schon jetzt manche Playlists bedenklich.

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4 Responses

  1. heyohans

    Irgendwie verstehe ich das Geheul hier nicht so richtig. Helft mir bitte: Auf dem Blog von denen habe ich mir das nochmal genau angesehen: https://www.spotify.com/blog/archives/2009/01/28/some-important-changes-to-the-spotify-music-catalogue/

    Vorab Kommunikation: 1A. Die stellen ihre User nicht vor vorhandene Tatsachen nur weil die Label jetzt plötzlich auf Labelcodes bestehen (die bei einer Anwendung wie Spotify überhaupt keinen Sinn machen/überholt sind) und merken, dass Sie ihre eigenen Streaming Verträge unzureichend geprüft haben bevor Sie sie “rauslizensierten”. Also, das scheint alles wieder zu werden. Dauert bei den Labels halt wieder länger :))

    Spotify dagegen gefällt mir gut weil die dran bleiben und Taten folgen: https://www.spotify.com/blog/archives/2009/02/06/spotify-signs-licensing-deal-with-cd-baby/#comments

    und auch an der User Experience weiter geschraubt wird:

    https://www.spotify.com/blog/archives/2009/02/05/volume-normalization-now-optional-in-spotify/#comments

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  2. Tinka

    @ heyohans:

    Danke für deine Zusammenfassung. Ich sehe das genauso und war auch etwas geschockt wie platt gebügelt ausgerechnet debug mit dem Thema umgeht. Hat mich überrascht. Aber vielleicht sparen die ja jetzt auch an der Qualität in der Redaktion? Die bösen Leser wollen ja für Recherche und nachdenken nix mehr zahlen und schreiben dann auch noch bissige Kommentare :)) Ok, bleiben wir fair und differenziert. Ich denke hier liegt ein Ausrutscher der Redaktion vor und irgendwer war einfach verdammt müde unterwegs (… oder sauer, dass man momentan noch unglaubliche 10 EUR in D ausgeben muss). Spotify hingegen macht seinen Job auf dem Weg zur ultimativen Musikrecherche – als Ergänzung zum Download/Kauf und eben in der spannenden Phase vor dem Einkauf in iTunes oder bei Amazon – erstaunlich gut. Ich halte ne Menge von den Jungs und Mädels. Fingers/crossed.

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  3. bleed

    hi ihr beiden (fall ihr wirklich zwei seid und nicht nur einer der gerne slashes schreibt und spotify links nur mit https kennt, smilies nur mit doppel-klammern). verstehe die kommentare jetzt ehrlich gesagt nicht. wir heulen nicht groß rum, aber viele viele user. seht euch den link oben an (bei glücklich), ach, hier nochmal:

    http://getsatisfaction.com/spotify/topics/some_important_changes_to_the_spotify_music_catalogue

    und das geheule richtet sich ja nicht gegen spotify sondern eher gegen die blöde vertragslage für sowas. (oder platter gegen die label).

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  4. heyohans

    Hallo bleed,

    dank für deine schnelle Antwort.
    Nur kurz weil ich das gerade sehe: Mir ging es in eurem Artikel einfach nicht deutlich genug darum, wo der Hase gerade tatsächlich im Pfeffer liegt. Das hast du ja in deiner Antwort nun klar und deutlich benannt.

    Ich denke einfach, dass man Spotify nicht sonderlich hilft wenn man pauschal behauptet: top oder flop. Die ganze Angelegenheit ist dazu zu komplex und Spotify gibt sich gerade ordentlich Mühe da endlich Ordnung rein zu bringen.

    Über den Beitrag von “Tinka” musste ich sehr schmunzeln – die scheint es ähnlich zu sehen. Aber wenn viele die schon Spotify nutzen nun wegen der gedrosselten Auswahl bei Spotify aufbegehren, dann zeigt das mir das doch eigentlich nur, dass Spotify genau das ist was man sich schon immer gewünscht hat. Also die richtige Richtung.
    Oder siehst du das anders?

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