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12.04.2008 | 14:06
 
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Sustainability und die Glaubensfrage

Google Trends liefert vermeintlichen Beweis für Nachhaltigkeit als Ersatzglauben. Zu Weihnachten scheint es nämlich keine Sau zu interessieren.


Korrekte Technik hieß es bei uns und gleichzeitig warfen wir uns ins Getümmel von grünem Konsum, Technikglauben, Green Gadgets und Nachhaltigkeit. Eine These war, dass es sich um eine inhärente Systemgläubigkeit handeln könnte. Eine Sache steht dem allerdings weiterhin im Wege, nämlich das heilige Fest, auch Weihnachten genannt. Schaut man sich die Kurve an, die das Suchvolumen nach dem Begriff “Sustainability“ anzeigt, so bricht sie jedes Mal zum Jahresende enorm ein, erholt sich aber wieder recht schnell, sobald der romantische Christkindswahnsinn und Silvester wieder vorbei sind. Wir mögen jetzt nicht die großen Stochastiker sein, aber das Öko-Paradox als Ersatzreligion funzt doch hier mal nicht schlecht. Perplexe Welt das alles. Oder meint irgendwer was anderes? Meinungen bitte vor…

Auch gut:




DIE WOLKE HAT Einen Kommentar zu "Sustainability und die Glaubensfrage"

  1. Ralf Zmölnig

    Öko-Paradox als Ersatzreligion, sehr treffend! In der Tat kann man das “stochastisch” hinterfragen, aber gefühlt ist Nachhaltigkeit um Weihnachten rum in der Tag ein Kellerkind oder?
    Wir werden versuchen dass entsprechend zu “bekämpfen” in dem wir besonders in dieser Zeit versuchen bei Projekten und Kunden zu “wirken”.

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