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	<title>De:Bug Medien &#187; google</title>
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		<title>Google+ eher +N als +1</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 19:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Kösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur nicht noch ein soziales Netzwerk. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2011/07/google-plus-icons.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2011/07/google-plus-icons.jpg" alt="" title="google-plus-icons" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-5375" /></a></p>
<p>Nach zwei Tagen Google+ hat man langsam alles durchdekliniert. Jede Meinung gehört, diverse Dramen durchgemacht, alle Jubelrufe und sämtliches freudiges Kriegsgesabber in sich aufgenommen und ist so weit. Wird das was? Oder nur die nächste Buzz-Welle? Wie steht&#8217;s mit Facebook? Und warum nicht und/oder Twitter? </p>
<p><strong>Google+ wird kein zweites Buzz weil Google das nicht will</strong></p>
<p>Die massive Präsenz mit der Google+ auftaucht ist kein Zufall. Buzz war einfach eine weitere App im Google Apps Kosmos. Ein Twitter-Klon. Wave war ein technisches Bravourstück dessen Erfahrungen in diverseste andere Apps eingeflossen sind. Nichts davon kam mit einem kompletten Wandel der Ästhetik, der einen nahezu sagen lässt: Google sieht viel besser aus als Facebook. Nichts nahm im Menu die allererste Stelle ein, wie das ominöse +Ich, das jetzt das erste Wort jeder Google-Seite markieren wird. Die Idee Google könnte Google+ einstellen wäre gleichzusetzen mit Google gibt Social komplett auf. Und genau das war ja über lange Zeit ihr offen eingestanden größtes Versäumnis. </p>
<p><strong>Google+ ist keine weitere App</strong></p>
<p>Klingt so als würden wir uns wiederholen. Jetzt schon. Aber es ist wichtig. Google+ ist über kurz oder lang Bestandteil jeder einzelnen Google App. + in Mail, in Maps, eine immer stärkere Vernetzung von + mit Telefonie und Chat ist schon in &#8220;Hangout&#8221; angedacht, selbst YouTube Videos haben in Google+ jetzt schon ein neues leichteres Design. Google+ ist  (das hatte Eric Schmidt schon angedeutet) ein sozialer Layer. Und der hat aufgrund der Struktur der &#8220;Circles&#8221; und dem Follow-Prinzip auch grundlegend die Chance auf alle Apps zu passen und in alle integriert zu werden.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2011/07/ops.gif"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2011/07/ops.gif" alt="" title="ops" width="400" height="204" class="alignnone size-full wp-image-5378" /></a></p>
<p><strong>Google+ ist eine Konkurrenz für das was Facebook mal war</strong></p>
<p>Die klassische Facebook-Vergleich kommt ja nicht von ungefähr. Klar kann man mit ein wenig CSS Google+ <a target="_blank" href="http://userstyles.org/styles/50051/google-facebook">aussehen lassen wie Facebook</a>, oder mit etwas Coding <a target="_blank" href="http://www.circlehack.com/">Facebook schöne &#8220;Circles&#8221; verpassen</a>. In der Basis ist es natürlich viel mehr wie Twitter. Unilaterale Beziehungen statt &#8220;es ist kompliziert&#8221;. Die größten Gefahren für andere soziale Netze, die in Google+ schlummern, sind aber die Möglichkeiten die eine Vernetzung von + mit Google Apps for Business (Education, Government, Nonprofit) bietet. Eine ganze Uni könnte mit einem eigenen, vielleicht auch geschlossenen Sozialen Netzwerk in + starten, in den USA gibt es nicht gerade wenige die auf Google Apps arbeiten. 3 Millionen Firmen können weltweit ihr eigenes internes Netzwerk in einer Minute aufsetzen. Den langsamen Weg von Uni zu Uni auf dem Facebook langsam seine Exklusivität verloren hat, könnte jeder Apps for X Nutzer mit einem Klick anschalten. </p>
<p><strong>+ fängt gerade erst an</strong></p>
<p>Google+ ist eine Monsterarbeit. Auch daran merkt man, dass Google keine andere Wahl hat, als + zum Erfolg zu bringen. Verteilt über die diversesten Apps hatte Google nie einen einheitlichen Ort für Menschen und deren Beziehungen. Google war immer was für Einzelkämpfer. Eigentlich war Google immer Plus 1. Google und Du. Jetzt ist es Google+N. YouTube hat andere Kontakte als Mail, Buzz andere als alle anderen. Google war ein Tool, kein Feuerlager. Circles hingegen sind rund, da kommen Freunde als Gleichgesinnte zusammen und werden obendrein noch sympathisch animiert. Sozial war bei Google bislang ein Flickenteppich, der die Vernetzung der einzelnen Services untereinander extrem behindert hat, aber auch zu einer Abwertung der Menschen in der Sicht auf Google geführt hat. Genau so erklärt sich auch, warum Facebook als Layer über Android eine riesige Lücke gefüllt hat und von den Smartphone-Entwicklern immer wieder zum Verkaufsargument genutzt wird. Wir haben alle diesen Krampf lange genug ausgehalten, der aus dem nicht miteinander spielen von Facebook mit Google und umgekehrt resultierte. Die langsame Verschiebung der Lager von Facebook-Microsoft-Skype und Android-Google. Google+ eröffnet das Spiel noch ein Mal neu. + mit Facebook zu vergleichen, sich naiv Gedanken darüber zu machen ob Google+ ein ernsthafter Facebook Konkurrent werden könnte ist vor allem aber eins: eine eindeutige Ansage an Twitter: du interessierst nicht. Für Interesse muss da jetzt Apple sorgen, die wiederum via Twitter als Pipeline in beiden Feindeslagern einen Fuss haben. </p>
<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2011/07/google-plus-buzz.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2011/07/google-plus-buzz.jpg" alt="" title="google-plus-buzz" width="550" height="369" class="alignnone size-full wp-image-5376" /></a></p>
<p><strong>Kinderkrankheiten</strong></p>
<p>Natürlich ist Google+ alles andere als ein runder Entwurf. Das hakt an allen Ecken und Enden. In + fühlt man diese Disharmonie überall. (Oben Screenshot von Buzz-Followern in + die eigentlich mit + nichts zu tun haben und das im Layout auch mehr als deutlich machen. Buzz abschaffen!). Es schleppt den Schnupfen der nichtlinearen Stream-Timeline von Buzz mit sich rum. Die offenen Baustellen des immer noch nicht abgeschlossenen Übergangs von Apps für X (keine Profilseiten) führt zu schizophrenen Persönlichkeiten, bei denen auch kein Userswitching hilft (<a target="_blank" href="https://profiles.google.com/djbleed">Ich bin da, aber nicht mehr lange</a>). Die Privatsphären stehen noch auf leicht dünnem Boden (Re-sharing abschalten? Hä?). Verschiedenste Like-Funktionen in YouTube oder Reader hallen in absehbar leere Räume. Und die Frage wie man um alles in der Welt die verschiedenen Kreise zusammenbringen will ist auch noch nicht klar, aber, halt, warum nicht als Circles? Am fieberhaften Releasewahn neuer Interfaces für Gmail oder Google Calender merkt man aber deutlich, dass sich ganz Google in den +-Taumel gestürzt hat, und der wird auch mit Sicherheit noch ein paar Monate anhalten. Und wenn die Kinderkrankheiten sich nicht beheben lassen, wird Google auch ohne dass sich jemand für + gross interessiert vielleicht in Zukunft nicht mehr ganz so gerade laufen, aber verschwinden kann + nicht mehr, denn es ist schlichtweg überall verknotet. </p>
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		<title>Googles Like-Button heißt &#8220;+1&#8243;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Waldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Foto des Tages]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://de-bug.de/medien/files/2011/03/google_plus_eins.jpg" alt="" width="500" height="414" class="alignnone size-full wp-image-5221" /><br />
Foto: <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC-BY </a><a target="_blank" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pigs_July_2008-1.jpg">Alvesgaspar</a></p>
<p>Google hat einen eigenen Like-Button eingeführt:</p>
<blockquote><p>Unser Ziel bei Google ist es, euch die relevantesten Ergebnisse so schnell wie möglich zu liefern. Doch bei Relevanz geht es neben Inhalten auf Webseiten auch um Beziehungen. Heute gehen wir einen Schritt in diese Richtung und starten für einen kleinen Teil englischsprachiger Nutzer eine neue Funktion, die &#8220;+1&#8243; heißt – das digitale Kürzel für &#8220;das ist cool&#8221;. Damit könnt ihr Empfehlungen abgeben, die direkt in den Google-Suchergebnissen erscheinen.</p></blockquote>
<p>&#8220;+1&#8243; heißt &#8220;das ist cool&#8221;? Das gibt Ärger an der Tür. Mächtig Ärger.</p>
<p>[<a target="_blank" href="http://google-produkt-kompass.blogspot.com/2011/03/1-startet-auf-englisch-empfehlungen-in.html">via</a>]</p>
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		<title>Google Art Project</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 12:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groß. Street View für Museen in aller Welt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2011/02/artprojectgoogle.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2011/02/artprojectgoogle.jpg" alt="" width="500" height="266" class="alignnone size-full wp-image-5114" /></a></p>
<p>Google haut mit seinem Art Project nach dem Body Browser den nächsten Coup in Sachen World Browsing raus. A la Street View lässt sich so in Fernanwesenheit durch so berühmte Museen wie dem MoMA in New York, der Berliner Gemäldegalerie, Tate Britain (London), Van Gogh Museum in Amsterdam und vielen mehr flanieren. Einzelne Kunstwerke lassen sich ebenfalls begutachten. Ist natürlich nie so groß wie ein realer Besuch, aber schlecht finden kann man es keineswegs, finden wir zumindest. Für eine deepere Couch-Kultur.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.googleartproject.com/">Google Art Project</a></p>
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		<title>Chrome for a Cause</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 13:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google Chrome Extension öffnet jeden Tab für die gute Sache]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2010/12/aa2.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/12/aa2.jpg" alt="" width="500" height="369" class="alignnone size-full wp-image-5068" /></a></p>
<p>Vom 15. bis zum 19. Dezember kann man seine eigene Surfwut für etwas Gutes einsetzen. Google spendiert nämlich für jedes geöffnete Tab auf ihrem hauseigenen Browser Chrome einen Betrag an gemeinnützige Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, The Nature Conservancy, Un techo para mi Pais und anderen. Bis zu einer Million Dollar möchte der Suchgigant dafür springen lassen. Dafür braucht ihr die Chrome-Extension <a target="_blank" href="http://www.google.com/chrome/intl/en/p/cause/#tnc">Chrome for a Cause</a>, der die geöffneten Tabs zählt und für 10 Tabs wird bereits ein Baum gepflanzt, 25 Tabs können für Impfungen sorgen und 200 Tabs können einem Menschen für ein Jahr sauberes Trinkwaser bewerkstelligen. Also ran an die cmd-T-Shortcuts. Drei Tage verbleiben dafür ja noch. Alle Tracking-Paranoia lassen wir heute mal außen vor, ist ja Weihnachten. </p>
<p><a target="_blank" href="http://techcrunch.com/2010/12/15/if-youre-a-good-person-or-a-web-browsing-fiend-download-this-chrome-extension-now/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29&amp;utm_content=Google+Reader">via</a></p>
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		<title>Google Street View: Ein Problem melden</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 09:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Waldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was guckst du, Quallenkopf?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/11/StreetviewProblem2.jpg" alt="" width="500" height="464" class="alignnone size-full wp-image-4976" /></p>
<p>Google startet seinen Street-View-Dienst mit <a target="_blank" href="http://www.google.de/intl/de/help/maps/streetview/gallery/index.html#deutschlandreise&amp;utm_campaign=de&amp;utm_medium=mapshpp&amp;utm_source=de-mapshpp-emea-de-gns-svn&amp;utm_term=BPDE">Appetithäppchen</a> deutscher Ansichten und prompt schäumt das Missverständnissüppchen auf: Hierzulande wird die Option &#8220;ein Problem melden&#8221; nämlich garantiert nicht nur mit kalifornischem Pragmatismus aufgenommen, sondern auch mit jeder Menge deutscher Klugscheißerei. </p>
<p><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/11/Streetview_Problem1.jpg" alt="" width="500" height="288" class="alignnone size-full wp-image-4977" /></p>
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		<title>MapCrunch</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 15:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Global Random Beamen mit Street View ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2010/10/mapcrunch.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/10/mapcrunch.jpg" alt="" width="500" height="298" class="alignnone size-full wp-image-4960" /></a></p>
<p>Bald geht Googles Streetview bekanntermaßen auch bei uns los. Bevor wir unseren Nachbarn im Schrebergarten hinterher stalken, kann man mit dem herrlichen MashUp <a target="_blank" href="http://www.mapcrunch.com/">MapCrunch</a> von A nach B springen. Ganz nach dem Zufallsfaktor reist der User von der Antarktis nach South Carolina nach Neuseeland nach Südafrika oder wie oben nach Norwegen, gewissermaßen in einem Raumwurmloch. Mehr kann man von der Welt nicht sehen, wir streichen auch unseren Urlaub, ist ja so auch besser.</p>
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		<title>Google Instant Zombies</title>
		<link>http://de-bug.de/medien/archives/google-instant.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 18:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Kösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deine dritte Gehirnhälfte ist ziemlich unterhaltsam geworden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qcm0rG8EKXI?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qcm0rG8EKXI?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.google.com/instant/">Google Instant</a>, gerade gelaucht, wurde im Q&#038;A als &#8220;deine dritte Gehirnhälfte&#8221; beschrieben, und tatsächlich ist es weit mehr als das, denn Google Instant ist nicht nur tatsächlich schneller, nicht nur hat man nach ca. 5 Minuten genau das Gefühl, dass Google vorher und Search generell ziemlich blöd war, sondern vor allem wandelt sich Google durch Google Instant von dem klassischen Suchen nach Informationen zu einem Verhalten, das weit mehr Entertainment ist, als man jemals von Search erwartet hätte. Wir können uns jedenfalls jetzt schon vorstellen, dass Leute, einfach nur weil es so animiert ist, und der Informationsfluss wirklich ein Fluss ist, gerne beim denken und tippen das Google Fenster gar nicht mehr verlassen wollen. Ob die 350 Millionen Stunden im Jahr die durch die schnelleren Suchergebnisse angeblich gespart werden, nicht auch wieder reinkommen, nur weil die Menschen Google jetzt so viel unterhaltsamer finden, muss sich erst noch rausstellen. Die SEO Gesellen werden sich allerdings jetzt schon die Köpfe zerbrechen wie sie auf die erste Hälfte der Suchergebnisseite kommen, denn die wird rasant wichtiger, weil man den Rest unter Umständen einfach gar nicht mehr wahrnimmt. </p>
<p>PS: Was das mit Zombies zu tun hat im Video nach dem Break.<br />
<span id="more-4863"></span></p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WEkwdB6afvo?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WEkwdB6afvo?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Scribe: Orakel für Nerds</title>
		<link>http://de-bug.de/medien/archives/google-scribe-orakel-fur-nerds.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Kösch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[selbstbeherrschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sie nicht wissen was sie heute denken sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/09/Bildschirmfoto-2010-09-08-um-10.09.32.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-09-08 um 10.09.32" width="500" height="362" class="alignnone size-full wp-image-4861" /></p>
<p>Gestern erst wollte Eric Schmidt unser aller Leben <a href="http://de-bug.de/medien/archives/eric-schmidt-augmented-humanity.html">leichter machen</a>, indem er uns diese lästigen Entscheidungen abnimmt, heute wird <a target="_blank" href="http://scribe.googlelabs.com/">Google Scribe</a> angekündigt. Eins dieser amüsanten Lab-Experimente, die uns zeigen sollen, wie es mit der Zukunft von Google weitergehen könnte. Ähnlich wie &#8220;suggestions&#8221; in Search, kann man damit in jedem Textfeld (über das Bookmarklet) im Internet Vorschläge für das nächste Wort generieren. Wenn man sich ganz dem Flow des mönchsartigen Kopisten hingibt, dann kommen dabei auch ähnlich absurde Dinge raus. Das transzendentale 1-Shift hat sogar diverse Modulationsmöglichkeiten. Die kann man in der <a target="_blank" href="http://scribe.googlelabs.com/static/help.html">Scribe Help</a> nachlesen. </p>
<p>PS: Ich habe bislang noch keinen reale Anwendung jenseits eines nerdigen Orakels gefunden, weil es das Schreiben zu einem so langsamen Prozess macht, aber vermutlich ist das eh nur ein Vorgeschmack auf den <a target="_blank" href="http://scobleizer.com/2010/09/08/google-search-on-event-live-coverage/">Search Event</a> heute Nachmittag. </p>
<p><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/09/Bildschirmfoto-2010-09-08-um-10.09.54.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-09-08 um 10.09.54" width="500" height="369" class="alignnone size-full wp-image-4862" /></p>
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		<title>Eric Schmidt: Augmented Humanity</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 13:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Kösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Googles Zukunftvision: Niemals verloren, niemals einsam, niemals gelangweilt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2010/09/google-zufall.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/09/google-zufall.jpg" alt="" title="google-zufall" width="500" height="254" class="alignnone size-full wp-image-4859" /></a></p>
<p>Eric Schmidt hatte eine Keynote auf der IFA, die zwar wenig an Neuigkeiten zu bieten hatte, dafür aber eine Menge an Einsicht in &#8211; nennen wir es mal &#8211; Googles Weltanschauung. Laut Schmidt steigen wir gerade in ein neues Zeitalter ein, das der &#8220;Augmented Humanity&#8221;. Die Option des &#8220;it just works&#8221; ist endlich da. Es wird ein Goldenes Zeitalter. Und Handys, Mobiles, sind laut Google der Vorreiter, denn das Smartphone und die Cloud, das ist zusammen eine Form der künstlichen Intelligenz. Ist der grobe Rahmen dessen, was man unter Bezug auf Steve Jobs sicher auch, Reality Distortion Field nennen könnte, klar? Ok. Dann ins Detail. </p>
<p><span id="more-4857"></span></p>
<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2010/09/keynote-eric.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/09/keynote-eric.jpg" alt="" title="keynote-eric" width="500" height="285" class="alignnone size-full wp-image-4858" /></a></p>
<p>Klar, &#8220;Augmented Reality&#8221; könnte man auch so verstehen: wir schleppen immer und überall hin unsere Informationen immer online mit uns rum, haben Zugriff auf Maps, Searchengines, Social Networks und was sonst noch alles. Wir sind ständig von Informationsräumen umgeben, die uns und unsere Entscheidungen neu definieren. Oder in Schmidts Worten: &#8220;you never worry about what are the choices, we figure it out for you&#8221;. Letztendlich war das immer schon so. Immer schon waren wir von Informationsräumen umgeben, schlimmstenfalls nur Gebrabbel, einiges davon nannte man früher auch Medien, die unsere Entscheidungen beeinflusst haben. Ein neues Zeitalter ist das nicht, nur weil es jetzt mehr davon gibt, überall. Da kann man noch nicht wirklich von &#8220;Augmented Humanity&#8221; sprechen, oder? Und immer alles verfügbar gilt ja auch nur wenn man genug für Handy und Leitung zahlt. Mehr Einblick gab eine Demo. Conversation Mode auf dem Android Handy. Deutscher trifft Ami und beide können, mit leichter Zeitverschiebung, ihre Sätze auf dem Handy übersetzen lassen. Das übersetzt schnoddrig &#8220;welche Farbe&#8221; immer wieder in &#8220;wich cable?&#8221;. In der Welt der &#8220;Augmented Humanity&#8221; würde man sein Gegenüber nun für blöd halten, wirr, oder wenn man Pech hat, einfach dem Bot vertrauen und würde mit einem Kabel aus dem Supermarkt laufen, wenn man ein paar Schuhe haben wollte. Freier Wille wurde eh unterschätzt. Augmented Humanity würde also heissen: Achtung, der Bot redet mit. Und bedeutet natürlich auch, dass die Navigation einen schon mal in den Abgrund treiben kann, oder einen auf der Suche (das kam in einer anderen Demo) nach Ägyptischer Kunst ins Pergamon nicht ins Neue Museum treibt. Augmented Humanity hat viele Vorteile. Man entdeckt neues, unerwartetes, hat einen neuen Faktor des Zufalls in seinem Leben. Das Problem nämlich bei dieser Art von Suchvorgängen, man spart sich u.U. den bei Browsersuchen gewohnten Triple-Check. In Eric Schmidts Worten: &#8220;never underestimate the importance of fast&#8221;. Und ja, Eric Schmidt ist davon überzeugt, dass Autos von selbst fahren sollten. Wäre Schmidt nicht irgendwie dennoch voller Humor, dann könnte man nach so einer Keynote dufte die Google-Allmachtsphantasien aus der Kiste kramen. Auf Fragen im Publikum, ob man mit Google nicht auch Personen da draußen in der realen Welt die man sieht nach ihrem Namen oder so absuchen könnte, sagt er ernsthaft: &#8220;thats creepy&#8221;. Und erlaubt ist es auch nicht. Obwohl wir kaum dran zweifeln, dass Google gerne eine Bildererkennungssuche mit facial recognition vom Stapel lassen würde, wenn die Behörden da nicht &#8211; die haben ja schon Angst vor Street View &#8211; vom Beamtensessel fallen würden. Für Eric Schmidt basiert all das auf der disruptiven Kraft des Internets. Und selbst Google TV ist so zu deuten. Klar, Google sucht für uns, nimmt uns Entscheidungen ab, aber nicht um zu Couchkartoffel zu werden, denn Googles Vision eines Fernsehguckers ist die, dass er ständig im Netz rumhängt und treibt was ihm Spass macht, und notfalls das Fernsehen umprogrammieren kann, statt es einfach nur anzuschreien. Das Credo, dass man niemals mehr auf der Welt verloren ist, niemals mehr einsam, niemals mehr gelangweilt mag nach einem schalen Hippietraum klingen (da passen die Blubberblasen heute ganz gut), und die Ankündigung dass &#8220;autonomous search&#8221; die nächste große Hürde sein wird, mag einem merkwürdig vorkommen, aber letztendlich ist es immer nur eine Frage des Interfaces. Klar wollen wir alle, dass unsere Gedanken oder Gespräche schon mal im Vorfeld mit breitangelegten Netzsuchen unterfüttert werden, sollte man sie brauchen, aber der allmächtige Google Teleprompter für jede Alltagssituation ist eben kein Script an den man sich halten muss, sondern einfach ein neuer Gesprächspartner in der Konversation der Augmented Humanity, die Frage wird einzig und allein sein, wie interessant ist er, und wie interessant sind die anderen. Bruno Latour würde jetzt sagen, sag ich doch, schon seit Jahrzehnten.</p>
<p>Die Keynote gibt es <a target="_blank" href="http://www.promeas.com/ifa-tv/webcasts2010/keynote5/index.html">hier</a> zum nachgucken. </p>
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		<title>Das Ende des Kinos wie wir es kannten</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 06:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Kösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Facebook wird jetzt auch Google zum Kinohit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de-bug.de/medien/files/2010/08/googled.jpg"><img src="http://de-bug.de/medien/files/2010/08/googled.jpg" alt="" width="507" height="526" class="alignleft size-full wp-image-4834" /></a></p>
<p>Der Facebook-Film &#8220;<a href="http://de-bug.de/screen/archives/the-social-network-trailer.html">The Social Network</a>&#8221; ist noch nicht mal raus (btw. das Buch dazu ist eine Qual, wir vertrauen aber auf Aaron Sorkins Dialoge), da gibt es schon <a target="_blank" href="http://www.deadline.com/2010/08/google-founders-sergey-brin-and-larry-page-get-feature-film-treatment/">Pläne für einen Google-Kinofilm</a>. Auf der Basis des Buchs von Ken Auletta, &#8220;Googled: The End Of The World As We Know It&#8221;, haben sich Groundswell Productions  mit John Morris als Produzent zusammengeschlossen, um den nächsten Film über jugendliche Milliardäre zu machen. Mal sehen, was daraus werden wird. Das Tellerwäschermillionärmeme muss definitiv umgeschrieben werden zum &#8220;Ivy League rockt&#8221;-Meme. </p>
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