Wir schenken den 51 Verwertungsgesellschaften einen Killer-Plot.

Ok. Ihr habt es so gewollt. Hier also unser Plot-Vorschlag für den nächsten Tatort (cc, im Sinne von, könnt ihr weiterverwursten):

Tatzeit: 2020, die Piraten sind an der Macht in Berlin. Das Urheberrecht wurde mit der Antrittsrede von Bundeskanzler Christopher Lauer auf Lebenszeit verkürzt (er wusste nicht, dass das Parlament erst mal hätte zustimmen müssen, oops). In Folge kommt es zu einer perfiden Mordserie an außerordentlichen Gema-Mitgliedern und den von ihnen in Käfigen gehaltenen Starlet-Vorräten von “Deutschland sucht die Schlecker-Schlampe” (in der dritten Staffel immer noch ein Quotenmagnet). Die KommissarInnen Pippi und Pippilotta machen sich auf die Suche nach den geheimen Drahtziehern und stoßen (eher zufällig) im schwäbischen Blofeld auf Kim Dotcom, dessen Burg das originalgetreue Abbild des Landsitzes der von und zu Guttenbergs ist. Aber noch bevor sie ihn auf frischer Tat beim Tatort-Simultan-Mitdreh-Überwachungsdrohnen-Steuern erwischen, verschlingt der genmanipulierte Jabba The Blob (gespielt vom überraschend würdevoll gealterten Stasidouble des ehrenwerten Altkanzlers Kohl) die Burg, Herr Lauer (“was machte der denn da?”, fragt Pippi Pippilotta) entkommt mit schnellen Schwimmzügen den Haien im Burggraben, um sich seiner weiteren Lebensaufgabe zu widmen: Der Überschwemmung von Silicon Valley (inszeniert von Emmerich) und dem triumphalen Entern der digitalen US-Vormacht in einer Arche, die fontänenhaft eine Nano-Meute aus schelmenhaft entrooteten Nintendo-TRIPS und Xbox-ACTAS ausspuckt um die Facebook-Server in eine glühende kritische Masse zu verwandeln, die mit Sven Regener bis nach China durchbrennen könnte. Pippi und Pippilotta haben unterdessen in verstaubten Verfassungsschutz-Nazi-Geheimdokumenten entdeckt, dass das Passwort für den Bunker (ihr wisst schon welcher) der immer noch überraschend im dunkel gebliebenen Drahtzieher der Mordserie die Gesangsspur einer von Mike Ink produzierten 12-Ton-Version von “Hoch auf dem gelben Wagen” ist und trällern gerade zum vierten Mal den Refrain, als, Schnitt, Werbepause, Weltuntergang.

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