Wenn ein Werk mit einer Google Suche beginnt.

Was ist Realität? Wie greifbar ist sie? Wie nah ist sie und was können wir wahrnehmen und was nicht ?

Im Auditorium des Haus der Kulturen der Welt angekommen dämmt sich das Licht und drei berliner Gast-Musiker nehmen Platz. Darauf folgen Luke Fischbeck und Sarah Rara auch bekannt als “Lucky Dragons“. Es ist die Premiere ihres neuen intermedialen Werks “Actual Reality“, das mit der Google-Suche nach den Worten “Actual Reality“ begann.

Actual Reality geht von dem Standpunkt aus, das jedwede Ströme Bilder erzeugen oder beinhalten. Daher muss das Auge, um teil dieser Findung zu werden, oftmals Bilder auflösen und sie als Real ansehen. “…what I used to think of as uninteresting diffuse white light turns out to be pretty damned interesting.“ Zwei Leinwände stehen im Mittelpunkt. Algorithmen von Bild und Klang, die sich verformen und wieder in ihre Ursprungsform zurückgelangen, Videodokumentation, in form von Performance und Texte die den Vorgang und den Hintergrund erklären, kitzeln die Augenlieder bis Realität gar nicht mehr so real ist. Mit Hilfe von Blenden, gelöcherten Metallblechen, Spiegeln und weiteren Mitteln werden Phänomene erklärt und die Entwicklung von Bildern vorgeführt. Einfluss der Aufführung waren Workshops in Kooperation mit dem in San Francisco lebenden Künstler, Wissenschafter und Pädagogen Bob Miller. Untermalt werden die Performances durch teils elektronische Musik mit der Unterstützung zweier Flöten und einem Saxophon.


http://www.luckydragons.org

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lebt für die Musik.

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