Tanith erklärt, warum Twitter DJ keine Revolution bei der GEMA-Abrechnung bringt

Richie Hawtin hat ja ein Händchen dafür, News in steve-jobsscher Guru-Manier an die Fans zu bringen. Mit denen er jetzt auch ganz besondere Informationen teilt, die bei vielen DJs ein Geheimnis bleiben: die Tracklist seiner Sets. Ganz zeitgemäß erfolgt dies über die von Hawtin genutzte Konsens-DJ-Software Traktor, die mit dem Tool Twitter DJ alle 30 Sekunden einen Eintrag auf Twitter vornimmt und Sets so für Fans und interessierte DJs nachvollziehbar werden lässt.

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Neben der Tatsache, dass hier ein tolles Gadget ersonnen wurde, böte es Gelegenheit mit Genauigkeit die ungerechte Verteilung der GEMA-Vergütungen bei elektronischer Musik zu beenden. Der Berliner DJ und Produzent Tanith bezweifelt dies aber:

Warum sollte die GEMA auf Twitter schauen? Damit so etwas GEMA-relevant werden würde, müsste Native Instruments bei Traktor Pro eine Funktion in der History einbauen. Doch selbst dann wären noch die Online-Vertriebe gefragt. Denn selbst bei den offiziell gekauften MP3s steht kein Label- und ISRC-Code dabei, und als DJ sucht man sich so etwas nicht extra zusammen

Weiter im Text: Bei der futurezone

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One Response

  1. gl03

    “Denn selbst bei den offiziell gekauften MP3s steht kein Label- und ISRC-Code dabei” >> Das liegt aber eher am ID3 Standard, der das nicht vorsieht. Wäre ja kein Problem für die “Online-Vertriebe” die Info reinzuschreiben, wenn’s dafür ein eindeutiges Feld gäbe.

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