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19.03.2010 | 10:21
 
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Virales Marketing beisst Piraterie in den Schwanz

Unheilige Allianz trifft sich beim YouTube Viacom Prozess zu paradoxalen Tatbeständen



Bild via Pitchberry

Google dreht ganz schön auf im Prozess gegen Viacom. Im YouTube vs. Viacom Prozess deckt YouTube jetzt auf, dass Viacom insgesamt 18 verschiedene Marketingfirmen angeheuert hatten um ihren Inhalt viral über YouTube unter die Leute zu bringen. Dabei wurden Videos extra verschlechtert, damit das möglichst so aussieht als hätte ein User das getan. Und scheinbar hat das virale Versteckspiel so gut funktioniert, dass Viacom selber am Ende nicht mehr wusste, welche Videos auf ihren Auftrag hin bei YouTube gelandet sind, und von YouTube dann nicht nur gefordert, dass sie diese Videos wieder entfernen, sondern selbst im Prozess noch einige der selbsthochgestellten Videos als Grund für ihre Klage nutzen. Dass Viacom selbst versucht hat YouTube zu kaufen ist da wirklich nur ein Bonus.

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  1. Virales Marketing beisst Piraterie in den Schwanz: http://bit.ly/bGe46E via @addthis

  2. [...] ganz perverse Auswüchse annehmen kann, berichten diese Woche Nerdcore, dragstripGirl und die De:Bug. Denn anscheinend hatte der MTV-Mutterkonzern selbst anonym massenhaft rechtlich geschützte [...]

  3. [...] Wirklich skurril. Auf dem offiziellen YouTube Channel von Beyonce ist jetzt das Video von “Single Ladies (Put A Ring On It)” verschwunden und wird dank Copyright durch einen weiss-auf-schwarzen Hinweis ersetzt. Beyonce klaut also mit ihren eigenen Videos die Copyrights von Sony. War da ein Aibo im Video? Hatte nur jemand Angst, dass sie Lady Gagas Milliarden YouTube Views nahe kommt? Ist die YouTube Copyright Software einfach mal wieder in ihrem Übererfüllungswahn durchgedreht? Waren 12 Millionen Views einfach zuviel? Oder – total Paranoia Version – braucht YouTube noch ein paar gute Argumente im Viacom Prozess? [...]