Raketenangriffe auf's eigene Land und Grabschändung im Gespräch zwischen Geheimdienstchef und Außenminister.

Es ist schon eine verworrene Geschichte, die jetzt dazu führte, dass YouTube in der Türkei auch abgeschaltet wurde. Da gibt es diese türkische Enklave in Syrien, die das Grab von Suleyman Shah sein soll, der Großvater des Osmanischen Reichs. Am Telefon diskutieren (hier eine Übersetzung) auf dem YouTube Video jetzt der Außenminister, Geheimdienstchef und ein paar andere Offizielle der Türkei wie man einen Pseudoangriff auf das Grab zu einem Kriegsgrund stilisieren könnte, der die NATO mit im Boot hat. Einfach sagen: Al-Qaida war’s. Aber warum nicht gleich Raketen auf das eigene Land abfeuern? Dem Geheimdienstchef soll im abgelauschten Gespräch folgender Satz rausgerutscht sein:

“Ich schicke vier Leute aus Syrien, wenn es sein muss. Ich erfinde einen Kriegsgrund in dem ich sie Raketen auf die Türkei abfeuern lasse. Wenn es sein muss, dann können wir auch einen Anschlag auf das Grab von Suleiman Shah vorbereiten.”

Harter Stoff. Da hilft aber auch keine Internet-Zensur von einem Video, das promotet eher die passende Reuters-Meldung.

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