Facebook kauft Oculus Rift für 2 Milliarden Dollar und wir wünschen uns, dass sie das nicht ernst meinen

Mark Zuckerberg hat es auf seiner Facebook-Seite schon angekündigt. Oculus Rift – dieser immersive Hamsterkäfig für Gamer – soll erst mal ganz schnell toll werden, aber damit geht es leider auch erst los. Falls ihr dachtet mit Google Glas sieht man blöd aus, versucht Oculus Rift. Zurück in den Kinderstall mit Daft Punk Look. Oder denkt einfach an einen beliebigen SciFi aus den 80ern.

Klar, so als Spiel ist das vermutlich alles ganz toll, aber Facebook will aus Oculus Rift eine neue Kommunikations-Platform machen. Virtual Reality wie man es sich damals vorgestellt hat, als Augmented Reality noch nicht erfunden war. Zum Fussball gehen mit Brille zu Hause, in den Unterricht mit Brille zu Hause, Erfahrungen und Abenteuer mit den Freunden teilen… während man mit Brille zu Hause sitzt, und der Milchreis anbrennt.

Der große Grund, warum wir uns wünschen, dass Oculus Rift für immer ein Exoten-Business bleiben wird, ist ganz einfach. Immersion heißt nicht, ganz und gar in etwas aufgehen, sondern vor allem die Welt ganz und gar abschalten. Machen wir eh schon gelegentlich und sollte bestenfalls eine Notlösung sein, wenn die Welt irgendwie den Hauch eines inneren Gefängnisses voller Geheimnis brauchen kann.

Und eigentlich ist VR das Gegenteil von Mobile, das wollte Facebook doch gerade erst komplett erobern. Wie genau Zuckerberg das doch zusammenbekommen will, ist uns ein Rätsel, vielleicht aber will er sich auch nur einen Kindheitstraum erfüllen. Die Franzosen haben es jetzt gut, die können statt Glassholes auf Oh-culs zurückfallen. Aber wie nennen wir die jetzt? Facerifter?

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