Label- statt Dresscode
Die Meldung, dass ein US-Nachtclub einen Dresscode eingeführt hat, der Labelspezifisch ist, zieht derzeit seine Kreise und entfacht eine kleine Diskussionswelle, weil den Betreibern des Clubs deswegen, neben Style-Diskriminierung, vor allem Rassendiskriminierung nachgesagt wird, da die gebannten Labels, darunter u.a. Southpole, ECKO, Fat Farm und FUBU, eben hauptsächlich von Schwarzen präferiert werden.
It’s nothing new to establish a dress codes at bars or restaurants, but what if someone said you couldn’t wear your favorite outfit—because of the name brand? That happened at On The Rocks, a bar near Music Row, and some think it has gone too far.
The bar is a popular hangout on Demonbreun Street, but the new dress policy has caused some to question the bar’s motive. “It is discrimination really,” said Jarvis Canty. “I mean, if I pay my money to go in there, I should be able to wear what I want.”
Das Phänomen bestimmte Labels und eben nicht nur Styles aus dem Nachtleben oder überhaupt aus der Alltagskultur zu verbannen zu versuchen, scheint sich gerade zu einer Art Trend zu entwickeln:
So machte letztens schon die britische Nation von sich Reden, weil hier plötzlich Brands wie Burberry, aber auch Lacoste, Aquascutum, Evisu und Stone Island, wie es heißt, offiziell Bar- und Pub-Verbot erhielten. Grund: Die Labels gehören zur Lieblingsausgehgarderobe der so genannten Chavs und die widerum haben sich eben in der britischen Öffentlichkeit bis dato vor allem einen Namen als “Troublemaker” gemacht. Aber vor allem Hoodies und Basecaps gehören hier zumindest in den Einkaufszentren wohl bald der Vergangenheit an, da sie mit Unterstützung von Premier Blair von dort verbannt werden sollen, um dem pöbeligen Gangtum, dass in den Shopping-Malls rumhängt und die Kunden beim friedlichen Einkauf stört, einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Wohin das Ganze noch führt, bleibt abzuwarten. Jedoch scheint sicher, dass der offensichtliche Imageverlust der Lieblingslabels der Chavs in Großbritannien (aber auch anderswo) auch ein Resultat der boomenden Plagiat-Industrie ist und an denen nicht spurlos vorüber wandert, denn das ist ein Markt, auf den die Labels zunehmend allergisch reagieren:
Fakes on Ebay
Louis Vuitton wants €20m while Dior Couture wants a further €17million in damages for fakes sold on Ebay between 2001 and 2005, after the company’s research found 90% of items sold under its labels on the site are fake.
At stake is the issue of who is ultimately responsible for the fakes that are listed on Ebay. Should Ebay police the site itself and make sure counterfeit goods aren’t traded, or are the manufacturers responsible for chase down the people selling the fake items?
Well, if an earlier ruling is anything to go by, then the Internet companies do seem to have some responsibility. In June, Louis Vuitton won a landmark ruling forbidding Google from allowing advertisements for competitors or counterfeiters to appear on searches for the Vuitton brand. The closely watched trademark case showed just how rigorously Louis Vuitton is prepared to pursue its relentless battle against counterfeiting, in particular on the Internet, and that major changes can be imposed.
Auch gut:








ich persönlich finde sowas schwachsinn dies auf Labels festzulegen..
wer schlägern oder stänkern will, tut dies auch im feinen Anzug oder kleidet sich dann den “Clubregeln” angemessen und stänkert weiter!