Butterflysoulfire und De:Bug ziehen gleich
Mode im Granny-Fieber
Ab Freitag, 27. Juli, liegt die neue De:Bug ganz vorne beim Kiosk. Ein Heft-Schwerpunkt zu Musik, Jugend, Mode: Junge Säcke, alte Hüpfer. Alt ist das neue Jung. Der Generationskonflikt hat ausgedient.
Das Thema scheint in der Luft zu liegen. Parallel zu Segeltuch-Rucksäcken, Pfeife und Häkelhandschuh in der De:Bug spielt auch das Berliner Label Butterflysoulfire mit den Granny-Attributen Pfeife und Gehstock vor Patina-beiger Stofftapete. Passt bestens zu ihrer materialverliebten Ladies-and-Gentleman-Streetwear mit Kuscheleffekt, die jugendlichen Hans-Dampf mit englisch gediegener Gelassenheit kreuzt (und dabei immer vom Laissez Faire alter Openair-Rave-Erfahrungen profitiert).
Fotos aus der Butterflysoulfire-Kollektion “Inspired by the Magic Bullets”, Herbst/Winter 2008 (Fotografin: Kerstin Jacobsen)
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Wie man sich kleidet, so wählt man. Dazu passt, dass Jugendliche jetzt verstärkt in die Junge Union eintreten.
Die italienische Linke um Gramsci war berühmt dafür, dass sie ausschließlich Maßanzüge trug (also, Gramcsi, die arme Kirchenmaus, selbst nicht, aber alle anderen. Das habe ich früher mal bei Diedrich Diederichsen gelesen, als er auch mit so einem phänomenologischen Kurzschluss konfrontiert wurde).