Rechtzeitig zur Berliner Fashion Week bringt das Hauptstadtmagazin einen Sonderband zur Berliner Mode heraus, der Shoppingtipps und Insider-Perspektiven bietet

Gerade erst ist das Buch “Berlin Fashion” im Dumont Verlag erschienen, bringt Zitty mit seinem “Das Modebuch Berlin” die jugendlichere und magazinigere Alternative heraus, die man hier bestellen kann.
Auf fast 150 Seiten in Deutsch und Englisch werden über 40 Designer und fast genauso viele Läden in Kurzporträts vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der angezogeneren, aufwändigeren Klamotte für die kreative Avantgarde, der Bogen reicht von der grundehrlichen Streetwear von Irie Daily bis zum luxuriösen Understatement eines Kostas Murkudis. Der Osten ist weitaus stärker vertreten als der Westteil der Stadt. Warum das so sein muss, erklärt die altgediente Moderedakteurin der Zitty, Bettina Homann, in ihrem Vorwort.
Der lexikalische Teil erhält zusätzliches Gewicht durch Hinter-dem-Vorhang-Einblicke, die in Interviews mit Designern wie Dirk Schönberger/Joop!, Michael Michalski und Stephan Schneider gegeben werden. Es kommen aber auch die Verantwortlichen hinter den Kulissen zu Worte, die sonst nicht in Erscheinung treten, wie Anita Tillmann von der Premium Messe, Marcus Kurz von der Veranstaltungsagentur Nowadays, Tanja Mühlhans vom Berliner Senat oder auch die Maßschneiderin Sigrid Mebert.
Das Buch ist klar und hell layoutet, auf unkomplizierte Usability aus und erfasst auf unhysterische Weise den Geist des Moments. Und wenn es in einem Jahr noch aktuell ist, stimmt was nicht mit der Mode.

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