Demnächst nur noch mit virtueller Anprobe?...

…So sieht zumindest die Einkaufsvision der MetroGroup FutureStoreInitiative aus, welche eine Kooperation diverser Firmen ist, zu denen u.a. SAP, T-Systems, Intel und Microsoft gehören. Die präsentierte nämlich jüngst auf der CeBit einen virtuellen Anproberaum, der das lästige An- und Ausziehen ebenso passé werden lässt, wie die Beratertaten der Verkaufsangestellten und machte damit verständlicherweise in einigen Newsforen dieser Tage die Runde.
Das Funktionsprinzip dieser “Anprobe der Zukunft” scheint (allerdings nur) oberflächlich betrachtet eigentlich recht simpel und einleuchtend: Via eines Scanners werden die Maße der kaufinteressierten Person genommen und auf einem Bildschirm kann diese sich dann in verschiedenen Outfits aus dem vorhandenen Warensortiment des jeweiligen Kaufhauses/Ladengeschäfts betrachten. Und dazu bekommt sie gleich auch noch eine Shoppingliste mit Zusatzkleidungsstücken btw. Accessoires mitgeliefert, von denen der das Prozedere steuernde Computer denkt, dass sie zum ausgewählten/betrachteten Outfit passen würden.
Neben dieser “Anprobe” forscht die FutureStoreInitiative auch noch an weiteren Gimmicks für die Kaufhäuser von Morgen. Wen’s interessiert, der kann sich in Gestalt von virtuellen Rundgängen etc. hierzu alles auf der dazugehörigen Website angucken: FutureStore.

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2 Responses

  1. pencilpool » Blog Archive » (Klamotten)Shopping von Morgen.Teil2

    [...] Da ich hier letztens schon die Einkaufsvisionen der FutureStoreInitiative kurz angerissen habe, dachte ich mir, dass ich diese Info hier wenigstens kurz noch erwähnen sollte, auch wenn die News ein paar Tage zurückliegt: The opening of the Digital Retailing Expo in Chicago today (18.5.06) will see the launch of the World’s first mobile-enabled digital interactive mannequin. The digital mannequin allows consumers to customize the model’s clothes displayed on the screen using their cell phones as a remote control. The technology enables consumers to use their mobile phone like a remote control to surf or communicate with large screens in storefront windows, cafes, bars or city streets and converts passive out-of-home networks into interactive marketing networks, creating a closed loop between the web, mobile phones and retail spaces. Via Gizmag [...]

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  2. jan

    scheint mir eine sehr technikverliebte vision zu sein, an deren realisierung ich nicht glaube, genau so wenig wie ich an das voll vernetze haus glaube. oft wird bei solchen plänen die psychologie vergessen, leute wollen sachen anprobieren, weil es spass macht, shoppen macht spass, kleidung möchte man fühlen. ganz zu schweigen von den hohen kosten.

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