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Timo Feldhaus
 
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26.10.2011 | 21:08
 
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Verlosung einer Laid Crust-Punk Tasche

Freitag House Gala im Berliner about:blank

Letztes Wochenende haben wir noch selbst mit euch im about:blank gefeiert, nun steht bereits die nächste Sause an. Zum Anlass der musikalischen Gala der knuddeligen Houseschnuten von Laid am Freitag verlosen wir einen Beutel, der bereits jetzt DAS Accessoire des Saison ist: Die “crust-punk tote bag”.
Labelchef David Lieske aka Carsten Jost hat die aufwändig hergestellten Unikate persönlich gefärbt und mit Domestos behandelt. “Handbearbeitet in meiner Waschmaschine”, versichert er bei einem Ei mit Kräutern bei ihm Zuhause.

Die extrem raren Aufnäher von Crust Punk und Hardcore Bands wurden einzeln bei Ebay ersteigert. Durch ihre Alter und die chemische Behandlung und Waschung erhalten die Dreck-Band-Aufnäher die richtige Patina. “Crust Punk wegen dem about:blank house und punk crossover! Und weil wir sie so lieben!”, gibt Lieske zu Protokoll.

Insgesamt existieren nur 40 Taschen, von denen viele bereits verkauft sind. Sammlerstücke, ganz klar, die im geregelten Verkauf 35 Euro kosten. “Hurry, they are already selling like hot-cakes!” Also sichert euch die Tasche und schnell eine Mail mit dem Stichwort “Kruste” an wissenswertes@de-bug.de

Neben den unnachahmlichen Laid All Stars (Hinter Palisade steht ja Redshape, logo) wird es auf dem zweiten Floor einen vier Stunden Auftritt einer nur für diesen Abend gegründete Band geben, bestehend aus Sergej Jensen, Magnus Schaefer, Manuel Gnam und Taslima Ahmet.

Und an dieser Stelle sei noch eine News aus dem Hause DIAL / LAID verkündigt: Für Ende des Jahres wird das „bestangezogenste Hafenbecken für House jenseits des tradierten Dancefloors“ eine Kunst-Galerie in Berlin eröffnen. Wo genau, wird natürlich noch nicht verraten..



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Timo Feldhaus
 
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30.09.2011 | 16:33
 
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We love trouble – Krawall in der Werbung

Levi‘s und Harmony Korine

In der heute erscheinenden De:bug gibt es einen Text über den Unstil der englischen Unterschichtsplünderer, den der Medienunternehmer und Wallpaper-Gründer Tyler Brûlé vor einiger Zeit in einer Kolumne konstatierte. Was ein Quatsch, finden wir, und schreiben die wirkliche Wahrheit über die Jogginghose. Und über das Verhältnis von Gangsta-Werbung, Gangsta-Verhalten und den anschließenden Produkten, wie etwa das Turnschuhmodell Supernova Riot 3 von Adidas, dem die Ästhetik des Aufstands zur Werbefolie reicht. Und wie, warum und vor allem wann Bilder des Protests gegen die Staatsmacht für Marken interessant zu verwenden sind. Aber lest selbst.

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debug
 
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16.09.2011 | 17:11
 
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Eastpak-Rucksäcke am Start

Endlich wieder die Hände frei haben

Wir hatten es bereits Anfang diesen Jahres verkündet: Der Rucksack ist zurück. Fixie-Bike fahren ist eh schon gefährlich genug, da kann man sich nicht noch mit der Umhängetasche verheddern. Wir hatten damals unter anderem Julien Assange, der sein Hacker-Zeug stets auf dem Rücken schultert, für diesen Trend verantwortlich gemacht. Sein Wiedergänger im Springer-Universum mimt nun der indische Investmentbanker und zukünftige Deutsche-Bank-Spitzenmann Anshuman Jain. In Welt und Bild wurde er zum “Guru mit dem Rucksack”, der schon bald die Aktentaschenträger um Josef Ackermann verdrängen soll.

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12.09.2011 | 10:00
 
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Mode Futurama – Spuperstoff Humanmembran

HighTech-Sneaker, therapeutische Stoffe und Killerfeatures

Copyright Olaf Nicaolai und Uwe Walter

Die Mode schaut seit diesem Jahr nicht mehr zurück, sondern in die Zukunft. Und findet dort Gott und Technologie. Auf den folgenden Seiten checken wir daher die neusten High Tech Sneaker, blicken auf die Umwälzungen, die der 3D-Drucker bringen wird und fragen das seit über zehn Jahren für Innovation stehende Label Acronym nach den brauchbaren Gadget-Jacken.

Der Modemacher hat wie der Musikproduzent grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder er schaut zurück oder nach vorne. Entweder er macht die Geschichte produktiv und arrangiert das Beste oder Seltsamste miteinander, bearbeitet und kontextualisiert das Alte. Oder aber er entwickelt das Neue aus dem unermüdlichen Drängen nach vorne, wie ein Rennpferd, dem man den Blick zur Seite und zurück durch Scheuklappen verwehrt. Manchmal hält der Modemacher dabei inne und sinniert über Fragen wie diese: “Warum Frauen gerne Stoffe kaufen, die sich gut anfühlen.” So lautet auch der Titel einer Ausstellung von Olaf Nicolai, in der es vor allem um den riesigen Vorhang ging, der sich durch Farbübergänge wie bei einem Regenbogen auszeichnet. Dazu erschien ein beachtlicher Katalog. Im Stil der Experimentellen Literatur spannt er in Form eines Anmerkungsapparats mit Sach- und Personenregister und in sieben Kapiteln ein komplexes Netz von Referenzen, vom Untergang der Textilindustrie, über soziologische Meinungsforschung, der Entwicklung von Konsumentenbedürfnissen und psychologischen Studien, bis hin zur taktilen Wahrnehmung von Stoffen. Womit wiederum ein teils absurdes textliches Geflecht entsteht.
  
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Sieg über die Sonne – Wie die Utopie angezogen ist

Nike McFly, Matrix-Mantel, Mao und Marinetti


Gareth Pugh

Seit 100 Jahren wird die modische Vorstellung von der Zukunft anhand der immer gleichen Ästhetik präsentiert. Wie kann das sein? Und wie sieht die aus? Dabei ist doch die Utopie nicht weniger als das Skelett des Modedesigns. Wir haben fünf Experten Beiträge schreiben lassen zu einer kleinen Enzyklopädie der modischen Utopie.

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Philipp Friedrich
 
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| 14:35
 
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Marty McFlys Schlappen jetzt auch in der Gegenwart

Die Schuhe aus "Zurück in die Zukunft"

Beim Anblick seines Schuhwerks bleibt selbst dem, in der offenen Flügeltür seines Muscle-Car-Zeitmaschinen-Hybrids sitzenden Marty McFly nichts anderes übrig, als mit perfekt sitzender Föhnfrisur zu konstatieren. “Power Laces! Alright!!” Mit seiner matt silbrigen Oberfläche, LED-Aufbau und Ikarus-gleicher Flügel-Konstruktion wirkte der Schuh aus dem zweiten Teil der Film-Trilogie “Zurück in die Zukunft” 1989 noch wie die Sneaker-gewordene Inkarnation des Futurismus (siehe: De:Bug 139). Tragisch blieb einzig die Tatsache, dass Nike die Treter allein für das Film-Set produzierte und danach archivierte. So wurde McFlys geflügelter Unterbau zum “besten Schuh, der nie entwickelt wurde”. Nun hat sich Nike entschlossen eine kleine Auflage herzustellen – und zwar, wie es sich für ein solche Spezial-Anfertigung gehört, in streng limitierter Auflage. Ab heute werden via eBay 1500 Paare des 2011 NIKE MAG-Schuhs meistbietend verschachert, der Reinerlös geht direkt an die Stiftung des an Parkinson erkrankten Hauptdarstellers Michael J. Fox. Ob nun Liebe zum Retro-Futurismus oder Sammlerwahn als Triebfeder für den Kauf funktioniert, ist eigentlich egal. Der karitative Hintergrund wäscht das schlechte Gewissen eh wieder rein. Wer nur gucken aber nicht anfassen oder gar anziehen will, der kann das entweder ab dem 14. September vier Tage im Berliner Niketown (inklusiver anschließender Live-Auktion) oder in diesem Spin-Off tun.



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