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sven
 
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17.03.2010 | 15:17
 
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Dubstep Russian Style

Kontext veröffentlicht sein Debüt-Album

Wer in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hat, wie die Grenzen zwischen Dubstep und diversen anderen benachbarten Genres von Elektronika bis Techno immer brüchiger und durchlässiger geworden sind, dem dürfte der Name Kontext nicht entgangen sein.

Am 29.03. erscheint jetzt das Debüt-Album des Russen, der auf den bürgerlichen Namen Stanislav Secvostyanikhin hört, via Immerse Records. Auf dem in Bristol ansässigen Label (auf dem unter anderem auch TRG, Appleblim und Forsaken releast haben) hat Kontext bisher vier Maxis veröffentlicht, die sowohl in der Dubstep- als auch in der Techno-Szene für zahlreiche gespitzte Ohren gesorgt haben (Ame und Efdemin sind Fans).

Auf “Dissociate”, so der Titel des Albums, dehnt Kontext den Dubstep-Rahmen noch variantenreicher als wir es sowieso schon von ihm gewohnt sind. Seine unterschiedlichen Einflüsse verbinden sich auf seinem fünften Immerse-Release zu einem atmosphärischen Sound-Amalgam, das ziemlich aufregend ist. Wie gesagt, ab 29.03. sowohl digital als auch auf Vinyl im Laden eures Vertrauens.

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bleed
 
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| 10:29
 
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UR Wedding feat. Julian Neumann Live

Heute abend um 20h wieder im Stream mit DJ Bleed & Mia

Mit seiner Clouds EP auf Klopfgeist Records hat uns Julian Neumann eiskalt erwischt und auf UR Wedding sind sofort alle Fans geworden. Mehr als ein Grund ihn mit einem Liveset zu uns in die heiligen Kellergewölbe einzuladen, jetzt müssen wir nur noch die versprochenen Gogos sammeln. Hostessinnen sind natürlich wie immer Mia & Bleed. Um 20 Uhr geht es hier los.

Und schon mal zum Vorhören:

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finn
 
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The Blow Monkeys – This Is Your Life

Unsere Platte des Tages

Die Blow Monkeys waren sicherlich eine der eigenartigsten Bands, die im Windschatten des großen britischen Musiksommers 1982 zu Ehren kamen. Der Haupt-Blow Monkey Dr. Robert war ein archetypischer Popper, und nachdem er und seine Jungs erst nicht so recht vorankamen, stellte sich schnell heraus, dass er wie kaum ein anderer für die Pose des distanzierten Synthpop-Blue Eyed-Soulers geschaffen war. Er war nicht der erste Sänger dieser Zeit, der seine Liebe zum schwarzen Soul- und Discoerbe mit seinen stimmlich begrenzten Mitteln auslebte, aber er pflanzte sich einfach zwischen ABC und Style Council, passte sich deren Kleidungsstil an und auch deren Haltung, pflegte eine smarte Arroganz und wartete den Zeitpunkt ab, an dem er die Konkurrenz mit den eigenen Mitteln schlagen würde. Zur Hilfe kam ihm dabei ein guter Instinkt für Clubkultur. Schon bei „Digging Your Scene“ von 1986, einem der wohl wunderbarsten Midtempoklassiker der Ära, holte er die Latin Rascals an Bord, und als ABC ein Jahr später mit dem Album „Alphabet City“ und den dazugehörigen Singles noch zaghaft die ersten Vorboten der House-Bewegung umgarnten, ging er 1988 den entscheidenden Schritt weiter, und landete im Duett mit Kym Mazelle mit „Wait“ den ersten großen Welthit, der sich zwar song- und produktionstechnisch noch voll aus der Synthpop-Tradition speiste, aber im Groove trotzdem schon House war. Plötzlich war er nun die Speerspitze, und während Style Council mit ihren House-Experimenten schweren Schiffbruch erlitten, und die Pet Shop Boys mit ihren House-Verbeugungen einfach zu weit von der Clubrealität entfernt waren, ging er auf diesem noch weitgehend unerforschten Terrain den Schlaglöchern aus dem Weg, indem er einfach auf die richtigen Insider setzte. Bei seinem Soloausflug „Wait“ ließ er sich noch von Juan Atkins und Kevin Saunderson helfen, aber der wahre Meisterstreich folgte kurz darauf mit „This Is Your Life“. In der originalen Langversion, produziert Stephen Hague, einem wahren Säulenheiligen des Synthpops, ist der Song bereits ein großer Wurf. Eine brillante Mischung aus Hi-NRG-Sequencer-Disco-Restspuren, Camp-Saxofonen, melodramatischen Flächen, pompösen Pop-Pianos, die auf groovige House-Pianos treffen, und einem sich streng himmelwärts dehnenden Spannungsverlauf, der sich natürlich in einem erschütternden Popsong entlädt, dessen Hymnenhaftigkeit erst durch die lakonischen Vorhaltungen Dr. Roberts die wahre Durchschlagskraft erlangt. Denn Hymnen, die nur Hymnen sein wollen, sind nicht immer welche. Aber wenn man den Gesellschafts- und Sozialrealismus schnöseliger Inseldandys mit einer guten Melodie und einem hemmungslos opulenten Arrangement kreuzt, ist man schon gleich auf die Zielgerade eingebogen. Damit nicht genug, Dr. Robert ließ dieses Wunderwerk auch noch auf mehrere 12“s verteilt von Ten City remixen, und die Jungs um das lange Zeit einzig gültige Sylvester-Nachfolge-Falsett von Byron Stingily machen natürlich genau die schwarze Sonntagsmesse daraus, die ihm wohl bei der Idee vorgeschwebt sein mag, und die mit unmittelbarer Wucht den Geist nur so durch die Luft wirbelt, wie eben die besten Tracks Marshall Jeffersons zu dessen Glanzperiode. Ich bin mir sicher, Dr. Robert konnte noch Jahre später in seinem Songer-Songwriter-Balearen-Exil regelmäßig abrupt über diesen Kunstgriff in begeistertes Lachen verfallen, als nun auch ihn die Treffsicherheit jener Tage verlassen hatte, die noch jede vermessene Tat gerechtfertigt erscheinen lässt. Da muss man aber eben auch erstmal hinkommen.

The Blow Monkeys – This Is Your Life (RCA, 1988)

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sven
 
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15.03.2010 | 22:42
 
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90 Minuten mit Moodymann

Die Detroiter Produzenten-Legende im Video-Interview

Kenny Dixon Jr. aka Moodymann dazu zu bewegen, ein Interview zu geben, galt lange lange Zeit als quasi unmöglich. Das Detroiter Produzenten-Enigma verweigerte seit einer gefühlten Ewigkeit aber auch wirklich jede Auskunft. Nachdem er in den letzten Jahren dazu übergegangen ist, seine DJ-Auftritte nicht mehr hinter einem vor den neugierigen Blicken der Tänzer schützenden Vorhang zu absolvieren, scheint er auch was Interviews betrifft, mittlerweile eine gewisse Altersmilde an den Tag zu legen. Zumindest hat er im Rahmen der diesjährigen Red Bull Music Academy in London anderthalb Stunden lang Fragen beantwortet. Aber Moodymann wäre nicht Moodymann, wenn er das Ganze nicht in ein gutgelauntes Happening verwandeln würde. Also bringt er vier Frauen als Entourage mit, schlürft ein Glas Henessy Whiskey und lässt sich beim Beantworten der Fragen den Afro bändigen. Und tatsächlich erfährt man neben der Tatsache, dass Moodymann ein ausgesprochen relaxter Gesprächspartner zu sein scheint, eine ganze Menge über ihn, seine Labels und seine Sichtweise auf Musik und das Business im allgemeinen. Neugierig? Das Interview gibt es hier.

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sven
 
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| 19:06
 
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K.E.L.S.E.Y. – Boy (MK Remix)

Unsere Platte des Tages

Die Wiederaufnahme einer ganzen Reihe von musikalischen Fährten der frühen bis mittleren Neunziger, die gerade in der House-Szene im vollen Gange ist, führt einen unweigerlich zu einem Detroiter, der wie kaum ein Zweiter für einen ganz klar definierten Sound stand: Marc Kinchen. Seine Art Vocal-Samples zu schneiden und zu eingängigen melodischen Collagen übereinander zu schichten, war genauso sein Markenzeichen wie die Zweifinger-Hooklines, die er meist mit billigen Synthie-Trompeten einspielte. Spätestens nachdem sein Remix für The Nightcrawlers’ “Push The Feeling On” 1995 weltweit die Charts stürmte (und irgendwas um die 3 Millionen mal verkauft wurde), war Marc Kinchen neben Masters At Work vor allem bei den Majors, die damals noch Haufenweise Dance-Remixe in Auftrag gaben, einer der gefragtesten Remixer überhaupt. Dementsprechend ist die Liste seiner Major-Remixe lang und beinhaltet unter anderem Celine Dion, Jodeci, Janet Jackson, Luther Vandross, Tori Amos, Pet Shop Boys und Elton John. Durch seinen Bruder Scott Kinchen, der damals ebenfalls als DJ und Produzent (unter anderem auf 430 West und Henry Street Music) aktiv war und Anfang der Neunziger nach New York zog, kam Marc Kinchen früh mit dem von einem Underground-Hit zum nächsten eilenden Label Strictly Rhythm in Kontakt. Das unter dem Pseudonym K.E.L.S.E.Y. 1992 veröffentlichte “Boy” beinhaltete schon alle Tricks und Kniffe, die MK, wie er sich meist nannte, zu einem Star machen sollten. Heutzutage lebt er in L.A. und produziert immer noch Clubmusik, die leider wohl eher für US-amerikanische Bling-Bling-Großraumdiscotheken gedacht ist. Seine Tracks von Anfang der Neunziger sind dagegen unglaublich gut gealtert und werden gerade zu recht von einer neuen Generation House-Liebhaber neu entdeckt.

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sven
 
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| 18:59
 
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“Dettmann” kommt Ende April

Album-Debüt auf Ostgut: lecker!

Mit Marcel Dettmann wird Ende April der nächste Berghain-Resident sein Album-Debüt auf dem hauseigenen Label Ostgut Ton feiern. Ohne sich sonderlich weit aus dem Fenster hängen zu müssen, kann man schon jetzt davon ausgehen, dass ”Dettmann”, wie das Album kurz und knapp heißen wird, ein sicherer Kandidat für vordere Plätze in den 2010er Jahrescharts sein wird. Der Wirbel, den seine Mix-CD vor zwei Jahren in weiten Teilen der Techno-affinen Welt (und darüber hinaus) ausgelöst hat, dürfte sich auf jeden Fall wiederholen. Denn das Album, so viel sei schon mal gesagt, ist verdammt gut. Zwölf Tracks voll feinster, auf das Wesentliche reduzierte, Maschinenmusik, Hypnotisch und unterkühlt, wie man es von Marcel Dettmann gewohnt ist, und dabei sowohl für den Haus- als auch für den Clubgebrauch einsetzbar.

Das Album erscheint am 26.04. auf Ostgut Ton. Die Record Release Party mit Ben Klock, Shed, DJ Nobu und natürlich Marcel Dettmann selber findet am 24.04. im Berghain statt.

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Thaddeus
 
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| 11:13
 
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Loopstream: De:Bug und Groove Radio vom vergangenen Wochenende

Eine Woche lang habt ihr Zeit, die Show der Samstagnacht noch mal zu hören

Wie üblich haben alle, die am Wochenende unsere Radioshow auf Radio Fritz nicht live hören könnten, noch die ganze Woche Zeit, den Loopstream inklusive Playlist genauestens zu checken. Unser Gast war Caribou.

Die Files für den Loopstream:
mms://e4.nc3.biz:80/fritz.sonntag.1 oder als Playlist
mms://e4.nc3.biz:80/fritz.sonntag.1.pls

und werft sie in VLC oder Windows Media Player. Viel Spaß beim Hören!

Die Playlist gibt es hier.

Unsere nächste Sendung läuft am kommenden Wochenende, am 21. März.

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Thaddeus
 
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12.03.2010 | 12:48
 
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De:Bug & Groove Radio

Morgen, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, auf Radio Fritz. Fünf Stunden Ravetaxi mit Herrmann & Hoffmann und ... CARIBOU

Geht wieder los. Den ganzen März hindurch gehört uns die Samstagnacht auf Radio Fritz. Neue Platten, kleine Specials, alles live, ohne doppelten Boden. Und auch morgen haben wir wieder einen Studiogast: Daniel Snaith aka Caribou gibt sich die Ehre. Den frühen Abend bestreitet er hinter den Decks als DJ für seine Kumpels von Hot Chip, danach flitzt er zu uns ins Studio. “Swim” heißt sein neues Album, das am 19. April auf Cityslang erscheint. Genau wie Four Tet hat er auf diesem Album den Club für sich (neu) entdeckt und was er als DJ kann, wird er bei uns im Nightflight unter Beweis stellen. Snaith, der auch als Manitoba veröffentlicht, ist übrigens Doktor der Mathematik. Ob er hinter den Decks einen Taschenrechner im Einsatz hat und was so ein Background sonst noch für Vorteile haben kann, erklärt er uns morgen Nacht, im Nightflight, zwischen Mitternacht und 5h morgens.

Fritz ist das Jugendprogramm vom Radio Berlin-Brandenburg (RBB) und dort über UKW zu empfangen: Frequenzen hier. Das Stream-File für den Rest der Welt gibt es hier. Nachhören kann man die Sendung ab kommendem Montag für eine Woche, Link ebenfalls auf der Fritz-Site.

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Thaddeus
 
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10.03.2010 | 17:22
 
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Dieses Wochenende in Berlin: Killekill mit Tim Exile und Sven Weisemann

Menschen aus der Hauptstadt haben es einfach besser. Oder auf welcher Party kann man eine MASCHINE von Native Instruments gewinnen?

Wie geil ist das denn bitte?! Da spielen Tim Exile, Sven Weisemann, Pilocka Krach und Flush im schönen Horst in Berlin-Kreuzberg und dann kann man auch noch einen Controller von Native Instruments gewinnen, konkret geht es um die Maschine. Die finden wir schon lange gut und seit neustem noch besser.

Vor dem Losgehen am Samstag müsst ihr nur hier ein Formular laden, ausfüllen und dann am Abend im Horst abgeben. Mit ein bisschen Glück geht ihr dann mit dem Controller nach Hause. Ist doch ein Deal, oder?

Samstag, 13. März
Killekill Megahorst
Berlin, Horst Kreuzberg

Mehr Infos hier.

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bleed
 
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| 10:30
 
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UR Wedding comes home

Ab 20h heute abend wieder hier live.

Nach der Eiszeit verlässt UR Wedding erst mal das Stattbad und zieht wieder in den heimischen Killerkeller. Deshalb gibts erst Mal eine Weile nur Stream (ausser für weniger virtuelle Freunde), der geht aber in full force weiter und Mia & Bleed stehen wie jeden Mittwoch mit einem Bouquet frischer Platten vor der Kamera.

UR Wedding auf Ustream

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