Calibre – Musique Concrete (Creative Source)
Unsere Platte des Tages

Irgendwann Ende der Neunziger fing Fabio an, gebetsmühlenartig immer wieder einen Namen zu droppen, wenn es um die Zukunft von Drum and Bass ging: Calibre. Klar, dass er ihn da schon für sein Label Creative Source geschnappt hatte. Aber wie das bei den meisten englischen Drum-and-Bass-Labeln damals so übliche Geschäftspraktik war, verzögerte sich das angekündigte Debut-Album des neuen Wunderkindes Monat um Monat. Bis man irgendwann gar nicht mehr daran glaubte, dass da außer ein paar Maxis noch irgendetwas kommt. Der Legende nach musste sich Fabios aus knapp hundert Tracks die Rosinen rauspulen. Wie auch immer. 2001 war es dann endlich soweit. Fünf 12″s gefüllt mit lupenrein pulsierenden Track, deren großes Herz für alte House-Platten Fabios DJ-Sets wie auf den Leib produziert waren und Calibre zum würdigen Nachfloger von Alex Reece machte (hatten wir dessen “Pulp Fiction” hier eigentlich schon mal gefeiert?).




