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28.01.2008 | 09:35
 
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Qtrax: Frei oder was?

25 Millionen Tracks für ein kurzes Popup



Midem ist. Und da gibt es wie immer Großes zu berichten. Diesmal mit Fanfare: Qtrax. Schon ewig in der Entwicklung, soll es ab heute Nacht (US-Zeit) nun starten. Die Idee: Tracks aus den P2P Netzwerken ziehen, mit DRM versehen und in einen eigenen Browser packen (der übrigens läuft auf der Basis des putzigen Songbird) und ab dafür an die sehnsüchtigen mittellosen Massen. Und alle vier großen Majorfirmen sollen zugestimmt haben. Ich bin mir allerdings sicher, dass ca. 0 Prozent der hier Zuhörenden gefragt wurden (Ihr seid dann auf der sogenannten Greylist). Aber ist dem auch wirklich so? Die LA Times jedenfalls schickt schon mal einen Disclaimer nach:

An earlier version of this story said that the four major record companies had agreed to license their digital catalogs to the online service Qtrax. That is not true of Universal Music Group, EMI Group and Warner Music Group, executives with those labels say. It is unclear as to whether there is such a deal with Sony-BMG Music entertainment. Qtrax officials insist the website has agreements with all four.

Mal im Ernst. Wenn die nun nicht zugestimmt haben, dann ist Qtrax eigentlich gar keine Geschichte, oder? Nur ein kurzer kleiner Hype auf der Midem. 25 Millionen Tracks umsonst … klingt ja auch erst mal gut. Die eigentliche Geschichte könnte aber heissen: DRM ist tot, lang lebe DRM. Natürlich gibt es nur eine Windows-Version heute abend, aber eine Roadmap für den Rest haben wir in der Herald Tribune gefunden: für MP3-Player mit Windows DRM ab 29 Februar, für Apple ab 18 März und für iPods ab 15 April. Aber wenn nicht mal das mit den Majordeals so sicher ist, wer glaubt dann noch an solche Prognosen?
http://www.qtrax.com

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