Burial + Four Tet – Moth / Wolf Cub
Unsere Platte des Tages

Kein Klassiker vergangener Zeiten, sondern der Zukunft: Wir präsentieren den Konsens des Sommers 2009. Burial und Kieran Hebden aka Four Tet, die alten Schulkumpels, flocken zusammen zwei Tracks. Ganz anonym, ganz unprätentiös, ganz killer. Was wie ein Standard-Shuffle aus Köln beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem der lockersten Stücke des Himmels aller Zeiten. Mit leisen Sidekicks in den Vocals von Burials Solo-Arbeiten und einer gemeinsamen Liebe zu Techno, die bei beiden viel zu selten durchblitzt. Ganz unscheinbar, wie ganz selbstverständlich. Die B-Seite dann deutlich komplexer, viel eindeutiger in Burials Welt angsiedelt, viel undurchsichtiger und erst spät in voller Blütenpracht ist der perfekte Gegenpol zu der schüchternden Euphorie der A-Seite: Perfekter kann man eine 12″ nicht komponieren. Im Moment ist die 12″ schwer zu bekommen, die Vorbestellungen waren dann doch heftiger, als alle dachten. Nachschub ist mit Sicherheit auf dem Weg. Und bei YouTube haben sie sich vertan: Das hier ist Moth und nicht Wolf Cub … so steht es jedenfalls auf der Platte selbst: Und das ist Wolf Cub:
Auch gut:
- Burial vs. Massive Attack
- Burial – Street Halo
- Neue Single von Thom Yorke, Burial und Four Tet
- Pépé Bradock legt seine Atavisme-Klassiker neu auf






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