Es gibt doch ein Urheberrecht, Onkel Donald!
Donald Duck wird im schwedischen Mickey Mouse Musikpirat - und bekommt von Labelchef Dagobert ordentlich eins auf die Mütze.

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Laut Popkomm Gründer Dieter Gorny ist diese Musikhörer-Generation für den Markt verloren, die Kids aber kann man noch kriegen. Mit Donald Duck und Vorschlaghammer-Moral.
Im Comic-Strip erfährt Donald von seinen Neffen über die Möglichkeiten der Internetpiraterie und beschließt kurzerhand Raubkopien zu vertreiben. Das wiederum geht Dagobert, dem Major-Plattenlabel Besitzer, gehörig auf den Senkel, der kurzerhand interveniert und den fiesen Donald dafür verprügelt – für das Wohl der hungernden Künstler selbstverständlich. Obwohl der schwedische Egmont-Verlag, Herausgeber des Comics, bestreitet, eine politische Botschaft für jugendlichen Leser zu haben und sich inzwischen für den Strip entschuldigt hat, ist das Thema äußerst brisant. Vor allem in Schweden, dank immer weiter wachsenden Fan-Base der schwedischen Piratenpartei.

Foto: The Consortium
Wie bizarr der Comic eigentlich ist, wird klar, wenn man sich die Situation aktueller Künstler anschaut. Amanda Palmer (of Dresden Dolls Fame) etwa hat vor einiger Zeit für Aufsehen gesorgt mit ihrer Twitter-basierten T-Shirt Verkaufsaktion, die ihr ca. 11.000 Dollar in einer Nacht eingebracht hat – im Gegensatz zu ihrem Album auf Roadrunner Records. Von Null Dollar Profit war da die Rede. Passend, dass Dagobert Duck, der Inbegriff des geizigen Turbokapitalisten der Einzige im Strip ist, der sich wirklich über die Piraterie aufregt.
[via taz]
taz – Mit Donald Duck gegen Internetpiraten
Der Westen – Gorny für Internetsperren bei Urheberrechts-Verletzungen







Jetzt fragt man sich doch warum die holländer den comic schon vor zwei jahren hatten…
http://www.dumpert.nl/mediabase/33656/f784b789/moraalridders_bij_de_dd.html