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29.03.2002 | 09:01
 
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P2P GUERILLA

Franzosen fluten falsche Files.


Tja, eigentlich klar und einfach die Methode die Cocky.fr zu einem Businessmodell gegen Filesharing propagieren will. P2P Overflow nennt sich die Idee. Man nehme einen Auftrag eines Indie-Musikkonzerns oder sonstigen Rechteinhabers, stelle dann falsche oder kaputte MP3s von einem Album via Filesharing ins Netz und frustiere die User damit so, daß sie den Glauben an P2P verlieren und sich lieber die CD kaufen. Cocky verspricht MP3 Files minderer Qualität, mit Löchern, mit Bonuskrach etc. ins Netz zu stellen und für ein zwei Monate während des Releases auf allen gängigen Servern zu versuchen diese “schlechten” MP3s gut gegen die Promo-CD MP3´s, von denen Cockys meinen es wäre der übliche Ursprung der Piraterie, zu positionieren. Möglicherweise funktioniert das sogar, denn sicher ist es frustrierend erst mal mehrerer Versionen runterzuladen bis man die hat die man sich auch anhören kann, bislang hat sich allerdings noch kein Publisher gefunden der sich davon hat überzeugen lassen. Ausserdem kann mans wirklich auch selber machen wenn man will. Und es dürfte auch nicht lange dauern bis jeder Filesharer der sich ein wenig auskennt die IP Adresse von Cocky kennt. Kennt ihr sie? Oder habt schon mal auf diese Weise *behandelte* MP3s gesehen? p2p overflow

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