Kenton ist bekannt dafür mit seinen Hardwarelösungen alte Analogmonster auch zuverlässig in moderne Produktionsumgebungen zu integrieren. Seit sage und schreibe 14 Jahren ist dafür auch das MIDI-To-CV-Interface Pro Solo MkII verantwortlich. Jetzt gibt es Zuwachs in der Familie.
Übersicht
Rein äußerlich ist USB Solo so unspektakulär wie das vergleichbare MIDI-Verteiler auch sind: kleine, solide verarbeitete Metallbox mit ein paar Anschlüssen. Neben dem USB-Anschluss sind das DIN Sync Out, CV, Gate und Aux 1, 2 und 3 als 3,5 mm Miniklinke. Der Strom wird per USB geliefert, ein MIDI-Anschluss fehlt. Es stehen insgesamt 40 Presets bereit, von denen die ersten 34 für Rolands SH 101 vorgesehen sind, womit sich aber viele andere CV/Gate-Synths auch steuern lassen. Die nachfolgenden Presets sind für Roland SH 09, Minimoog, andere Moogs, den Korg MS-20, Yamahas CS-10 und den ARP 2600 bzw. den ARP Odyssey gedacht und bieten die spezifischen Steuerspannungen. Mit dieser Auswahl kommt man schon recht weit und muss nur im Ausnahmefall seine eigenen Presets programmieren. Das geht natürlich auch.
Programmierung
Hier werden drei Tasten in Verbindung mit einer dreistelligen Anzeige genutzt. Das klingt erstmal kryptisch und unübersichtlich, ist aber erstaunlich einfach und übersichtlich implementiert. Zusätzlich zu CV und Gate lassen sich die drei Aux-Ausgänge für weitere Steuermöglichkeiten nutzen: Aux 1 schickt kontinuierliche (CV-) Daten, die man zum Beispiel für die Steuerung der Cutoff-Frequenz eines Synthesizers nutzen kann, Aux 2 und Aux 3 schicken Statusdaten (entweder 0 oder 5 Volt) für analoge Clocksignale (mit wählbaren Teilern) oder Umschaltoperationen.
Ein integrierter LFO mit neun verschiedenen Wellenformen kann außerdem genutzt werden, um auf die CV-Spannung einzuwirken und bei Bedarf auch zur MIDI-Clock synchronisiert werden.
Schließlich lässt sich über den DIN/Sync -Ausgang zusätzlich noch die eine oder andere alte Rappelkiste zur MIDI-Clock synchronisieren.
Fazit
So ein ganz vollwertiger Nachfolger ist das USB Solo (obwohl von Kenton als solcher bezeichnet) schon allein deshalb nicht, weil auch der Vorgänger weiter hergestellt wird. Die Entscheidung, den MIDI-Anschluss beim USB Solo ganz wegzulassen, dürfte genau damit zusammenhängen, denn so graben sich die beiden Geräte nicht die Kunden ab. Für die wiederum ist das ein bisschen schade, wäre das USB Solo mit seinen erweiterten Möglichkeiten und speicherbaren Presets doch eine willkommene Weiterentwicklung, wenn es auch noch eine MIDI-Buchse hätte und man damit den Rechner bei Bedarf umgehen könnte. Aber genug gemeckert: Davon abgesehen ist das USB Solo allen Besitzern analoger Kisten jeglicher Bauart (auch die eher seltene CV-Variante von 1,2 Volt pro Oktave wird unterstützt) sehr zu empfehlen, die diese gern präzise über den Rechner ansteuern möchten. Der Preis geht in Ordnung, denn erfahrungsgemäß gehen die Sachen von Kenton eher selten kaputt und die in vieler Hinsicht vergleichbare Softwarelösung ”Volta“ von Motu kostet mehr, hat kein DIN-Sync und belegt noch zusätzliche Audioausgänge der Soundkarte.
Bugfixes und 64Bit-Unterstützung für Automap und Eucon
Kleines Logic-Update zwischendurch, wie immer per Software-Update oder als Download. Das ist neu:
Dieses Update verbessert die Kompatibilität und behebt verschiedene Probleme.
In 9.1.1 werden u. a. folgende Probleme behoben:
Verbesserte Stabilität der 32-Bit Audio-Unit-Bridge
Kompatibilität mit der Automap-Funktion von Novation im 64-Bit-Modus
Kompatibilität mit dem Eucon-Protokoll von Euphonix im 64-Bit-Modus
Nanozwerg und Urzwerg im April, Megazwerg und Microzwerg im Juni/Juli
MFB hat kurz vor der Frankfurter Musikmesse die Zwerge rausgeholt: Nanozwerg ist ein extrem kompakter Analogsynthesizer mit MIDI und CV/Gate, Urzwerg ein CV/Gate-Sequenzer mit bis zu 32 Steps und 4 x CV/Gate-Out (5V oder 10V). Beide sollen im April kommen, dicht gefolgt vom Megazwerg, einem als Erweiterung für den Kraftzwerg gedachten halbmodularen Synthesizer mit Digital Delay und Modulationssequenzer im Juni, im Juli kommt dann der Microzwerg, ein weiterer halbmodularer Analogsynth. Sobald wir sie in die Finger bekommen, wird getestet. Die Specs im einzelnen:
MFB NANOZWERG
* analoger VCO mit vier Wellenformen
* Suboszillator mit zwei Oktavlagen
* analoges 12 dB Multimodefilter
* LFO mit „One Shot“-Funktion
* Audio-Eingang
* MIDI- und CV/Gate-steuerbar
* unverbindlicher Verkaufspreis: 220,- Euro
MFB URZWERG
* 32 Step-Regler für direkten Zugriff
* zwei Modes mit 2 x 16 oder 4 x 8 Steps
* 4 x CV/Gate-Out (5V oder 10V)
* regelbare Gate-Länge
* stufenlos regelbarer Range-Bereich von 1V bis 10V
* unverbindlicher Verkaufspreis: 380,- Euro
MFB MEGAZWERG
* halbmodulares System mit zehn Sektionen
* analoger VCO mit analogem Ringmodulator
* 12 dB Multimodefilter
* Digital Delay
* Modulations-Sequenzer
* AHDSR-Hüllkurve mit Loop-Funktion
* unverbindlicher Verkaufspreis: 480,- Euro
Workshop mit Dieter Doepfer und seiner Original-Buchweizentorte in SchneidersLaden in Berlin
Kuchen backen und Synthesizer löten: Am 18.3. in SchneidersLaden am Kottbusser Tor gibts aus Dieter (Doepfer)s Backstube
zunächst eine frische Buchweizentorte und zwischendurch noch eine kurze Einführung in seinen DIY Synthesizer – eben alles zum selbermachen. Der Workshop ist zwar offiziell voll, wird aber wahrscheinlich erweitert. Bei Interesse einfach bei SchneidersBuero melden.
Fatboy Slims Weapon Of Choice remixen und einen OpenLabs DBeat gewinnen
Skint Records und Norman Cook aka Fatboy Slim machen einen Remix-Contest zum Klassiker Weapon Of Choice, den Christopher Walken hier sehr elegant betanzt. Gewinnen könnt ihr immerhin einen Open Labs DBeat, die Files muss man (seltsamerweise) aber erstmal bezahlen (3,99 Dollar), um am Wettbewerb teilnehmen zu können, wodurch die Veranstalter natürlich den Preis auch ganz gut finanzieren können. Mehr Infos gibt es bei Beatportal.
Keep it simple: laptop, controller (UC-33), Korg Electribe.
Which ingredients make a setup perfect? What do you need your setup to do?
As said before, the key is not how many things I have with me, but how to get the most effect and freedom by a limited number of elements that I can be able to control in real time. While the laptop is the core and handles all the audio clips and instruments with the Ableton Live software, it’s with the controller and the cursor arrows of the keyboard that I am able to decide what to play, at which volume, when, mixing the elements of different tracks together in a fashion that is half-way between live set and dj, without needing to touch my mouse.
What kind of problems are you always facing while performing?
I tried to keep my setup simple also to avoid to face the typical proble, especially when playing in a club whose booth is totally thought for the dj, at afterhours oetc.. I can setup in 5 minutes and have a go, no matter if I need to put my gear on the top of a record player while the opening dj is playing his last record on the other deck or start my set holding my controller with my hands. Normally my setup time is tested to be ready before that last track arrives to an end.
Laptop yes or no? Pros and Cons, if there are any…
I think this issue has become a bit out of date since most djs as well use a laptop together with the decks, thanks to systems like Serato or Final Scratch. To me it has always been about the outcome, if the music is nice, if it fits to the atmosphere of the venue and to the setting, if the performer expresses his partecipation and is the first to have fun in the room, I honestly do not care what the guy is using. Unless he’s faking it, of course. Check if his controller cable is plugged in
Bugfixes und zwei neue Plugins: Manley Massive Passive EQ und Precision Enhancer Hz
Gute Nachrichten für alle UAD-User: Universal Audio hat UAD-Software 5.6 bereitgestellt, die neben einem parametertechnisch leicht erweiterten Plate 140, das jetzt EMT 140 Classic Plate Reverberator heisst, vor allem die langersehnte Emulation des Manley Massive Passive EQ (siehe Video) bringt. Außerdem mit an Bord: Precision Enhancer Hz, ein Tuningtool für den Bass. Die neuen Plugins wie immer für alle UAD-Besitzer zwei Wochen kostenlos zum Ausprobieren.
Viel mehr (mal abgesehen vom Bastelwillen und auch ein wenig Können) als eine alte Konservendose, ein paar Magneten, ein bisschen Lego und ein paar weitere Kleinteile braucht man nicht, um diese moderne Drehorgel zu bauen, nur das mit der Synchronisation dürfte ein klein wenig mühsam werden.
FFT Spectrum Analyzer für die Übersicht über den Mix
Immer gut zu haben: ein Spectrum Analyzer für den genauen frequenztechnischen Überblick im Mix. Der SPAN 2.0 von Voxengo erfüllt genau dieses Bedürfnis, arbeitet mit FFT und bietet einen Korellationsgradmesser, Mitten/Seiten-Darstellung und noch ein paar weitere praktische Features und: er ist umsonst. Lohnt sich!
Edel-DJ-Mixer mit Touchpad und auch sonst allen Schikanen
Der Pioneer DJM-2000 wird Pioneers neues DJ-Mixer Flaggschiff und der erste, der mit einem 5,8-Zoll Touchpad kommt, über das man nicht nur diverse Effekte und den ausgefuchsten Equalizer steuern kann, sondern auch die DJ-Software auf dem angeschlossenen Laptop. Was die im Juni erscheinende, laut Synthtopia knapp 3000 Dollar teure Edelkiste sonst noch kann, seht ihr im Video.
Die Specs:
- Interface layout allows more originality in arranging music
- 5.8 inch Full-Colour, Multi-touch Display
- Three Performance Modes
- Evolved Beat Effects manipulate every frequency and alter sound to the beat
- 6 INST FX on every channel with rotary control
- Connect 4 CDJ-900/2000 and 2 rekordbox laptops via ProDJ Link
- Internal USB Audio/Midi Interface
- High-quality Sound Design Achieves Ideal Club Sound
- Isolator EQ on every channel
UNTER DRUCK: Die Zukunft des Print, Deep Reading, Display-Technologien, eBook-Reader & Tablets / ABOUT KOREA: Screen Land, Handys, Girls und Oligarchen, Bang-Kultur & Norkorea-Kino / UK-POP: Hot Chip, Bomb The Bass, Lonelady / NEUE SOUNDS: Toro Y Moi, Suol, Anthony “Shake” Shakir, Mossa, DJ Sprinkles, Alex Smoke / DEKADE DIAL: Plagiat Seele, Modestrecke mit Dial-Models / MUSIKTECHNIK: Traktor Kontrol X1, Steinberg CI2, Akai APC 20, Yamaha W24 und C24
Der Tube-Tech CL 1B ist eine Kompressor-Legende und seit mittlerweile 20 Jahren vielerorts im Einsatz. Kommt die Software-Emulationen von Softube an das Original ran?
Ein MIDI-Sequenzer als PlugIn? Thesys kommt von Sugar-Bytes, die mit ihren bisherigen Plugs bewiesen haben, wie man abseits von den Standards interessante neue Tools entwickeln kann.