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 MUSIKTECHNIK
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nerk
 
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12.03.2010 | 15:30
 
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Freeware: Voxengo SPAN 2.0

FFT Spectrum Analyzer für die Übersicht über den Mix

Immer gut zu haben: ein Spectrum Analyzer für den genauen frequenztechnischen Überblick im Mix. Der SPAN 2.0 von Voxengo erfüllt genau dieses Bedürfnis, arbeitet mit FFT und bietet einen Korellationsgradmesser, Mitten/Seiten-Darstellung und noch ein paar weitere praktische Features und: er ist umsonst. Lohnt sich!

Voxengo

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nerk
 
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| 11:30
 
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Pioneer DJM-2000

Edel-DJ-Mixer mit Touchpad und auch sonst allen Schikanen

Der Pioneer DJM-2000 wird Pioneers neues DJ-Mixer Flaggschiff und der erste, der mit einem 5,8-Zoll Touchpad kommt, über das man nicht nur diverse Effekte und den ausgefuchsten Equalizer steuern kann, sondern auch die DJ-Software auf dem angeschlossenen Laptop. Was die im Juni erscheinende, laut Synthtopia knapp 3000 Dollar teure Edelkiste sonst noch kann, seht ihr im Video.

Die Specs:

- Interface layout allows more originality in arranging music
- 5.8 inch Full-Colour, Multi-touch Display
- Three Performance Modes
- Evolved Beat Effects manipulate every frequency and alter sound to the beat
- 6 INST FX on every channel with rotary control
- Connect 4 CDJ-900/2000 and 2 rekordbox laptops via ProDJ Link
- Internal USB Audio/Midi Interface
- High-quality Sound Design Achieves Ideal Club Sound
- Isolator EQ on every channel

Pioneer

via Synthtopia

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nerk
 
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11.03.2010 | 11:45
 
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Im Test: Softube Tube-Tech CL 1B

Der Tube-Tech CL 1B ist eine Kompressor-Legende und seit mittlerweile 20 Jahren vielerorts im Einsatz. Kommt die Software-Emulationen von Softube an das Original ran?

Der Tube-Tech CL 1B ist eine Kompressor-Legende und ist seit mittlerweile 20 Jahren vielerorts im Einsatz. Kommt die Software-Emulationen von Softube an das Original ran? Immerhin hat der Chef und Entwickler von Tube-Tech/Lydkraft, John G. Petersen, der Emulation seinen Segen gegeben.

von Benjamin Weiss aka Nerk aus De:Bug 138

Übersicht
Die Oberfläche des PlugIns ist eine fotorealistische Nachbildung des Hardware-Originals, ergo mit den gleichen acht Drehreglern und einem VU-Meter bestückt. Das Original kann eigentlich nur mono, bei der Software ist natürlich alles stereo wenn man will: Hier werden einfach zwei Monoinstanzen verlinkt. Mit Gain lässt sich eine Verstärkung bis zu 30 dB einstellen, die Ratio schafft zwischen 2:1 bis zu 10:1 alles problem- und stufenlos. Threshold bietet wie gewohnt die Einstellung des Schwellenwertes, beim Softube mit einem Regelbereich zwischen +20 dB und -40 dB. Attack und Release können wahlweise frei eingestellt, mit festen Werten versehen werden oder aber in einem kombinierten Modus arbeiten, in dem dann nur der Release frei einstellbar ist. Das VU Meter kann den Eingang, den Ausgang oder den Grad der Kompression anzeigen. Schließlich lässt sich der CL1 B noch mit zwei Sidechain-Kanälen füttern, was in allen AU- und RTAS-Hosts funktioniert, in der VST-Welt allerdings nur bedingt. Cubase zum Beispiel erlaubt zwar bei einigen Fremd-PlugIns und den eigenen Produkten Sidechaining, hier bleibt der CL 1B aber leider außen vor, weil er nicht im VST3-Format vorliegt. Da wäre ein entsprechendes Update von Softube angesagt – mit Live gibt es dagegen kein Problem.

Bedienung und Sound
Viele Kompressor-PlugIns sind fitzelig einzustellen und klingen nur in einem kleinen Wertebereich wirklich gut. Genau hier zeigt der Tube-Tech CL 1B aber seine Stärken: Die Bedienung ist übersichtlich, die Parametrisierung ist gut aufgelöst und lädt zum ausführlichen Experimentieren ein. Dabei klingt der CL 1B auch in Extremeinstellungen satt und macht Lust auf Experimente. Der Sound ist nie völlig neutral, aber immer recht transparent und zerstört den Grundcharakter des Quellenmaterials nicht mit Verwaschungen, weswegen er sich ebenso gut fürs sanfte Einbetten von Einzelspuren wie Vocals und Bass in den Mix als auch für intensiven Einsatz auf Drum-Bussen und dem Master eignet. Dazu kommt noch die sensationelle Genügsamkeit in Sachen Prozessorleistung, so dass man durchaus verschwenderisch mit CL 1B-Instanzen umgehen kann. Nach all dem Lob ist ein Wermutstropfen der Preis, der mit 380 Euro zu Buche schlägt – allerdings gibt es als Entscheidungshilfe ein voll funktionsfähiges Demo für 20 Tage.

Preis: 380 Euro

Softube

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nerk
 
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10.03.2010 | 18:31
 
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Jazzmutant MU jetzt verfügbar

Die Betaversion des Max4Live Patches steht zum Download bereit

Jazzmutants MU, die ziemlich überzeugende Ableton-Fernsteuerung (Video gibts hier) ist jetzt als erste Beta erschienen und für alle glücklichen Lemur-Besitzer (die allerdings auch Max4Live brauchen) zum Download bereit. Sagt uns, wie ihr sie findet!

Jazzmutant

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nerk
 
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9.03.2010 | 12:34
 
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Rhizome

Neue Groovebox bietet VST-Unterstützung und jede Menge Bedienelemente

Eigentlich doch eine naheliegende Idee mal eine Groovebox mit einem wirklich zeitgemässen Prozessor auszustatten, denn bisher sind die ja gerne mal eher untermotorisiert. Rhizome scheint dieses Problem nicht zu haben, dafür sieht sie in dem Video auch ziemlich klobig aus, hat aber jede Menge Bedienelemente, und die Streifen dazwischen sind wahrscheinlich Touchscreens. Genaues wie einen Preis zum Beispiel weiss man nicht, nur dass Rhizome im dritten Quartal erscheinen soll. Die Features laut Feeltune:

Easy to use like a groove machine, powerful like the latest computer technology, and empowered by the versatility of plugins. Today the Rhizome is the only box combining samplers, mixing desk, sequencers and synthesizers, totally open and compatible with VSTs.

. Unique large display areas
. Optimal user experience
. Advanced real-time capabilities
. Innovative interface
. Wide range of instruments and effects available

Feeltune

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nerk
 
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8.03.2010 | 17:56
 
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Im Test: Leploop

Leploop will dem gesättigten Markt der Groovebox mit halbmodularer Struktur und nerdigen Specials an den Kragen.

Manche Kleinsthersteller analoger Hardware gehen erstmal für einige Zeit in den Public-Beta-Test und schicken ihre Geräte manchmal ganz ohne Handbuch an ihren Vertrieb, um zu sehen, was der damit anzufangen weiß. In diesem Fall hier fand er die Kiste schon ganz vielversprechend, war sich aber auch nicht ganz so sicher, wie das Teil denn eigentlich tickt und drückte es dem Tester mit den warmen Worten: “Hier, teste mal und sag uns dann, wie es funktioniert.” in die Hände.

von Benjamin Weiss aka Nerk aus De:Bug 138

Übersicht
Leploop ist eine kleine, etwa taschenbuchgroße, analoge, halbmodulare Groovebox, die noch zwischen Prototypenstatus und Serienmodell changiert, weswegen auch die nachfolgenden Informationen vielleicht nicht in vollem Umfang auf die Serienproduktion anwendbar sind.
Leploop kommt mit einem MIDI-In, einem Einzelausgang für die Bassdrum (hier “Cassa” genannt) und einem Ausgang für den Mix, die beide als Monoklinken ausgeführt sind, sowie einem Anschluss für ein externes Netzteil. Trotz der kleinen Oberfläche finden 24 etwas wackelige, aber ansonsten gut zu bedienende Drehregler Platz. Der Rest der Einstellungen wird durch Schiebeschalter und im Falle des Sequencers mikroskopisch kleinen Tipptasten bewältigt.

Klangerzeugung
Die Klangerzeugung ist halbmodular insofern, als dass man den Klangfluss in viele Richtungen steuern und aufbrechen kann: An Bord sind zwei VCOs, ein einfacher LFO, zwei A/R-Hüllkurven, weißes Rauschen, Sample & Hold, zwei VCAs, ein Ring-Modulator, ein 24 dB-Tiefpassfilter und die Bassdrum.
VCO1 kommt mit einem Frequenzregler und lässt sich über den Sequencer, Sample & Hold oder den LFO in der Tonhöhe triggern. Als Wellenformen stehen Rechteck oder Sägezahn bereit. VCO2 lässt sich zusätzlich noch im VCO Mixer mit VCO1 als Quelle ringmodulieren. Der Filter kommt mit Cutoff und Resonance, die beide moduliert werden können: Cutoff durch Hüllkurve 1, den LFO oder den Analog Sequencer, Resonance durch den LFO oder Hüllkurve 2. Gespeist wird er wahlweise aus dem Signal von der Bassdrum, dem VCO Mixer oder dem weißen Rauschen. Die Bassdrum aka Cassa wird aus einer Grundwellenform gebildet, die durch einen Filter mit Resonanz bis zur Selbstoszillation geschickt wird und neben Accent auch noch Distortion zu bieten hat. Auch wenn sie in einer moderaten Einstellung nach einer etwas dünnen 808-artigen Bassdrum klingt, macht sie bei extremen Einstellungen mit viel Verzerrung und Resonanz richtig Spaß – schließlich ist da noch der LFO mit drei Wellenformen sowie Rate, Amount und Offset.

Sequencer
Der Sequencer hat vier Instrumente (Bassdrum, Sample & Hold oder Bassdrum Accent, Hüllkurve 1 und Hüllkurve 2 oder Sample & Hold), deren Tracks jeweils 32 Steps lang sein können, dazu kommt ein Analog Sequencer mit maximal 16 Steps zur Steuerung von VCO1, VCO2 und der Cutoff- Modulation. Die Bedienung ist hier wirklich umständlich und führt durch sieben Menüs, die durch unterschiedliche LED-Farben gekennzeichnet sind und bei denen die kleinen Tipptasten jeweils verschiedene Funktionen erfüllen.

Fazit
Leploop ist schon eine charmante kleine Kiste, klingt gut und sieht auch gut aus, aber die Bedienung ist an vielen Stellen leider alles andere als intuitiv und etwas schwer zu durchschauen. So wird im Handbuch allen Ernstes erwähnt, dass sich gewisse Parameter im Sequencer als Binärcode ablesen lassen, wenn man SHIFT drückt und die Nummern der LEDs zusammenzählt. Wie realistisch das im Live-Betrieb ist, kann man sich ja vorstellen. Ansonsten ist der sehr eigene Ansatz in Sachen Sounddesign und Aufbau aber erfrischend und sorgt für ausdrucksvoll vor sich hin mäandernde Sequenzen ebenso wie für wildes Kreischen und dronige Bässe. Überarbeitet der Hersteller noch einmal den Sequencer und bügelt einige andere Ecken und Kanten in der Bedienung glatt, könnte Leploop durchaus eine sehr kompakte kleine Analogkiste werden, die man jedem Analogfrickler bedenkenlos empfehlen kann und mit der sich gut spielen lässt. Das klangliche Potenzial ist da und kann auf YouTube bewundert werden – wir gehen aber mal davon aus, dass es mit dem Serienmodell noch etwas dauern könnte.

Update: Die ersten Leploops sind jetzt zu haben.

Preis: 599,-

Leploop

deutscher Vertrieb: SchneidersBüro

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nerk
 
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| 11:14
 
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Im Test: FLAME Six-In-A-Row

MIDI Jammer und universeller Remote-Controller

FLAME verfolgen mit ihren Geräten seit jeher eine ganz eigene Philosophie, bei der das spontane Musikmachen und Improvisieren immer im Vordergrund steht. Das war so beim MIDI Talking Synth, beim Echometer und beim Clockwork. Der neue Six-In-A-Row passt da genau ins Konzept, ist aber zusätzlich noch programmierbar.

von Benjamin Weiss aka Nerk aus De:Bug 138

Übersicht
Der Six-In-A-Row steckt im gleichen kompakten Alu-Gehäuse wie alle anderen FLAME-Geräte und passt damit in praktisch jede Jackentasche. Auf einer Matrix von 6 x 9 bevölkern insgesamt 54 hintergrundbeleuchtete Gummitaster die Oberfläche, die je nach Zustand grün, rot oder orange leuchten. Oben gibt es noch ein kleines beleuchtetes LCD-Display, daneben befindet sich ein klickbarer Endlosdrehregler. Anschlussseitig bietet er MIDI In und MIDI Out sowie einen USB-Port, der aber nur für Software-Updates gedacht ist und kein MIDI versteht. Momentan hat der Six-In-A-Row zwei Modi: den MIDI Phrase Sequenzer und den MIDI Remote Modus, den man mit eigenen Belegungen programmieren kann.

MIDI Phrase Sequencer
Grundsätzlich hat der MIDI Phrase Sequencer einen sehr Jam-orientierten Ansatz: Er ist immer im Aufnahmemodus: Was über die LED-beleuchteten Taster gespielt wird, wird direkt aufgenommen und ist im Nachhinein nicht editierbar. Überspielen und abspeichern kann man jederzeit, aber nur in einer in vier Takte geteilten Sequenz. Jeder der Takte ist einzeln aktivierbar, so dass man die Sequenz im Betrieb variieren kann. Insgesamt kann auf fünf verschiedenen Spuren aufgenommen werden, denen sich jeweils andere MIDI-Kanäle zuweisen lassen, die ebenso weiterhin jeweils in zwei Melodie- und drei Drumspuren aufgeteilt sind. Die oberste Tastenreihe ist mit einem Start/Stop-Taster, den vier Tasten für die Aktivierung der Takte und einer Shift-Taste belegt, mit der weitere Funktionen aufgerufen werden können, die darunterliegenden Tasten triggern MIDI-Noten. Die eingespielten Noten werden automatisch quantisiert und spielen wählbare Phrasen und Rhytmuspattern ab. Für die Melodiespuren stehen Scale/Grundton, Akkorde, Arpeggios, Phrasen, Pulse, Single Note, Velocity, Mute und Hold zur Verfügung, die man über die Shift-Taste wählt und mit dem Endlosdrehregler editieren kann. Damit man dabei grob den Überblick behält, wird der Taster des Grundtons und der darauf folgenden Oktaven in Grün angezeigt, die eingespielten Noten leuchten bei jedem Durchgang orange auf. Bei den monophonen Drumspuren lassen sich je vier Tasten mit einer Note belegen, auf sechs weitere kann man Phrasen ablegen, die dann beim Spielen gewechselt werden können. Das Konzept mag erstmal gewöhnungsbedürftig klingen, erweist sich aber nach kurzer Zeit als erstaunlich intuitiv bedienbar.

MIDI Remote
Im MIDI Remote Modus kann man eigene MIDI-Anpassungen erstellen, die sich mit Max/MSP, Pure Data, Reaktor oder Logic Environments programmieren lassen. Dies geschieht über MIDI Control Changes und Note-On/Off-Befehle, mit denen sich auch die LEDs steuern lassen. So sind mit ein wenig Arbeit das Basteln eines Stepsequenzers oder die Fernsteuerungen für Instrumente und Programme möglich.

Fazit
Der Six-In-A-Row soll zukünftig neue Modi erhalten, die umsonst per Update über die FLAME-Seite verfügbar sind. Naheliegend angesichts der Ableton-Controller-Flut gibt es auch schon eine Betaversion eines Clip-Sequencers für Live, die im Dezember fertig gestellt wird.
Auch wenn der MIDI-Phrase-Sequencer in der Beschreibung vielleicht eher ungewohnt wirkt, macht er enorm Spaß und bietet mit den Phrasen eine ganze Menge Möglichkeiten, spontan Basslines, Synthsequenzen, Chords und Drums zu spielen, auf die man sonst vielleicht nicht so schnell gekommen wäre. Prima geeignet, um im Live-Betrieb mit jeglichem MIDI-fähigen Gerät oder Programm loszujammen. Außerdem bietet der Six-In-A-Row seine eigene kleine Lightshow, denn die LED-Taster sehen im Dunkeln ziemlich schick aus. Ein weiteres sehr interessantes Live-orientiertes Gerät von Flame, das bei der verhältnismäßig kleinen Auflage und der hochwertigen Fertigung von Hand mit knapp 300 Euro auch nicht zu teuer ist.

Preis: 299 Euro

FLAME

deutscher Vertrieb: SchneidersBüro

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7.03.2010 | 14:50
 
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Im Test: Sugar Bytes Thesys

Ein MIDI-Sequenzer als PlugIn? Thesys kommt von Sugar-Bytes, die mit ihren bisherigen Plugs bewiesen haben, wie man abseits von den Standards interessante neue Tools entwickeln kann.

von Benjamin Weiss aka Nerk aus De:Bug 137

Übersicht
Wer Sugar-Bytes‘ MIDI-Arpeggiator und Chord Sequenzer Consequence kennt, findet sich bei Thesys schnell zurecht: In fünf horizontalen Reihen werden Pitch, Velocity, Gate Time, Performance und Modulation eines Patterns bestimmt, einfach mit der Maus malen. Die einzelnen Reihen können dabei voneinander unabhängig verschiedene Längen haben (bis zu 32 Steps), was rhythmische Verschiebungen erlaubt. Wer will, kann die Einzelsequenzen aber auch fest aneinanderkoppeln, so dass sie zur gleichen Zeit die gleiche Länge haben. Die Einzelsequenzen lassen sich stepweise nach oben, unten rechts und links verschieben. In allen fünf Sequenzen können auch noch verschiedene Laufrichtungen bestimmt werden, neben Forward und Backward gibt es Random und die Option, jeden zweiten, dritten oder vierten Step zu spielen. Dazu kommen die Standards: Random und mit Mutate für Variationen. Die Sequenzen können sowohl komplett in Thesys erzeugt, als auch von externen Quellen aufgenommen werden. Dabei werden sämtliche MIDI-Daten unterstützt.
In der Pitchsequenz wird die Tonhöhe bestimmt und kann auch in insgesamt 34 verschiedene Skalen überführt werden.Velocity steht für die Lautstärke der Steps und Gate Time für ihre Länge. In der Performance lassen sich einzelne Steps bis zu zwei Oktaven transponieren, mit zwanzig verschiedenen Pitchbend-Kurven versehen, als einer von 54 Akkorden spielen (wobei der Grundton der aktuelle Ton der Pitch-Sequenz ist), oder mit einer Roll-Figur versehen. Dazu gibt es noch eine Spalte mit Zufallswerten pro Step, die man gezielt einem Parameter zuweisen kann. In der Modulationssequenz schließlich lassen sich bis zu acht verschiedene MIDI-Controller gleichzeitig modulieren.

Spielen
Das Erzeugen von komplexen musikalischen Strukturen ist nur der erste Teil, richtig spannend wird das Ganze durch die Livespielbarkeit der Pattern, die in der Bandbreite von zwei Oktaven transponierbar sind. Die Transponierung erfolgt entweder strikt nach der Tonhöhe oder aber in Bezug auf die ausgewählte Scale. Darüberhinaus kann man sie in der Action Section in Echtzeit manipulieren: halbes Tempo, verlangsamen, gaten, Teile der Sequenz loopen, retriggern. Schließlich können auch die Pattern (ein Pattern besteht aus den fünf Einzelsequenzen) über die MIDI-Tastatur angesteuert werden, was in verschiedenen Quantisierungen möglich ist und neue Variationen erlaubt. Außerdem sind alle weiteren Parameter über MIDI steuerbar, es bleiben also keine Kontrollwünsche offen.

Eigene Sounderzeugung
Obwohl Thesys vor allem als MIDI-Sequenzer für andere Instrumente gedacht ist, besitzt es auch eine einfache, aber durchaus ordentlich klingende eigene Sounderzeugung, die sich per Aufklappmenü editieren lässt.

Bedienung
Mit Thesys lassen sich im Nu interessante Sequenzen erzeugen, die sich kontinuierlich weiterentwickeln und in linearen Sequenzern und DAWs deutlich mehr Zeit und Arbeit brauchen und weniger Spaß machen. Die Oberfläche ist angenehm abzulesen, hat die richtige Größe auch auf kleineren Bildschirmen und informiert immer über alle Parameter, die man gerade braucht. In Verbindung mit einem MIDI-Keyboard wird Thesys zum Jamtool und wenn man sich ein wenig länger damit beschäftigt, kann man es schnell auch ohne den Blick auf den Bildschirm “spielen”.

Fazit
Thesys ist nicht nur eine ergiebige Sequenzschleuder für Basslines, komplexe Rhythmen, Pads, Chords und mehr, sondern auch ein prima Ideengeber für Neues und Dinge, auf die man vorher so vielleicht nicht gekommen wäre. Prima fürs Studio und auch als Livetool. Lohnt sich!

Preis: 99 Euro

Sugar Bytes

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6.03.2010 | 15:28
 
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Lemur-Unterstützung von Ableton heisst MU

...und sieht ziemlich überzeugend aus

Lange nichts mehr gehört vom Lemur, aber jetzt kommt es dafür dicke: MU heisst die Ableton Live Unterstützung von Jazzmutant auf Basis von Max4Live, und wie man sehen kann, ist sie ziemlich überzeugend geraten. Größter Vorteil im Vergleich zu den APCs / Launchpads dieser Welt: man braucht definitiv keinen Bildschirm mehr und kann den Laptop getrost zumachen. Konkurrenz dürfte allerdings das iPad in Verbindung mit TouchOSC werden, das wahrscheinlich nur ein Viertel des Lemurs kosten wird.

Jazzmutant

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5.03.2010 | 11:25
 
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Im Test: RME Fireface UC

RME hat das Fireface in einer USB-Variante herausgebracht, wir haben uns das Fireface UC mal näher angesehen.

RME dürfte neben SPL eine DER deutschen Audiotechnik-Hersteller mit dem meisten Renomée in Sachen kompromissloser Qualität sein. Ihre Audiointerfaces Multi- bzw. Fireface haben sich nicht umsonst zu Studiostandards gemausert, Klang und Treiberstabilität sind legendär. Jetzt hat RME das Fireface in einer USB-Variante herausgebracht, wir haben uns das Fireface UC mal näher angesehen.

von Ludwig Coenen aus De:Bug 137

Das Fireface UC ist mit halber 19“ Breite kompakt gebaut und kommt optisch im gewohnt seriös-spröden RME-Look daher. Blau und mattes Hellgrau dominieren, die Verarbeitung ist hervorragend. Beim Einschalten muss man sich zwischen Mac und PC entscheiden, denn es sind zwei Firmware-Versionen integriert. Wie das Fireface 400 bietet auch das Fireface UC acht analoge Ein- und Ausgänge. Zwei der Eingänge sind als Klinke-XLR Combibuchsen ausgelegt und mit einem Mic- Preamp mit digital kontrolliertem Gain verbunden. Die anderen I/Os sind mit umschaltbarem Gain versehen (-10DBV oder +4dBu), die Eingänge 5-8 auf der Geräterückseite gehen sogar bis +19dBU Verstärkung.

Obendrein gibt es zweimal MIDI rein und zweimal MIDI raus, auf der digitalen Seite stehen ein ADAT oder SPDIF I/O und einmal SPDIF koaxial zur Verfügung. Wordclock Ein-/Ausgang gibt es auch. So kommt die kleine Kiste auf sage und schreibe 18 Anschlussmöglichkeiten – beachtlich für ein derart kompaktes Audiointerface.

Doch die eigentlichen Killerfeatures verbergen sich im Innern: Das Fireface UC ist auf minimale Latenzen ausgelegt, unter OS X geht es runter bis 14 Samples, in der Windows-Welt ist der kleinstmögliche Buffer 48 Samples. Das diese theoretisch niedrigsten Werte auch in der Praxis zum Einsatz kommen, dürfte aber eher selten der Fall sein. Für einen “knackserfreien” Betrieb benötigte ich mit Cubase 4 auf einem aktuellen Quadcore-PC 512 Samples Buffergröße. Was Stabilität angeht, steht der Audiotreiber des Fireface-UC den bisherigen Firewire-bestückten Interfaces von RME jedoch in nichts nach. Ganz zu schweigen vom Routing – hier erlaubt die TotalMix-Software von RME ein Schalten, Walten und Routen nahezu ohne Grenzen. Neun Submixe lassen sich erstellen, TotalMix ist derweil über MIDI steuerbar. Alle Einstellungen werden im Gerät gespeichert und stehen auch im Standalone-Betrieb ohne DAW zu Verfügung.

Der bisher beschriebene Funktionsumfang lässt es vermutlich erahnen: RME hat kein abgespecktes Gerät produziert, um im quirligen Markt für USB-Audiointerfaces mitzumischen. Nein, sie haben ihre Kerntugenden mitgenommen. Und das heißt vor allem: sensationelle Klangeigenschaften.Sei es eine ungeahnte Transparenz in den Höhen und Griffigkeit im Bassbereich bei der Audioausgabe oder ebenso hervorragende Qualität bei der Audioaufnahme. Hier glänzen die analogen Inputs ebenso wie die exzellenten Mic-Preamps.

Bedient wird das Gerät über einen einsamen Push-Encoder auf der Frontseite oder computerseitig über die Treibersoftware. Hier zeigt sich: Das Fireface UC kann enorm viel und lässt sich auf beinahe jeden beliebigen Einsatzzweck konfigurieren. Eine intuitive Bedienbarkeit, im Web-Business gerne “Joy of Use“ genannt, wie sie etwa beim Steinberg MR816 schön umgesetzt ist, tritt hier etwas in den Hintergrund. Mustergültiger Funktionsumfang und extrem kompakte Bauweise fordern hier Tribut. Dafür bekommt man ein professionelles Audiointerface, für das es als langfristiges Investment in Sachen Klang und Qualität in diesem Preissegment wenig Alternativen gibt.

Preis: ca. 900 Euro

RME

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