Apple hat gestern angekündigt, dass es für iTunes eine so genannte “Mastered for iTunes” Sektion mit, für iTunes “optimierten” Versionen von Madonna, U2, Paul McCartney, Bon Jovi, John Coltraneund und weiteren Künstlern geben wird. Damit hat man sich bei einigen Usern Häme eingefangen. Das “Hand anlegen” an Klassiker, um des eigenen proprietären Formates Willens, wurde den Cupertinos da teilweise vorgeworfen.

Wie auch immer, nun wird auf der Apple-Homepage ein Leitfaden zu dem Thema AAC-Optimierung und weitere Software zum Download angeboten. Unter anderem ein Audio-Unit-PlugIn mit dem, das ins AAC-Format komprimierte Ergebnis vorgehört werden kann. In einem kurzen Test hat die “AURoundTripAAC”-AU unsere DAW leider mehrmals zum Absturz gebracht. Und eins vorweg, die Erklärungen auf der Apple-Seite sind nicht wirklich userfreundlich geschrieben. Aber seht selbst:

Apple-Guidelines und -Tools

Text auf Ars Technica zu dem Thema

23 Responses

  1. lala

    lol, ist es nicht süß wie neil young sich über lossy formate beschwert & gleichzeitig vinyl toll findet,
    40db dynamikumfang, keine höhen mehr nach 15 mal abspielen, vom geknister & geknacke & springender nadel mal abgesehen, alles unter 300 hz nur mono, jaja wie toll vinyl doch ist

    Reply
  2. Joscha

    Das Format heisst aber nicht ACC sondern AAC, so steht es jedenfalls in den Guidelines und das ist auch kein proprietäres Format von Apple sondern ein weiterentwickeltes standardisiertes Format der MPEG-Gruppe.

    Reply
  3. Leon Krenz

    @ Joscha Danke für den Hinweis auf den Dreher – es heißt natürlich AAC. In wie weit die Vorwürfe des abgeschlossenen Formats berechtigt sind oder nicht kann ich im Moment nicht beurteilen – es wurde nur teilweise (auf Facebook etc.), darüber diskutiert. In den Guidelines steht folgendes: “Recently, using the most advanced AAC encoder, the
    iTunes catalog was upgraded to iTunes Plus: a variable bit rate (VBR) 256 kbps AAC
    encoding format.” lg Leon

    Reply
  4. lala

    hätt’ ich fast vergessen,
    für cd und vinyl gabs schon immer unterschiedliches mastering, warum also nicht auch ne version die für lossy f. optimiert ist?!?

    Reply
  5. eman

    @lala. Weil es doppelter Aufwand ist. Eigentlich (wenn man es wirklich, wirklich gut machen will) wird immer das höchstmögliche Format zum Mastering gegeben (wegen der Zukunftssicherheit, am besten 96/24 oder noch höher) und dann verlustfrei gemastered. Anschliessend wird es dann einfach in eines der milliarden (verlustbehafteten, bei verlustfreien fällt das ja weg) Formate konvertiert, die bei jedem Shop ja anders sind (und wegen dem DRM).

    Doppelt bezahlen für’s Mastering macht daher ökonomisch schon keinen Sinn.

    Reply
  6. lala

    wie jetzt doppelt für cd und vinyl mastern macht sinn aber für die millionen menschen die lossy formate hören nicht???

    Reply
  7. sertwert

    Ja und zwar zum einen weil man wie gesagt nicht 2 Formate hat (CD oder Vinyl) sondern ein halbes dutzend. (AAC, OGG, WMA, RA, MP2/3/4, usw.)

    Und zum anderen die Verlockung darin besteht, dass man Digitales Material mit Hilfe eines Konverters in wenigen Sekunden in das gewünschte Format bringen kann.

    Warum sollte man sich noch mehr arbeit für jedes Format machen, wenn es mit einen Großrechner in 2 Sekunden sowieso enkodiert wurde und sofort verteilt werden kann?

    Reply
  8. lala

    es geht also nicht um qualität sondern um quantität, aha,
    wer behauptet denn man brauch für mp3 und aac unterschiedliche master?
    ich sprach generell von einer 3. version für lossy f., klar die codecs werden alle an anderen stellen rumknapsen aber es kann nur besser werden als ein batch convert in 23 dateiarten, ne?

    Reply
  9. betaRocker

    mp3 und AAC nutzen vollkommen unterschiedliche Algorithmen zur Kompression des Audiomaterials. Daher würde ich behaupten, dass wenn man schon speziell für lossy Formate mastern wollte, dies auch für die unterschiedlichen Codecs in verschiedener Weise tun müsste. Selbst für unterschiedliche Bitraten. Wer schon mal eine 128Kb/s mp3 und eine 320er im A/B-Hören miteinander verglichen hat, wird wissen wovon ich spreche. Selbst LAME / Frauenhofer klingen unterschiedlich. Von den unterschiedlichen DA-Wandlern die in MP3-Playern eingesetzt werden mal ganz zu schweigen.
    Lossy ist und bleibt verlustbehaftet, wobei sich diese Verluste auf unterschiedliche Arten und Weisen zeigen. Somit halte ich von der Idee speziell dafür zu mastern gar nichts. Von der praktischen Unmöglichkeit aufgrund der Vielzahl der Variablen mal ganz abgesehen. Dass es mit einer dritten Version nur besser werden könne, würde ich aufgrund dieser Tatsachen ganz klar abstreiten. Ein ordentliches Digitalmaster sollte auch bei späterer Komprimierung die durchschnittlich besten Ergebnisse liefern.

    Reply
  10. lala

    also ich kann 320er mp3s nicht von 16/44.1 wav/aif unterscheiden, manchmal klingt ne hh ein bisschen anders, aber im blind ab test kann ich nicht mehr zuverlässig sagen was welches format ist …

    Reply
  11. lala

    also ich kann 320 kbps mp3 nicht zuverlässig von 16/44.1 wav/aif unterscheiden, manchmal klingt eine hh anders, aber blind kann ich nicht sagen was welches format ist, ich fand auch schonmal die mp3 besser als das wav…

    Reply
  12. lala

    um bei apple zu bleiben, ein kleingekochtes master soll sich genauso gut anhören wie ein mastering das für 256 kbps aac gemacht wurde?

    Reply
  13. betaRocker

    Zum Kommentar von 02:49: das wird dann wohl an deinen Boxen / Kopfhörern liegen, möglicherweise ist auch dein Gehör nicht ganz so gut trainiert. Auf meinen KRK Rokit RP8 G2 und meinen AKG Headphones höre ich den Unterschied gut heraus.

    Zum letzten Kommentar: ich sprach explizit (wie auch zuvor von dir selbst angesprochen) von einem dritten Master, speziell für “alle” lossy Formate, da die unterschiedlichen Formate und Bitraten unterschiedliche Verluste aufweisen. Speziell für Apples AAC zu mastern halte ich für sinnfrei, zumal die meisten Personen in meinem Bekanntenkreis mp3 und nicht AAC nutzen, allein schon aufgrund der höheren Kompatibilität mit verschiedenen Playern.

    Reply
  14. Tricky

    Am Ende geht es wieder nur um Eines … um Kohle-Macherei !

    Ich verstehe u.a. auch den Sinn des Sonnox Frauenhofer PlugIn nicht (zu dem das noch
    maßlos überteuert ist). Man macht seinen Mixdown & das Mastering in der bestmöglichen
    Qualität/Auflösung, danach wird runter-codiert (mit den besten zur Verfügung stehenden
    Codecs).

    Die “hab isch korrekte HipHop auf Handy”-Typies und die “iPod-Girlies” dieser Welt
    interessiert Klangqualität sowie kaum. Einzig die High-End´ler, die eine ordentliche Anlage
    und hochwertige headphones haben, sind auf höchste Klangqualität aus. Die tun sich aber
    auch keine Lossy-Formate an (ich kenne genug High-End´ler ! ).

    Reply
  15. lala

    huh? das plugin von apple ist kostenlos

    was meinst du mit high end? Menschen die sich schnöde kabel zu irren preisen verkaufen lassen weil monster draufsteht & Menschen die vinyl wegen des “charakters” kaufen & sich bei lossy formaten darüber beschweren es würde die audioqualität degradieren, lol (wo bitte ist den der unterschied zwischen dem charakter & der degradierten audioqualität &_& das sind nur 2 worthülsen für das gleiche geschehen, aber wehe dem der nicht alles glaubt was er vorgesetzt bekommt …

    Reply
  16. lala

    in 20 jahren werden die kids von heute auch noch den sound von mp3 toll finden egal was das format de jour ist, einfach weil sie mit dem sound großgeworden sind,
    genau wie neil young findet das sich vinyl gut anhört – weil man damit aufgewachsen ist & nostalgische erinnerungen an den klang hat …

    Reply
  17. mia

    na endlich ne klare ansage. sonos issja toll fuer zuhause aber Was Macht Ihr Schnuffis Wenn Ihr Unterwegs seid? Bitte n tip wo man wenigstens wavefiles haben kann

    Reply

Leave a Reply