Musikmesse Namm: Waldorfs Comeback
Mit drei Synths und einem Stagepiano
Hat ja nun auch eine Weile gedauert bis es Waldorf wirklich wieder gab. Schon länger war die Rückkehr angekündigt worden, bisher gabs aber keine neuen Produkte. Auf der Musikmesse Namm hat Waldorf dafür jetzt gleich vier neue Geräte angekündigt:

Mit der Phoenix Edition werden in einer limitierten Auflage noch einmal die Synthesizer der Q-Serie in schwarzem Gehäuse aufgelegt: der Q kommt mit Digitalfiltern, der Q+ mit Analogfiltern und der Micro Q ist die Rackversion des Q. Erhältlich ab Februar in folgenden Stückzahlen: Q und Q + je 200 Exemplare, Micro Q 500 Exemplare.

Blofeld heisst der erste wirklich neue Synthesizer von Waldorf und ist ein kleiner Desktopsynthesizer ohne Keyboard, der sämtliche Sounds des Micro Q laden kann und per USB 2.0 an den Rechner angeschlossen wird. 3 Oszillatoren, 1000 Sounds und die Waldorffilter sind mit an Bord, ein Auslieferungsdatum gibts noch nicht.

Zarenbourg ist ein Stage Piano a la Rhodes / Wurlitzer mit eingebauten Lautsprechern, dessen Sounds von einem DSP generiert werden und am Rechner über USB 2.0 editiert werden können. Die Tastatur ist aus Echtholz, das Gehäuse gibts in diversen Farben und Materialien, ab wann ist allerdings noch unklar.

Der Stromberg wird wohl das neue Flaggschiff von Waldorf: Wavetablesynthese, bis zu 100- stimmig polyphon, zwei Multimodefilter für interne und externe Quellen inklusive PPG, Kamm- und Kaskadenfilter. Ausserdem hat er noch Hardwareplugins, die man hinten reinstecken kann: A-Filter, eine 16-fache Analogfilterbank und Valve, ein Röhrenmodul zum Veredeln des Ausgangs.
Offizielle Preise gibts noch nicht, werden aber demnächst veröffentlicht.



