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 MUSIKTECHNIK
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7.05.2007 | 13:53
 
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Klang Special : Mbox 2 Mini

ProTools To Go


mbox2_mini.jpg

ProTools zu teuer? Wir haben nicht mehr 1997. Die Mbox 2 Mini ist für jeden erschwinglich. Und gut klingen tut sie auch.
von Thaddeus Herrmann aus De:Bug 111

Digidesign

Preis: ca. 300 Euro

Systemvoraussetzungen:
Mac: OS X 10.4. (Intel & PPC)
PC: Windows XP

INTERVIEW

Ingo Gebhardt ist Marketing Director für Zentraleuropa

Die Mbox Mini 2 ist das neue Einsteiger-Modell für ProTools. Warum wurde die Mbox-Reihe nochmals nach unten hin abgerundet?

Wir haben viele Anfragen von Usern bekommen, die sich ein noch kompakteres Modell der Mbox 2 gewünscht haben. Gerade Produzenten, die komplett nativ arbeiten, oder Musiker, die vor allem Vocals oder eine Gitarre aufnehmen wollen, können auch auf MIDI-Anschlüsse verzichten. Und bekommen stattdessen ein unschlagbar günstiges Pro Tools System.

Durch diverse Kooperationen in den letzten Jahren wurde klar, dass das Consumer-Segment immer wichtiger wird für Digidesign. Bricht der High-End-Markt langsam weg?

Nein, ganz im Gegenteil. Der High-End-Markt ist bei uns stärker denn je. Mit den LE-Systemen können aber auch Musiker mit kleinerem Budget im Prinzip mit einem ähnlichen System, der ProTools-Software und all den PlugIns arbeiten, die die HD-Systeme so legendär machen. Gerade im HipHop, aber auch im Elektronik-Bereich wird ProTools dabei immer beliebter. Und mit den LE-Systemen können wir auch diesen Zielgruppen professionelle Studio-Tools zum erschwinglichen Preis zu Verfügung stellen.

Wo werden bei einem solchen preiswerten Produkt Kompromisse gemacht? Welche Komponenten dürfen nie verwässert werden und wie wird das mit dem projizierten Einsatzgebiet solch eines portablen Produkts in Einklang gebracht?

Der große Unterschied zwischen den LE-Systemen und den großen HD-Systemen liegt vor allem in der Art der Berechnung von Audiospuren, Mixer und PlugIns. Diese werden bei HD auf speziellen DSP-Karten berechnet, während das bei LE-Systemen die Host-CPU erledigt. Hier kommen spezielle teure DSP-Karten sowie mit den HD-Interfaces Audiowandler der absoluten High-End-Klasse zum Einsatz. Speziell bei der Mbox 2 Mini kommt der günstige Preis durch die Reduzierung der Hardware-Elemente zustande. Wandler, ProTools-Software sowie das mitgelieferte Ignition Pack sind aber mit der normalen Mbox2 völlig identisch. Kompromisse müssen User, die auf MIDI-Anschlüsse verzichten können, also überhaupt keine machen. Und wer mehr Ein- und Ausgänge, MIDI oder die Einbindung in ein digitales Studio-Set benötigt, findet mit der Mbox 2 und der Mbox 2 Pro passende andere Mitglieder der Mbox-2-Familie.

Die Mbox 2 Mini kostet in der Kombination von Hardware und Software nur noch so viel wie ein Softsynth. Warum hält Digidesign an der Kopplung von Hard- und Software fest?

Die Mbox 2 Mini lässt sich ja mit CoreAudio- bzw. ASIO-Treibern auch mit jeder anderen Audio-Applikation betreiben. Digidesign-Systeme sind aber immer ein besonders gut auf die ProTools-Software eingespieltes Team aus Hard- und Software. Die Software liegt ja auch immer kostenlos dabei. Einfach mal ausprobieren: Tausende von Producern und Mixern weltweit können so falsch ja gar nicht liegen …

[ratings]

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