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 MUSIKTECHNIK
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31.08.2010 | 14:46
 
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Multi-Touch-Mayhem in der DJ-Booth

Seid ihr bereit für die "Töken Experience"?


töken experience from yöyen munchausen on Vimeo.

Ja, so kann sie aussehen, die Gruselzukunft des digitalen Auflegens. Zumindest wenn man Rodrigo Campos aus Santiago de Chile fragt, der dieses unglaublich hässliche auf den sehr seltsamen Namen “Töken” hörende Multi-Touch-Ungetüm entwickelt hat. Mehr als ein Prototyp ist aber noch nicht dabei rumgekommen (technische Details gibt es auch nicht. Nur dieses Präsentations-Video). Oder wie es auf der Website so schön heißt:

At this very moment, it is not for sale, and we have not determined its value yet.

Da können wir nur zustimmen. Schaun mer mal. Die Musik, die in dem Video gespielt wird, passt auf jeden Fall zum Interface. Obwohl, es hätte schon was von einer Kulturrevolution, wenn man sich vorstellt, wie jemand auf dem Ding ein politisch korrektes Deep-House-Set a la Omar S spielt. Autsch.

Auch gut:

  1. Denon MC3000



DIE WOLKE HAT 10 Kommentare zu "Multi-Touch-Mayhem in der DJ-Booth"

  1. Philipp

    Nicht schlecht. Aber Gregory Kaufman geht da mit seinem Multi Touch Light Table noch einen Schritt weiter wie ich finde.
    http://vimeo.com/13658956
    http://www.gergwerk.com/

  2. das eigtl. revolutionäre an dem screen war für mich eher die transparenz.
    transparente screens im allgemeinen sind noch recht rar, ist in dem fall der erste transparente touchscreen den ich gesehen hab. mit transparenten screens sind bedienbare windschutzscheiben und evtl. sogar HUDs in brillen nicht so weit weg.
    mit nem farblich geschmackvolleren traktor-theme und besserem sound wär das ding allerdings noch schöner.

  3. Sascha Kösch

    Hi Christian. Das ist kein transparenter Touchscreen, sondern Projektion und Folie.
    Mehr hier:
    http://holodesk.wordpress.com/about/faq/
    oder auch da:
    http://iqrite.wordpress.com/

  4. mny

    versteh ich grad die ironie nicht oder warum wird gegen das ding gewettert?sieht doch aus wie jedes andere Touchzeug (zumindest die grafische pberfläche, über den rest kann man sich gerne streiten).
    Konsequent ist allerdings,dass das Publikum (sofern es das in dem Zusammenhang denn je geben soll) sieht, was der DJ tut. Mir war das zwar schon immer recht egal, aber das sei mal egal.

    Ich bin grad krank, eine Runde Mitleid bitte=)

  5. Alex

    Ach sieh an… Sonst feiert Ihr doch auch jeden noch so dämlichen Schrott, der für 3,50 aufs iPad geflogen kommt. Dabei ist das hier sogar mal eine Idee, von der man auf der Bühne wirklich was hat: Körperlicher als Arbeiten mit kleinen Displays und sichtbar fürs Publikum – danach würden sich viele Liveacts sicher die FInger lecken.

  6. Siggi

    Fazit:

    Absolut nichts besonderes.
    Banale Anwendung….und Verschwendung von Ressourcen.
    Reagiert doch auch wie man sieht garnicht schnell genug für intuitive Arbeit damit.

  7. Ich bin schwer beeindruckt. Die Bedienung scheint kinderleicht zu sein und die Optik macht richtig was her.

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Trackbacks

  1. Marcel says:

    Coole Scheisse! :D RT @debug_magazine: Der größte DJ-Touchscreen der Welt. http://bit.ly/dzh3dK

  2. Ted Pikul says:

    RT @debug_magazine: Der größte DJ-Touchscreen der Welt. http://fb.me/FDvd7u8i