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 MUSIKTECHNIK
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28.10.2005 | 13:23
 
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NIs Akoustik Piano


Über 7 Gigabyte Samples groß ist das neue Akoustik Piano. Drei Flügel (Bösendorfers 290 Imperial Grand, Steinways Concert Grand D und Bechsteins D 280 Grand) sowie das Steingraeber Piano 130 stehen als Stand-Alone oder als PlugIn für die DAW zur Verfügung.
von Thaddeus Herrmann

Aufbauend auf der Sample-Engine von Kontakt wurde sehr detailliert multi-gesampelt, sowohl die Pedal-Resonanzen als auch mechanische Geräusche wurden bedacht, eine neue Morphing-Technologie ist dafür verantwortlich, dass alles zusammenfließt. Ein Convolution-Hall bietet typische Aufnahme-Szenarien: Studio, Konzerthalle, Club und Kathedrale. So weit, so gut.

Clean
Zuerst natürlich spielen. Auch wenn alle vier Klavier-Modelle sehr rund klingen, bin ich kein großer Freund dieses Grund-Sounds. Zu perfekt, zu klar und merkwürdig kühl klingt das Akoustik Piano. Eigentlich ganz normal, denn jeder hat einen anderen, perfekten Piano-Klang im Kopf, der sich in die Stücke, an denen man gerade arbeitet, einfügen soll. Also ab in den Editor. Hier können die Hallräume feinjustiert, der Anteil der Resonanzen und der mechanischen Geräusche geregelt und der Öffnungswinkel des Deckels bestimmt werden, hinzu kommt ein EQ. Fusselt man hier etwas, lässt sich die eventuelle Abneigung gegen den generellen HighTech-Klang schnell überwinden und der Sound ein wenig abdämpfen.

Play
Hat man einmal seinen Sound gefunden, kann man auch schon loslegen. Die Integration in Logic auf unserem Testrechner (G5, 2x2GHz) ließ nichts zu wünschen übrig. Vorbildlich auch, dass alle Samples in 16- und 24Bit-Versionen vorliegen, um auch auf langsameren Rechnern eine stotterfreie Wiedergabe zu gewährleisten. Die Hall-Räume sind hingegen eher ein freundliches AddOn und überzeugten mich vom Klang her nicht so. Egal, jede DAW ist vollgestopft mit Effekten.
Akoustik Piano überzeugt. Dennoch sei jedem vor dem Kauf empfohlen, das PlugIn im Laden anzutesten; jeder hat andere Vorstellungen von Klavier-Sounds. Die technische Umsetzung ist jedoch ziemlich einzigartig. Nie zuvor habe ich ein derart realistisches Sustain in allen Lagen gehört und gerade, wenn man das Akoustik Piano eher leise spielt, läuft das PlugIn zu großer Form auf.

Info: Akoustikpiano
Preis: 299,- Euro

Auch gut:

  1. Im Test: NI Komplete 8
  2. Update: Madrona Labs Aalto 1.2.1
  3. Rop Papen – Punch



DIE WOLKE HAT 6 Kommentare zu "NIs Akoustik Piano"

  1. Was für ne seltsame Oberfläche. Sieht aus wie die Level-Auswahl in nem Computerspiel.

  2. elvira, horror-adventure, anfang 90er, auf 8 und 16 bit heimcomputern?

  3. ffx

    haha stimmt.

  4. Thomas

    AP ist der reinste Mist: Die Samples vom Bösendorfer, Bechstein und vom Klavier sind unerträglich. Hört sich völlig synthetisch an, die Ähnlichkeit zu einem natürlichen Flügel besteht nur entfernt. Dass dafür soviel GB gesampelt werden mussten…
    Der Klang vom Steinway ist dagegen eigentlich ganz gut. Allerdings sind die Samples offensichtlich mit unterschiedlicher Dynamik eingespielt worden, was sich durch ungleich laute Töne beim Spielen unangenehm bemerkbar macht.
    Die Oberfläche ist das einzig positive.
    Resume: Nur für Leute zu ertragen, die noch nie ein echtes Klavier gehört haben. Für jeden ambitionierten Amateur nicht brauchbar; zumal in Synthogys Ivory eine wirklich gute Alternative besteht. Ich verstehe gar nicht, was sich NI dabei gedacht hat. In dem NI-Forum gehts bereits hoch her von Seiten unzufriedener Anwender.

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Trackbacks

  1. The Big Easy says:

    NIs Akoustik Piano

    Bei DE-BUG git es einen kleinen Testbericht zum neuem NIs Akoustik Piano. Ein Software-Piano welche ssowohl für Mac als auch für Windows Rechner zu verfügugn steht und als Stand-alone wie auch…