Klarer Fall von "Don´t do this at home"

So naheliegend wie potentiell gefährlich und desaströs ist die Idee von Sonodrome, einfach mal die Bohrmaschine rauszuholen zum Knöpfchendrehen. Nicht nachmachen, wenn ihr euren Synth liebhabt.

via Synthtopia

Sonodrome

11 Responses

  1. betaRocker

    Lieber Autor, durch die Bohrmaschine wird eine Lichtschranke getriggert, keinesfalls ein Poti gedreht. Somit besteht auch keine Gefahr für angeschlossene Hardware. Es reicht vollkommen aus das Video anzusehen, um dies zu erkennen. Gegen Ende schaltet er die Elektronik aus und die LED im Inneren des Kunststoffdose erlischt. Ich bin von der De:Bug eigentlich ein höheres Niveau gewöhnt. Das grenzt ja schon fast an BILD Journalismus. Nix für ungut, aber ist so.

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  2. Leon Krenz

    Lieber betaRocker,

    auch wenn Du scheinbar mit dem falschen Fuß aufgestanden bist, muss ich Dich hier leider trotzdem kurz berichtigen bzw. Deiner Kritik widersprechen. Nix Lichtschranke – nur Potentiometer zu Tonhöhenregulation.

    Zitat des Videomachers:

    This video is a quick test and proof of concept. The Idea is to use a continuous rotation potentiometer as an input connection for drills, in this case the drill is used to control the pitch of a square wave oscillator.

    NOTE: I would not recommend you try this out! but If you do intend to try this yourself, please take great care, you could easily hurt yourself or damage your equipment. Also I’d highly recommend using goggles.

    Auch wenn wir uns große Mühe geben an die Bild heranzukommen ist so etwas glücklicherweise unerreichbar.

    Beste Grüße,

    Leon

    PS: Bohrmaschine im Equipment ist nie gut und meistens teuer und gefährlich. Besonders bei Tablets.

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  3. betaRocker

    Hallo Leon,

    ich entschuldige mich für den BILD Vergleich, das war nicht nett. Trotzdem ist ein Continous Rotation Potentiometer nix anderes als ein optischer Drehencoder. Und dieser widerum ist nichts anderes als eine Lichtschranke.
    Mich störte einfach nur das “potentiell gefährlich” und “desaströs”, an sich lese ich deine Artikel durchaus gern. ;) Ich bezweifle doch stark dass jemand das Cutoff Poti seines geliebten Analogsynth in das Bohrfutter seiner Hilti spannt. ^^

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  4. Benjamin Weiss

    Die Post war von mir ;) Klar kannst du sagen, dass ein Endlosdrehregler eigentlich eine Lichtschranke ist, aber drehen kann man ihn trotzdem und ein Knopf ist er eben auch.

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  5. JuSchu

    @betaRocker
    Der Begriff Endlos-Poti ist rein technisch gesehen zwar Schwachsinn, wird aber nun mal im Volksmund benutzt, aber ein Endlosencoder hat definitiv keine Lichtschranke. Ich denke mal du hast schon mal eine Maus auseinander genommen und bist der Meinung, dass so ein Endlosencoder genau so funktioniert wie das Mausrad. Ist aber nicht so.
    Und was sollte die LED mit der Lichtschranke zu tun haben? Wenn das über eine Lichtschranke funktionieren sollte, dann wäre es Infrarotlicht. Dazu ist dann die LED auch noch an einer ganz anderen Stelle.

    Ein Endlosencoder funktioniert mit zwei Schleifkontakten die auf einer Bahn laufen auf denen sie abwechselnd Kontakt und keinen Kontakt geben. Das mit einer Phasenverschiebung.
    Daran in welcher Reihenfolge welcher Kontakt geschlossen war, ekennt die Elektronik ob es einen Schritt nach oben oder unten ging.

    Ich hoffe ich habe damit das sachliche Niveau noch weiter von der Bildzeitung entfernt

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