von Thaddeus Herrmann aus De:Bug 129

AKG K 181 DJ

akgk181

AKG hat mit dem K 181 DJ einen fulminanten Start im DJ-Sektor hingelegt und Klassikern wie dem Sennheiser HD25 den Kampf angesagt. Zu Recht! Fest, aber nicht drückend sitzt der DJ-Kopfhörer auf dem Kopf. Einzig das Wegschieben der rechten Ohrmuschel zum Checken des Raumklangs ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, wird in diesem Moment doch plötzlich ein unerwarteter Druck auf das Gestell ausgeübt. Hat man sich damit angefreundet, wird man mit einem sehr detailreichen und auch bei hoher Lautstärke extrem präzisen Klang belohnt. Die Höhen reißen nie aus, der Bass ist immer präsent. Bonus: Der Schalldruck kann für beide Ohrmuscheln unabhängig geregelt werden. Per Schalter wird zwischen “Large Club” und “Small Club” hin und her geschaltet. In unserem Test hatten wir das Gefühl, dass vor allem die Basslast so entsprechend abgesenkt bzw. verstärkt wird … sehr clever. So kann man links den vollen Schub abhören, rechts aber eher auf die höheren Frequenzen achten. Der K 181 DJ will einfach nicht vom Ohr rutschen, die Abschirmung ist vorbildlich und auch nach längerem Tragen wird AKGs DJ-Kopfhörer nicht zur Belastung auf dem Kopf. Das Kabel ist lang genug, ist nur kein Spiralkabel, das heißt: Irgendwann wird man mit einem Ruck darauf aufmerksam gemacht, dass die Plattenspieler in der anderen Richtung liegen. Sehr robuste Verarbeitung, Kabel abnehmbar, auf kleinste Größe zusammenfaltbar. Für uns nach wie vor ein absoluter Kickstart in den Standard-Himmel.

Empfindlichkeit (dB/mW): 120
Impedanz: 54 Ohm
Frequenzbereich: 5-30000Hz
Belastbarkeit: bis 3500mW
Preis: ca. 140 Euro

AKG

ALLEN & HEATH XONE XD 53

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Allen & Heath sind aus dem DJ-Sektor nicht mehr wegzudenken. Die gnadenlos auf HighTech und Konvergenz von Analog und Digital hin entwickelten Mixer beweisen das immer wieder. Und so wie auch Technics Kopfhörer im Angebot hat, kann man bei Allen & Heath sozusagen alles aus einer Hand bekommen. Der XD 53 soll der perfekte Begleiter für DJs sein. Zuerst fällt die extrem robuste Verarbeitung auf. Hier sollten keinerlei Probleme auftauchen. Dennoch sitzt dieser in Plastik gegossene Dezibel-Panzer sehr angenehm auf dem Kopf, linke und rechte Ohrmuschel lassen sich mit Leichtigkeit nach hinten schieben, wenn kurz der Raum gecheckt werden soll. Passt also. Klanglich hat der XD 53 einiges zu bieten. Sehr kraftvoll im Bass, kommen aber auch alle anderen Frequenzen sehr gut zur Geltung und das auch bei extremen Lautstärken. Es scheint fast, als würden HiHats etc. in sehr lauten Situationen angenehm “gebügelt”, um die üblichen scharfen Attacks nicht zu unangenehm für das Ohr zu machen. Auch wenn es nur meine Einbildung ist: sehr gut gelöst! Mit dem langen Spiralkabel wird man in der Booth immer genug Auslauf haben und einzig die Tatsache, dass das Kabel nicht abnehmbar ist, verwirrt uns ein bisschen. Immerhin ist der XONE XD 53 mit 200 Euro mit der teuerste Kopfhörer unseres Tests, da könnte man so ein Feature erwarten. Der Klang lässt uns das aber schnell vergessen. Wird eindeutig Zeit, dass man mehr Allen&Heath-Kopfhörer in den Clubs sieht.

Empfindlichkeit (dB/mW): 105
Impedanz: 36 Ohm
Frequenzbereich: 5-33000 Hz
Belastbarkeit: bis 3500mW
Preis: ca. 200 Euro

Allen & Heath

AUDIO TECHNICA ATH-PRO700

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Bass-Freunde aufgepasst: Mit dem Audio-Technica ATH-PRO700 werden eure lang gehegten Träume endlich war. Eine derartige Bass-Sensation habe ich in keinem anderen Kopfhörer für diesen Überblick erfahren, gehört, besser: durchlebt. In hohen Lautstärkebereichen hatte ich Sorge, dass mein Kopf in Richtung Jamaika fliegt. Was vielleicht übertrieben und lästig klingt, ist aber im echten Leben eine echte Überraschung und in keinster Weise unangenehm. Unfassbar präsent in den unteren Frequenzen, dabei genauso überzeugend im restlichen Frequenzspektrum, überzeugt der PRO-700 eigentlich auf der ganzen Linie. Was mich gestört hat: die ziemlich starre Sitzform. Die Abschirmung gegenüber Außengeräuschen ist zwar vorbildlich, der Kopfhörer saß mir aber ein wenig zu aufdringlich auf dem Kopf. Zu eng und mit zu viel Druck am Ohr, ist er in Sachen Tragekomfort nicht sonderlich überzeugend. Vielleicht gibt sich das aber auch nach einer Weile intensiver Benutzung und es gibt bestimmt potenzielle Benutzer, die genau so ein Verwachsen zwischen Körper und Technik schätzen und suchen. Mir persönlich war es zu viel. Auch beim PRO-700 lässt sich das Spiralkabel nicht vom Kopfteil abknipsen, es ist aber wie bei allen anderen Test-Geräten ausreichend lang und sollte nicht mal unter Extremverrenkungen zu Problemen führen. Auch bei Audio Technica gilt: Nicht immer nur nach Modellen der bekanntesten Hersteller schauen, auch links und rechts vom Mainstream kann man überzeugende Produkte finden.

Empfindlichkeit (dB/mW): 105
Impedanz: 36 Ohm
Frequenzbereich: 5-33000 Hz
Belastbarkeit: bis 3500mW
Preis: ca. 150 Euro

Audio Technica

SENNHEISER HD 25-1 II

sennheiser

Ein Klassiker durch und durch, der sich auch vor diversen Neu-Entwicklungen in keinster Weise verstecken muss. Bei DJs gehört Sennheisers HD25 seit Jahren zur Standardausrüstung, aber auch im Broadcast-Bereich erfreut sich der Kopfhörer größter Beliebtheit. Kein Wunder, garantiert die filigrane Bauweise höchsten Tragekomfort bei maximaler Abschirmung von Außengeräuschen. Der spreizbare Bügel schmiegt sich an den Kopf an und einzig die beiden Ohrmuscheln sitzen mit überzeugendem Druck auf den Ohren: Der Rest ist einfach federleicht. Diese Bauweise ist auch für das, meiner Meinung nach, definitive Killer-Feature des HD25 verantwortlich. Beide Muscheln lassen sich komfortabel von den Ohren webschieben. Das leistet so kein anderer DJ-Kopfhörer. Klanglich spielt der HD25 immer noch weit vorne mit. Seine Lautstärke ist legendär, da muss man keine großen Worte verlieren. Aber eben auch das, was, in welcher Lautstärke auch immer, an den Ohren ankommt, klingt sehr klar und ist extrem durchsetzungsfähig. Dazu kommt ein sehr fein ausgeprägtes Stereo-Panorama bei weicher, warmer Basswiedergabe. Ein Extrapaar Kuschelbezüge für die Ohrmuscheln gehört ebenso zum Lieferumfang wie eine Tragetasche. Das Kabel ist ausreichend lang und der Winkelstecker vermeidet Kollisionen am Kopfhörer-Eingang des Mischpults. Runde Sache, immer noch und auch in alle Ewigkeit, einzig an der Verkabelung merkt man dem HD25 an, dass er schon einige Jahre auf dem Markt ist. Die ist zwar modular, aber beim etwaigen Austausch doch ein bisschen zu fusselig.

Empfindlichkeit (dB/mW): 120
Impedanz: 70 Ohm
Frequenzbereich: 16-22000 Hz
Belastbarkeit: 200mW
Preis: ca. 180 Euro

Sennheiser

SONY MDR-V700DJ
sonykopfer

Zugegeben, das ist meine erste Begegnung mit einem Sony-Kopfhörer der DJ-Klasse und ich bin dennoch sehr angetan. Zunächst überzeugt der V700DJ durch seine sehr robuste, bombensichere Verarbeitung. Den kaputt zu bekommen, sollte einige Anstrengung erfordern. Dabei trägt sich das HighEnd-Modell des japanischen Herstellers ganz hervorragend. Kein klobiges Gefühl, kein Drücken, nichts. Das Bügelpolster federt sehr angenehm und die Ohrpolster sind ausgesprochen kuschelig. Die Drehbarkeit der Seitenteile hat man schnell durchschaut, erfordert aber auch hier ein wenig Gewöhnung. Das ist einfach der Bauweise geschuldet und wird einem als Irritationsfaktor immer wieder bei ähnlichen Modellen begegnen. Alles kein Problem, denn der V700DJ überzeugt nach Eingewöhnung nicht nur durch elegantes Handling, sondern auch durch fein austarierten Klang, der mir persönlich erst bei wirklich extremer Lautstärke zu sehr zerrte. Vor allem in den Höhen ist dann alles sehr scharf. In den unteren Frequenzen konnte der Kopfhörer jedoch auch unter Extrem-Bedingungen noch überzeugen. Sehr schön auch das extrem lange Spiralkabel, mit dem man im Club locker von der DJ-Kanzel bis zur Bar und wieder zurück kommt. Warum dieses Kabel allerdings nicht austauschbar ist, ist unverständlich und ein klares Manko. Da der MDR-V700DJ preislich jedoch merklich unter der Konkurrenz liegt, ist er ein absolutes Schnäppchen und sollte angetestet werden.

Empfindlichkeit (dB/mW): 107
Impedanz: 50 Ohm
Frequenzbereich: 5-30000Hz
Belastbarkeit: bis 3000mW
Preis: ca. 115 Euro

Sony

TECHNICS RP-DH1200

technics_rpdh1200

Die Frage, die man sich beim Technics RP-DH1200 stellen muss, betrifft eher den Style als den Sound. Die Frage lautet: Will ich die Plattenteller-Optik der Technics MKII auch an den Ohren haben? Ein Design-Zwinkern, das ja durchaus Sinn macht. Technisch ist bei Technics nämlich alles tiptop. Vom Klang her hat er mich sehr an den V700DJ von Sony erinnert, nur dass er mit sehr lauten Höhen besser umgeht. Die sind nicht so schneidend wie bei der Konkurrenz. Dagegen ist er im Bassbereich ausgesprochen zahm, fast ein wenig zu sanft. Überhaupt scheint der DH1200 ein ausgesprochener Kuschelprofi zu sein, war er doch in punkto Tragekomfort der absolute Testsieger. Genauso massiv und unkaputtbar gebaut wie bei Sony oder AKG, passte er auf Anhieb auf meine Ohren und wollte da auch lange nicht mehr weg. Die Abschirmung des geschlossenen Kopfhörers ist vorbildlich und auch der DH1200 kann mit einem langen Spiralkabel punkten, noch dazu mit Winkelstecker. Das Kabel ist darüber hinaus auch noch abnehmbar und wird – ausgesprochen clever – per Miniklinke in das Kopfstück eingeklickt. Rutscht doch sofort wieder raus, dachte ich, ist aber nicht so. Nach dem Einrasten wird das Kabel an der Ohrmuschel einfach gedreht und durch einen kleinen Widerstand am Rausrutschen gehindert.

Empfindlichkeit (dB/mW): 107
Impedanz: 50 Ohm
Frequenzbereich: 5-30000Hz
Belastbarkeit: bis 3.500mW
Preis: ca. 140 Euro

Technics

ULTRASONE DJ1 PRO

ultrasone

Ultrasone ist noch nicht sehr lange Zeit am Markt und auch das Konzept ihrer Kopfhörer ist ein anderes. Dank der S-Logic-Natural-Surround-Technik verspricht der Hersteller ein sehr räumliches Hören, was nicht nur mehr Spaß machen, sondern gleichzeitig die Ohren schonen soll. Wie das jetzt genau funktioniert, könnt ihr selber rausfinden, wichtig ist nur: Es funktioniert. Der DJ1 Pro ist bei weitem nicht so laut wie andere DJ-Kopfhörer und doch hat man immer einen genauen Überblick über seine Musik. Dabei klingt alles sehr rund und ausgewogen. Auch bei höherer Lautstärke sind alle Details sehr gut zu hören, der Bass schiebt, die Höhen sind klar und immer noch angenehm. Nur hat man eben nicht das Gefühl, dass einen die Musik gleich umwirft, zerfetzt und erwürgt. Wirklich überraschend! Die Schallwandler sitzen beim DJ1 Pro (und allen anderen Kopfhörern von Ultrasone) nicht in der Mitte der Ohrkapsel, sondern vorne unten. Dadurch wird die Ohrmuschel besser stimuliert. Sagt der Hersteller, das Hörerlebnis war aber in der Tat ein anderes, eines, an das ich mich sehr gerne gewöhnen könnte. Der Kopfhörer an sich trägt sich angenehm leicht, kommt mit langem Spiralkabel (abschraubbar) und außerdem noch mit einem zweiten Kabel mit integrierter Fernbedienung mit Stereo/Mono-Umschalter und Lautstärke-Rädchen für links und rechts. Warum man das bei einem DJ-Kopfhörer braucht (im Club wird man das nie verwenden), ist mir nicht ganz klar. Viel klarer ist hingegen, dass man auf Ultrasone in der Zukunft sehr genau achten sollte, unsere Ohren werden es uns danken.

Empfindlichkeit (dB/mW): 102
Impedanz: 64 Ohm
Frequenzbereich: 10-22000Hz
Belastbarkeit: k.A.
Preis: ca. 170 Euro

Ultrasone

11 Responses

  1. pac

    Meine Nummer 1 immer noch Sennheiser 25 (alle Versionen), für den Clubeinsatz und sonst auf Reisen ideal. Kleiner Abzug in der B-Note für teilweise heftige Ersatzteilpreise (verglichen mit dem Materialwert)
    Der Sony ist auch sehr gut aber hat (was man so liest…) wohl Sollbruchstellen am Bügel (??).
    Technics fand ich unbrauchbar, ebenso wie deren sonstige aktuelle Produktpalette ausser dem guten alten 1210.

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  2. Eric

    Meine Nummer eins ist der Technics. Zuvor war es der Sony. Nur leider traten bei dem Sony Modell nach ein halben Jahr Nutzung (jedes Wochenende im Einsatz) Bruchstellen an den Gelenken auf. Auch Garantie-Umtausch und Reparaturen halfen da nicht und auch nicht ein Neuer. Zweiter Minuspunkt die silberne Farbe wandelte sich an den Griffstellen in weiss um. Und der Bügel leierte aus. Dann der Wechsel zu dem Technics der Klanglich sehr mit dem Sony zu vergleichen ist. Runder Sound auch untenrum schiebt es. Wesentlich Stabiler gebaut. Festerer Sitz am Kopf. Spiralkabel auch nach 2 Jahren noch in schuss (beim Sony leihert es leider aus). Wundert mich das PAC ihn unbrauchbar empfindet?
    Aber ich finde den Sennheiser nicht Ideal. Positiv: hält ewig! keine Bruchstellen. Kabel kann man ja auch mit Spiralkabel nachrüsten. Aber der Sound?! zwar laut und gute Abschirmung aber im Bass nix los. So alt wie das Teil ist, so alt ist wohl auch der Treiber. Und da hat sich ja in den letzten Jahren doch was getan (Genauso wie in den Songs, die früher Mittenlastig waren)Für den Clubeinsatz (falls man mal mit einen reinen basslauf mixen will) ausreichend.
    FAZIT bzw Wunsch!: Gehäuse unkaputtbar von Sennheiser HD 25 und ein paar neue Speaker rein…

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  3. Hendrik

    über den Sony hab ich mich im Nachhinein schwarz geärgert, eben wegen der erwähnten “sollbruchstellen” an den Gelenken.

    Bin jetzt bei dem kleinen Bruder vom AKG K181 gelandet, dem K518. Der ist für den kleinen Preis erstaunlich gut und ist weitaus stabiler als erwartet.

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  4. Anselm

    Gibt es denn noch andere Meinungen zum Ultrasone? Ich finde das ganze tönt doch entsprechend spannend und ich werde ihn beim nächsten Kauf durchaus in Erwägung ziehen. Gerade der gesenkte Ohrdruck und magnetische Abschirmung – das will ich doch wirklich mal hören.

    dankeschön für diesen Artikel.

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    • Anselm

      andere Frage, wo habt ihr den für 170€ gesehen?

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  5. roger

    weder sony noch der akg sind wirklich robust.

    der sony hat die überall nachzulesenden sollbruchstellen an den gelenken, der akg steht dem in fast nichts nach. ein bassboost regler ist nach kurzer zeit abgebrochen, die gelenke halten aber die “schienen” die im bügel verschwinden sind nicht stabil. das deckt sich mit den erfahrungen eines bekannter bei dem der hörer in der mitte durchgebrochen ist.

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  6. DF

    Der Sony ist alles andere als unkaputtbar, erwähnte Sollbruchstelle geht mit regelmäßiger Sicherheit flöten. Sennheiser ftw! @ Erik: “aber im Bass nix los”, ??? wir reden wohl nicht über den selben Kopfhörer. Der Sennheiser ist das Maß aller Dinge was den Bass angeht, soviel Druck bekommt man nirgends sonst.

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  7. D a n n y

    Ich hatte den Sony für 4 Jahre bis mir, wie allen anderen auf Dauer auch, die Gelenke zu brechen drohten. Leider kann einem Tester das hier so kurzfristig nicht auffallen. Da müssen sich auch alle anderen Klapphörer dran messen (Der 1000er Pioneer, der hier fehlt, habe wohl das selbe Problem. Denons erster Spross, scheinbar baugleich mit dem Audio Technica zb habe extra metallene Verstärkungen).
    Seither bin ich mit dem Sennheiser unterwegs. Zunächst wirkt das Material billig, aber es hält. Natüriich sind die Ersatzteilpreise krass (wobei es bei den Kabeln und Polstern inoffizielle Alternativen gibt), aber wenn man eine Reparatur von Sony (die preislich nahe am gesamten Gerät ist) gegenrechnet, ist der Sennheiser bei weitem wirtschaftlicher. Dass der HD25 wenig Bass hätte kann ich gar nicht unterschreiben. Ich dachte damals der Sony schirme krass und wäre bassig. Aber den Sennheiser schlägt das. Auch ist er in den Höhen nicht so harsch, eher sanft unterpräsent. Aber immer noch lieber als zu scharf. Der Sony schmerzt auch auf Dauer. Der Sennheiser drückt zwar anfangs, aber wird nicht auf Dauer lästig.

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  8. df

    “Den kaputt zu bekommen, sollte einige Anstrengung erfordern.” Hatte den Sony 500er, was soll ich sagen, Sollbruchstelle ist das Winkelstück unter den Drehgelenken. FINGER WEG!

    “war laut und gute Abschirmung aber im Bass nix los.” ehhhmmm..? Der Sennheiser ist was denn Bass angeht der KILLER, so einen Druck gibt’s sonst nirgends.

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  9. Cyrotex

    hey leute!
    ich bin techno-dj in einem afterhour-club.
    ich nutze den ultrasone dj 1 (die etwas kleinere und handlichere variante – der pro hat größere ohrmuscheln) seit 2 jahren. er is bei mir ca. 4 x im monat für mindestens 6 std. am stück im einsatz und ich kann euch nur sagen, dass das für mich der beste kopfhörer ist, den man sich zulegen kann, gerade dann, wenn man auf einen guten klang und ein leichtes handling wertlegt. es kommt ordentlich volumen ans ohr. es klirrt bzw. verzerrt nichts und ich habe nach solchen ‘marathon-gigs’ nicht annähernd so viel schädelbrummen wie mit meinen alten technics. die ohrmuscheln schotten die peripheriegeräusche optimal ab und das teil ist trotz einer top verarbeitung extrem leicht und ergonomisch – gerade beim 1-ear-monitoring.
    abschließend muss ich hinzufügen, dass der kopfhörer nach 2 jahren dauereinsatz immer noch top in schuss ist (nichts ausgeleiert, nichts verschlissen).
    ich kann euch aus eigener erfahrung den US DJ1 wirklich nur wärmstens empfehlen!

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