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Volle Kontrolle über Presets, bestens kategorisiert. Kore ist ein System, dass dem Musiker lästige Sucherei ersparen soll. Die neue Version 2 legt aber noch einiges drauf.

Von Benjamin Weiss aka Nerk aus De:Bug 119

Performance & Bedienung
Kore 2 wurde im Vergleich zur ersten Version gründlich gestreamlined, aufgebohrt und erweitert: Die Unterstützung von PlugIns anderer Hersteller funktioniert jetzt sehr gut, der Workflow wurde deutlich verbessert und auch die Performance ist besser, sprich sparsamer in Bezug auf Prozessorleistung. Natürlich braucht ein PlugIn im Kore-Mantel immer noch mehr Prozessorleistung als allein. Praktischer Nebeneffekt des Kore-Konzepts: Die verschiedenen unterstützten PlugIn-Formate (VST, AU und RTAS) lassen sich auch in den Hosts verwenden, die sie sonst nicht unterstützen, auch gemischte Setups sind möglich.
Überhaupt nicht vermisst habe ich die Audiointerface-Funktion, die der Vorgänger noch hatte, da ist man mit anderen Interfaces sowieso besser bedient.
Praktisch und ausbauwürdig sind der Stepsequenzer und der Arpeggiator, hier sollte NI noch ein paar weitere Varianten integrieren, zum Beispiel das Editieren einzelner Events direkt über die Hardware. Kore 2 kann jetzt alles, was schon die erste Version versprochen hatte, und ist zum praktischen Bindeglied zwischen Hardware und Software und sogar zum eigenständigen Instrument geworden. Für gewisse Funktionalitäten hätte ich zwar gerne noch mehr Drehregler und Buttons (zum Beispiel für den Stepsequenzer), im Allgemeinen kommt man aber mit den vorhandenen recht gut aus.

Native Instruments

Preis: 499,- Euro

Software-Update von Kore 1 : 99,- Euro
Software – Update von Kore 1 für Besitzer von Komplete 2,3,4 oder 5: 49,- Euro
Software & Hardware Upgrade von Kore 1: 299,- Euro

Anschlüsse Controller:
Midi In, Midi Out, USB, je zwei Fusspedal (nur On/OFF) und zwei Expressionpedal Anschlüsse

One Response

  1. Hellraiser

    Klingt ja prinzipiell nicht schlecht das Konzept des Kore 2, auch die Sounds sind schön dick. Mich stört aber die extrem Hohe CPU Last die sich selbst auf einem MacBook Pro 2,4 GHz bemerkbar machen. Auch Schade das der Audio Out wegrationalisiert wurden. BTW Access hat heute einen neuen Virus vorgestellt – Den Snow.

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