NI stellt neue große Maschine und Maschine 2.0-Software vor

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Native Instruments hat heute die “große” Maschine vorgestellt: die Maschine Studio bietet neben mehr Buttons und einem gigantischen beleuchteten Jogwheel vor allem zwei LCD-Displays in Farbe, die den Blick auf das Computer-Display noch seltener nötig machen sollen.

Ebenfalls neu ist die Maschine 2.0-Software, die auch ab dem 1. November verfügbar sein wird. Der Code wurde komplett neu geschrieben und unterstützt jetzt Multicore-Prozessoren, was wir bei der Vorführung eindrucksvoll sehen konnten: das kleine Core i3-MacBook Pro hatte keinerlei Probleme, obwohl es mit ein paar Reaktor-Instanzen gefüttert wurde.

Maschine Studio

Die neue Maschine Studio ist deutlich größer als die Maschine MK2, aber immer noch leicht genug, um sie mal eben mitzunehmen. Alle Funktionen die bisher über Shift & Pads erreichbar waren, haben jetzt ihren eigenen Button bekommen, was zusammen mit den farbigen LCD-Displays die Arbeit deutlich verschnellert. Über zwei rausklappbare Stützen lässt sie sich aufstellen, hinten stehen jetzt drei MIDI-Ausgänge sowie zwei Pedalanschlüsse zur Verfügung, ein Audio Interface gibt es aber nach wie vor nicht. Außerdem neu ist die Metering-Sektion, die einem auf jedem Level (Sounds, Groups, Master und Inputs) den Pegel anzeigt, was bisher immer den Blick auf das Rechner-Display erforderte.

Maschine Software 2.0
Die Maschine Software 2.0 ist komplett neu geschrieben worden, was sofort deutlich wird, da sie jetzt multiprozessorkompatibel ist, was schnellere Ladezeiten und weniger Prozessorbeanspruchung bedeutet. Zu den wichtigsten neuen Features dürfte außerdem gehören, daß es jetzt unendlich viele Groups und unendlich viele Effektslots gibt. Außerdem ist der Arranger, der sich auf der Maschine Studio komfortabel auf den zwei Displays verteilen lässt, jetzt Timeline-basiert und die Software ist, sowohl was interne Effekte als auch Plugins angeht, komplett Sidechain-kompatibel. Die Software nutzt natürlich die Displays der Maschine Studio ausgiebig (was nicht nur beim Arranger, sondern auch beim Sample editieren sehr angenehm ist), läuft aber auf allen anderen Maschinen aller Generationen ebenfalls. Neu ist ebenfalls der Mixer mit Cue-Bus und auch der Browser ist jetzt tag-basiert. Dazu kommt ein neuer Drumsynth, der sich bei einigen Modi der Modal-Synthese aus PRISM bedient.

Die Features der Software:

MASCHINE 2.0
• Completely re-built software (new audio-engine, multi core support) with the same established basic workflow
• New GUI
• Mixer (with collapsible sections: I/O, plug-ins, sends)
• Plug-in Strip
• Unlimited Groups
• Unlimited Effect slots
• New visual, tag-based Browser
• 5 Drumsynths (Kick, Snare, HiHat, Tom, Percussion)
• Side-chaining
• Improved step sequencer
• Gate function for Note Repeat
• Cue bus
• Multiple Sound selection and editing
• Multiple Group selection and editing
• Improved MIDI handling and parameter mapping
• Macros on all Sounds, Groups and Master
• New Pad Link concept
• Overlapping slices & zero-crossing detection
• Improved sample mapping
• Improved routing
• MIDI file import
• Feedback mode for Compressor effect
• New Plate Reverb effect
• Auto-follow mode for Patterns and Scenes
• Timeline-based Arranger
• Customizable Metronome
• Improved looping functionality
• MASCHINE STUDIO support
• Advanced Undo
• MIDI Program Change for VST/AU plug-in presets
• Record Prepare mode
• Pad view
• Expanded factory library (+2GB)
• full versions of MASSIVE, PRISM, SCARBEE MARK I, and the SOLID BUS COMP

Sobald wir das Teil in die Hände bekommen, wird getestet. Zu haben sind sowohl die Software als auch die Maschine Studio ab dem 1. November.

Preis:

Maschine Studio: 999 Euro

Update auf Maschine 2 Software: 99 Euro

Native Instruments

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