Die Glühwürmchen-Party jetzt auf Apple-Touchscreens

Hans Kuder hat in einem früheren Interview bereits erklärt, dass der Midisequenzer Tiction eigentlich für einen Touchscreen entwickelt wurde. Da ein solcher aber über lange Zeit nicht in Sicht war, mussten sich User mit einer Programmversion begnügen, die mit der Maus bedient wird. Beim Announcement des iPads wird Kuder sicherlich Freudensprünge getan haben, bei dem Gedanken an eine Tiction Version für Apples Grabbelbrett. Nun ist es vollbracht und kann im iTunes Store erstanden werden.

Hier ein Überblick über die Funktionen:

How it works:

- Create nodes by tapping on the screen.
- Connect nodes together. Create long, complex sequences by chaining together many nodes.
- When triggered, a node plays a note with pitch determined by its position on the screen.
- Nodes can also send OpenSoundControl (OSC) messages when triggered.
- Nodes perform physical actions (jiggle, attract others, repel others) when triggered.

Features:

- High-quality sound sets
- Smooth, life-like physics
- Nodes can be assigned to one of four color-coded groups
- Nodes can be locked in place or allowed to roam free
- OpenSoundControl (OSC) support

Anscheinend gibt es aber keine Version für iPhones.
Tiction AV

4 Responses

  1. I/O

    Ja toll, jede dämliche nutzlose Audio-Flashspielerei jetzt fürs iPhone… echt toll.

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  2. Sascha E. Czucha

    Also ich habe Tiction AV von der aktuellen DVD vom Beat-Magazin 06/2011 #68 zunächst auf dem Desktop laufen lassen. Nachdem mir das Prinzip so gut gefallen hat, habe ich das APP dann im App Store von Apple für mein iPad runtergeladen. Leider sind die Kontaktmöglichkeiten zu Hans Kuder im Store nicht mehr aktuell – verweist. Denn meine Hoffnung ist, dass es noch weitere Updates geben wird. Das Konzept bietet soviele Möglichkeiten mehr, als zur Zeit erst umgesetzt sind. Kennt jemand den geistigen Vater dieser Anwendung?

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