Vorerst nur für den japanischen Markt, aber vielleicht bald auch weltweit verfügbar: Das Release der Lite-Version des Matrix-Controllers steht an

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Foto: crunchgear.com

Der Preis ist das Hindernis, was das Tenori-On noch immer vor der großen Masse an Kunden bewahrt. Bei knapp 1000€ Straßenpreis sicherlich nicht verwunderlich, dass aufgrund des vergleichbar geringen Umfangs auf den ersten Blick eher zur soliden Konkurrenz gegriffen wird, die sich nicht auf ein vergleichbar ergiebiges Experiment einlassen wollte. Das Potential der kleinen Kiste wurde jedoch schnell erkannt und seitdem findet es bei immer mehr Musikern eine neue Unterkunft.

Als Konsequenz der bislang hinter den Erwartungen bleibenden Verkaufszahlen will Yamaha mit einer neuen Version zu einem deutlich geringeren Verkaufspreis Boden wieder gut machen. Das Tenori-On Orange besitzt alle Fähigkeiten, die schon die White-Version lieferte, macht aber in der Verarbeitung Abstriche und ermöglicht so vertretbare Einschränkungen. Der solide Magnesiumrahmen weicht einem leichtgewichtigen Plastikfabrikat, dass im weißen Farbton einen guten Kontrast zu den namensstiftenden orangenen LEDs bietet. Eine weitere optische Einschränkung ist die nicht von der Rückseite des Geräts erkennbare Betätigung der LEDs, die beim klassischen Modell noch ersichtlich war, wenn das Tenori-On auch einmal verkehrt herum gespielt werden soll.

Signifikante Einschränkungen im Betrieb bleiben jedoch weiterhin im Handling nicht aus, da die neue Version auf die Stromversorgung per Batterie verzichtet und somit einen permanenten Kontakt zum Netzteil voraussetzt. Für Studiomusiker ein verschmerzbares Kriterium, bei Live-Performances jedoch sicherlich ein Handicap auf der ewigen Suche nach der perfekten Inszenierung eigener Tracks. Bei einem angepeilten Straßenpreis von unter 780$ somit eine ernsthafte Überlegung wert, wenn auf das bulletproof-Design der White-Version verzichtet werden kann.

Den direkten Vergleich zwischen Tenori-On White und Orange bietet die Yamaha Website, der Veröffentlichungstermin in Japan ist für den 1. Dezember angepeilt und das weltweite Release steht bislang noch aus.

9 Responses

  1. headwar

    crap -.-

    nachdem ja z.Z. mehrere 8×8 vontroller rauskommen mussten die wohl reagieren. imho ist dieser kompromiss durch verzicht auf batteriefunktion nicht mehr wirklich funktional…

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  2. kik_jar

    Yamaha könnte sich mal um den Support der bestehenden Tenoris kümmern. Da gibt’s einige Bugs, die vermutlich mit einem Firmware Update zu beheben wären? Und warum wieder nur 3 editierbare Samplebänke? Wäre doch ein sinnvolles Feature gewesen diese zu erweitern?

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  3. Jens

    Im Janur kommt das Software-Update, Leute. Schat bei Yamaha auf der Seite nach…

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  4. Stefan Tiedje

    Anstatt das Tenori-on zum reinen Controller zu machen, lassen sie es als reines Spielzeug weiterhin verkommen. Ich brauche keinen Samples, keinen Sequenzer in so einer Kiste. Das einzig interessante wäre jeder button erzeugt eine Noteon/off und dieselben Befehle steuern die Lampen. Das kann doch nicht so schwer sein…
    Sie hätten sich die ganze Softwareentwicklung sparen können. Ein Launchpad ist zwar größer aber funktioniert wenigsten und das zu einem fünftel des Preises…

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