Lusine – Iron City (Hymen / 721)
Von Lusine kann man prinzipiell schon mal nie genug haben, schon gar nicht, wenn er, wie hier, extrem sachte und vorsichtig die Sounds ordnet und seine wunderbar weit gedachten Ideen von Beatirrgärten mit dem vermischt, mit dem er offenbar aufgewachsen ist. Detroit und Dub und Debussy und einer Liebe für diese Momente, in denen man das Gewitter schon spüren kann. So ungefähr klingt die ganze LP. Man wähnt sich immer in der Nähe des Unwetters, die Sounds zeigen allesamt gen Himmel und die Wolken sind schneller als man gerade denken kann. Dennoch sind alle guter Dinge und tauschen kleine, melancholische Sounds untereinander und schauen immer wieder nach oben. So rennt die Platte immer weiter. Irgendwann drängelt sich HipHop rein, von der anderen Uferseite bläst eine Trompete und das Gewitter kommt immer näher. Dieser Lusine hat sich heimlich still und leise an allen anderen vorbeigeschummelt. Jetzt ist er Gott. Und wie. Killeralbum.
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thaddi
Auch gut:
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- Total Science – Velocity/Iron Side (C.I.A.)
- Venetian Snares – Doll Doll Doll (Hymen / 716)
- Sonar – Cosmic Rays (Hymen/013)
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