Demon – Don´t Make Me Cry (20000st)
Ok, das Orginal ballert ein wenig zu selbstgerecht durch die soulige Discowelt der Postfiltergeneration, auch wenn es tatsächlich, wenn man sich erst mal an so eine Breitseite gewöhnt hat, richtig schwer und satt sitzt, der Bonustrack “Tears” deutet an, dass das kommende Demon Album ziemlich zielgenau auf diesen Sound losrast und dabei noch allerhand Tricks zu bieten haben wird, wie z.B. Rubberbandbasslines, die einen ganz schön durchrocken können und fast schon wieder an Oldschooltechno von vor 10 Jahren erinnern, aufgeblasen natürlich bis in letzte. Als Remixer kommen Lifelike mit einem knalligen Oldschool-Chicagosound, der sich auf Trax gut gemacht hätte, aber auch melancholischer Breaks kennt, die einen ganz schwummrig werden lassen, bevor man ins Italohousenirvana abdriftet, John Tejada mit einer seiner beliebten Ravenummern, die durch das Soulvocal nur noch mehr dieses Crossoverflavour bekommt, und zu guter Letzt noch Ari mit einem angefunkten, dezent jazzigen Chicagomonster der modernen Art. Sicherer Hit in allen Varianten.
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bleed
Auch gut:
- Demon – Midnight Funk (20000ST/S.M.A.L.L./Epic)
- Michael Fakesch – Demon 3 (Musik Aus Strom)
- Various – To Make You Want More… (Nest/004)
- Frankman – Make It Ruff, Make It Smooth (Dessous/017)
- Carsten Jost – Make Pigs Pay (Dial/007)
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