Brian Aneurysm – Succubus (Sub Static / 039)

So tiefergelegt wie die Vocals auf dem Titeltrack dieser 4 Track EP sind, kann man eigentlich kaum noch entscheiden, ob es “Suck You Bus” heißen soll oder eben Succubus. Knarzig und überhitzt wälzt sich das Stück aus, wie ein Strom von Teer über eine festgetrampelten Landstrasse und friert einem die Magengrube weg vor lauter Understatement und Tiefe. “Hours Thru Time” bleibt ähnlich messerwetzend scharf und mit ausgehölten Basslineattacken losbretternd, kommt aber wegen seiner kantigeren Beats eher fies von hinten und surrt sich wie ein Alien die Gehörgänge hinunter bis zu den Zehenspitzen. Wer sonst außer Brian schafft es, mit jedem Track immer wieder dunkler und deeper, digitaler und direkter und dabei dennoch immer sehr weggetreten zu klingen, ohne dass man Angst hätte, er würde nach hinten überkippen. Auf der Rückseite dann mit “Escape” einlakritzfarbener Eierschalengroove, der einem die Augenlieder hochrollt, auch wenn man gar nicht mehr sehen kann und mit “Beats Me” choraler Funk für all die, die an die Schule darker Housemusik glauben müssen, weil nichts mehr unter die Haut geht.
http://www.sub-static.de
bleed
Auch gut:
- Brian Aneurysm – Amplified (Sub Static/028)
- Mark Thibideau – B-Films (Sub Static/014)
- Brian Harden – The Nu Birth Project Vol.2 ([Moods & Grooves/009])
- Ian O`Brian – A History Of Things To Come (Peacefrog)
- Odd Pieces #01 (Sub Static/029)
Buy Brian Aneurysm Tracks on Zero-Inch




