Dill – Wyhiwyg (Flyrec / 04)
Äußerst fremdartig kommen Dill aus Japan, hinter denen sich als Kopf der Truppe Yuji Inoue verbirgt. Allerhand verdrillte Beats werden geboten, die so überzeugend auch aus dem Hause Orthlorng oder Schematic hätten kommen können. Aber das ist bei weitem nicht alles! Neben den echt fetten Bündeln an polyrythmischen Stakato-Beats, stehen gleichwertig nicht einzuordnende Gesangparts, die dem ganzen Album den Hauch eines unerhörten Soundtracks geben. Stimme wird entweder noch abstrakter, als wir es von den letzten AGF Veröffentlichungen kennen, eingesetzt oder erfüllt den Raum mit fast pastoraler Expressivität. Wenn im letzten Track noch eine echte Band mit Rockbesetzung ins Spiel kommt, kennt die Verblüffung keine Grenzen mehr. Ein Ozean an neuen Möglichkeiten!
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ed
Auch gut:
- Kazumasa Hashimoto – Epitaph (Flyrec / 06)
- Funkstörung – Vice Versa (!K7)
- Romanthony pres. Naida (Glasgow Underground)
- Texta – Geschwiegen^ (Craft Records)
- Jazzed – Love Side/Ocean Side (Jazz Wax)




