Oyster (Fukkgod 037)
Der letzte Release klingt wie eine Seligsprechung für Fukkgod, so schön und anmutend sind diese vier sakralen Drones mit denen Oyster das schwedische Netlabel zu Grabe trägt. Steckt übrigens Osso Bucco dahinter, klar dass das dann nicht schief gehen kann. Die ersten beiden Stücke ‘Tarpon Eyes, Like Glass’ und ‘Untitled’ sind sanfte, bisweilen kirchlich-orchestral anmutende Ambientträume mit warmer, aufrichtiger Tiefe. ‘Shucked et Lemon Wedges’ mit seiner verhalten zirkulierenden Moll Melodie ist nicht weniger kondolierend, bricht dann aber in dronige Emo-DSP Schredder Gefilde mit viel Sustain aus und vermeidet es dennoch allzu sperrig zu wirken. Das letzte Stück könnte passender nicht sein und bündelt die Emotionen von 37 Releases und die damit verbundene Arbeit auf 6 Minuten bis dass auch der letzte versteht dass hier etwas substanzielles zu Ende gegangen ist. Fukkgod hat es verstanden einen starken und ergreifenden Abgang zu wählen.
http://www.archive.org/audio/audio-details-db.php?collection=fukkgod&collectionid=fukkgod037
slvr
Auch gut:
- Karl Midholm – Drömminge (Fukkgod 036)
- Frederico Monti – Consola EP (Fukk God/027)
- Shaun Escoffery – Soulonica (Oyster)
- Audio Active – Return of the Red 1 (Warner Music)
- Richard Devine – Lip Switch E.P. (Warp / WAP139)




