V.A. – Stadtmusik Köln (Onitor / 046)
Ada + Metope beginnen die Städteserie aus Köln mit einem himmlischen Track zwischen gehauchten Stakkato-Vocal-Tupfern im weichen Delay-Bett, grummelig zerrigen Basslines und diesem harmonischen Orgelsound, der manche housigeren Tracks von Ada auch bestimmt. Bin gespannt wen man mal findet, der sich traut diesen Track als Abschluss und Höhepunkt seines Sets zu spielen, denn wenn, wäre ich sofort Fan, nur länger dürfte er sein. Salz machen danach eine kleine Hommage an John Peel indem sie ihn am Anfang durch den Track erzählen lassen, scheinbar unmotiviert, und sich dann zu einem schillernd dubbig erhabenen Track aufmachen und nie wieder zurückkommen. Auf der Rückseite geht es weiter mit einem der treibensten Tracks von Martiniq, der sich mit Breitbarth zu “Barracuda” entsprechend ausgebufft auf das smoothe Rocken mit der Bassline einlässt. Den Abschluss macht ein viel zu selten gehörter Andras Rheise aka April mit einem zerzausten, fiepsigen Funktrack dessen Hauptsequenz stellenweise ihren Master allein lässt und einer Zufallslogik gehorcht. Vier Tracks, die alle für sich stehen können und trotzdem in ziemlich überraschender Eintracht daher kommen.
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bleed
Auch gut:
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