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8.08.2007 | 10:55
 
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Lusine Icl – Language Barrier (Hymen / 760)



Nachdem sich Lusine auf Ghostly am Minimal Dancing ausprobiert hat und wir uns am Ende alle nicht sicher waren, ob das nun der beste Weg für den begnadeten Breaker sei, legt er fünf Jahre nach “Iron City” sein neues Album für Hymen vor und wir machen einen euphorischen Nostalgie-Luftsprung. Nicht, weil “Language Barrier” irgendwie antiquiert klingt, sondern vielmehr weil dieses neue Album ganz klassische Lusine-Tracks in sich birgt. Hier stehen die Sounds, die Flächen, die Melodien im Vordergrund und erst dann kommen die Beats, wenn überhaupt noch Platz ist in diesen genialen Tracks, die vor Wärme und ergreifenden Stimmungen nur so bersten. Hier stimmt einfach alles und Lusine beweist, dass nichts in der Musikwelt ausgebrannt ist. Immer noch kann ein Ambient-Stück umhauen, immer noch kann ein kurzer O-Ton von Flughafen alles klar machen, immer noch ist es die kleinste Glöckchen-Melodie, die uns wirklich glücklich macht. Nichts anderes. Und ich habe diesen Wunsch, dass die Innenstädte nicht mit CCTV, sondern mit dezenten Lautsprechern ausgestattet werden und den ganzen Tag “Language Barrier” auf uns hernieder glitzert und wir einfach wieder mehr lächeln und die Hektik aus uns verschwindet. Das Album kann das spielend leisten. Gigantisch schön.
http://www.hymen-records.com
thaddi

Auch gut:

  1. Lusine – Iron City (Hymen / 721)
  2. Lusine icl – Freak E.P. (Hymen / 028)
  3. Lusine Icl – Condensed (Hymen / 734)
  4. Lusine – Serial Hodgepodge (Ghostly / 37)
  5. Lusine – Inside/Out (Ghostly / 47)
Mehr:



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