C.L.I.C. – Nr.1 (Kritik Records / 007)

“Die Groove Will Uns Nicht” ist doch kein Titel für einen Ravetrack mit Herz! Der Track hat es von Anfang an darauf abgesehen, dem breiten Synthgrinsen das Lächeln ins Gesicht zu zementieren und will einfach nicht mehr von dieser Spannung abrücken, die normalerweise heisst, dass gleich ordentlich übertrieben losgerockt wird. Denkste. Immer wieder schraubt er das Tempo zurück, lässt die Spannung sein was sie am besten ist, Spannung eben, nicht billige Erlösung, und maximiert die Wirkung des Tracks so mit links, bis es plötzlich unerwartet vorbei ist. Die Rückseite zeigt dann, dass es auch ganz andere Vorlieben gibt, schnarrender soulig -oppiger Krabbelminimalismus der zerschredderten Art, der vermutlich selbst Ark ins Schwärmen bringen dürfte und mit “Durstige Stimmen” wird noch mal ordentlich abgeholzt im auf dem Labellogo präsentierten Bambuswald mit Blubbergeistern. Sie hatten gewarnt, dass dieses Release nicht albern ist. Aber irgendwie kann man nicht anders und geht blendend gelaunt aus der Platte raus und möchte sofort wieder Eintritt zahlen.
bleed
Auch gut:
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- Judith Butler – Kritik der ethischen Gewalt (Suhrkamp)




