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16.07.2009 | 16:16
 
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Fuqugi – Gransofa + Nightingale (Plop / Plop8)



Wäre Harold Budds Lieblingsinstrument nicht das Piano, sondern die Gitarre, hätte er vielleicht nie mit Robin Guthrie von den Cocteau Twins gearbeitet, sondern eher mit Daiki Sakae, einem jungen Mann, der fast schon einsiedlerisch in Südjapan lebt. Sein Album: Das sind einfach Improvisationen auf seiner Lieblingsgitarre, notdürftig aufgepeppt mit ein paar Zweit- und Drittstimmen und mit viel Kathedralhall bewusst in die unnahbare Verwunschenheit gemixt. Nichts, aber auch gar nichts, woran man sich festhalten könnte. Wie Pollen schwirren die Melodien durch den Raum und bestäuben sich immer und immer wieder selbst. Auch die Natur weiß um die Kraft von gefühlten Loops. Dabei ist hier nichts geloopt, kaum etwas bearbeitet. Es sind die Miniatur-Kompositionen, die an sich schon so groß sind. Und es ist der Hall, der sie auf den Respekt einflößenden und doch gütigen Herrscher-Thron setzt. Und es ist die Einfachheit, der uncachierte Umgang mit Schönheit, der sanfte und doch bestimmte Einsatz von Verzerrung und das immer wiederkehrende Ende auf Dur … all das mach Fuqugis Musik so einzgartig, so unvorstellbar groß. So groß und einsam, wie Harold Budd immer war. Ein Liebesbrief an das Leben und die Welt.
http://www.myspace.com/ploprecords
thaddi

Auch gut:

  1. The World On Higher Downs – Land Patterns (Plop / 2)
  2. Isolée – A Nightingale / October (Diynamic / 023)
  3. Miko – Parade (Plop)
  4. Sora – Re:Sort (Plop / 009)
  5. F.S. Blumm & Friends – Sesamsamen (Plop)
Mehr:



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