Emily Jane White – Victorian America (Talitres / Tal. 050)
Die Königin des dunklen Neo-Psychedelic-Country wird wohl auf alle Zeit Hope Sandoval bleiben, auch wenn ihr mittlerweile, wie zuletzt etwa durch die im Gepäck von William Fitzsimmons mitgebrachte Kat York, große Konkurrenz gemacht wird. Emily Jane White ist auch so ein Fall: Düster, dunkel, traurig, das alles funktioniert prima. Manchmal aber wirkt das beinahe zu glatt, da könnte ein Kirchenhall helfen, zu mystifizieren. Dennoch ist Whites Album schon die nahezu perfekte Verbindung zwischen Mazzy Star und Cat Power. Wo die anderen aber entweder entrücken oder sich und einen ausziehen, da entspannt White und haut dennoch kleine große Songs wie ”Stairs“ raus und klopft kräftig an die Tür von Croonern à la Cave, Race, Edwards oder sogar Cash.
cj
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Auch gut:
- Nina Nastasia & Jim White – You Follow Me (Fat Cat)
- Santé – White (Souvenir / 016)
- Jim White – Transnormal Skiperoo (Luaka Bop)
- White Hole – Pink (Kyo / 003)
- Ian Pooley – The Dark White (Pooled Music / 023)
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