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16.03.2010 | 18:32
 
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Daniel Menche – Kataract (Editions Mego / DeMEGO 008)


Extreme Field Recordings, so könnte man Daniel Menches neues Album nennen. Als Quelle diente ihm ausschließlich das Rauschen amerikanischer Wasserfälle, für seine Aufnahmen reiste er über zwei Jahre durch den Nordwesten. Anders als bei Klangsammlern wie Chris Watson geht es Menche nicht um die realitätsgetreue Rekonstruktion von Naturgeschehen. Das große Fließen wird elektronisch zerlegt, Frequenzen lösen sich aus dem Strom, bilden rhythmische Mikroeinheiten mit abstrakten Grooves, verflechten sich zu zarten Linien. Statt der monolithischen Erhabenheit monströser Urgewalten hört man bei Menche immer wieder feine Nuancen, so als habe er mit seiner Software einzelne Tropfen isoliert. Natur als zweite Natur. Groß.
tcb

Mego

Auch gut:

  1. Kevin Drumm & Daniel Menche – Gauntlet (Mego)
  2. Daniel Menche – Radiant Blood (Substantia Innominata / SUB01)
  3. Daniel Menche – Skadha (Antifrost / 2023)
  4. Bruce Gilbert – This Way (Editions Mego / eMEGO 102)
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  1. RT @debug_magazine: REVIEW: Daniel Menche – Kataract (Editions Mego / DeMEGO 008):
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