Wie aus einer längst vergessenen Zeit der Samplekultur schält sich die Essenz von 40 Winks auf diesem Album Track für Track immer sichtbarer heraus. Zwischen einer klaren Verortung im HipHop und einer offensichtlichen Liebe für anderes Sample-Futter bauen 40 Winks Instrumentals, die man ebenso auf B-Seiten längst ausverkaufter Drum-and-Bass-Maxis finden könnte, warm und weich um das Lagerfeuer schleichen, plötzlich doch kurze Rap-Parts aufblitzen lassen, ein bisschen Turntablism streifen, vor allem aber immer von dieser loopigen, leicht angeschleiften Deepness leben, die TripHop nie hatte, aber doch immer für sich eingefordert hat.
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thaddi

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